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Die Wolkenfischerin

Roman

Claudia Winter

(27)
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Beschreibung

Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat - bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten - und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec ...

»Der Roman liest sich flüssig und beinhaltet dank der bildhaften Sprache viele schöne Landschaftsbeschreibungen der Bretagne.«

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.12.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641199180
Verlag Random House ebook
Dateigröße 2563 KB
Verkaufsrang 5082

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
17
8
2
0
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Perfekte Unterhaltung vor wunderschöner Kulisse
von Marion2505 am 24.07.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Meine Meinung: Ein wunderschönes Buchcover Das Buchcover von „Die Wolkenfischerin“ ist einfach ganz wundervoll, da es mich sofort wieder nach Moguériec entführt und absolut perfekt zur Geschichte des Buches passt. Der Schreibstil von Claudia Winter ist unglaublich toll. Ich war schon im Prolog völlig verzaubert von ... Meine Meinung: Ein wunderschönes Buchcover Das Buchcover von „Die Wolkenfischerin“ ist einfach ganz wundervoll, da es mich sofort wieder nach Moguériec entführt und absolut perfekt zur Geschichte des Buches passt. Der Schreibstil von Claudia Winter ist unglaublich toll. Ich war schon im Prolog völlig verzaubert von der Geschichte und war mir sicher, dass ich auf eine ganz besondere Lesereise aufbrechen werde. Denn Claire und ihre Geschichte habe ich von Beginn an als absolut geheimnisvoll und undurchsichtig empfunden. Dadurch, dass das Buch zu Beginn abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt ist, konnte ich zwar einige Fragen relativ schnell klären, hatte aber keine Ahnung, was mit unserer Ankunft in der Bretagne noch alles zu erforschen sein wird. Besonders toll fand ich, dass am Ende des Buches wirklich jedes klitzekleine Fragezeichen, das ich im Laufe der Zeit eigentlich schon wieder fast vergessen hatte, geklärt war. Diesen Ach-ja-das-wollte-ich-ja-auch-noch-wissen-Moment hatte ich nicht nur einmal und war sehr, sehr begeistert von diesem Erzählstil. Darüber hinaus gab es viele Kleinigkeiten, die das Lesen für mich sehr kurzweilig gemacht haben. Da waren z.B. Valéries Stimme, die immer wieder in Claires Gedanken aufgetaucht ist, und mich so unglaublich oft zum Lachen gebracht hat. Oder die wundervollen Beschreibungen des kleinen Heimatörtchens von Claire, die mich in eine ganz wundervolle Umgebung entführt haben. Ganz besonders toll finde ich auch die Rezepte am Ende des Buches, von denen ich sicherlich das ein oder andere ausprobieren werde. Eine hoffnungslos chaotische, aber so geniale Protagonistin hat Claudia Winter für dieses Buch geschaffen. Ich habe sie vom ersten Moment an gemocht und ihre Geschichte mit großem Interesse verfolgt. Sie hat mich in vielen Situationen absolut beeindruckt und oft zum Schmunzeln gebracht. Das Chaos, das sie in Moguériec veranstaltet, war einfach unglaublich. Ich habe von Entsetzen über Erstaunen und lautem Lachen wirklich jede Gefühlslage empfinden dürfen, was einfach großartig war. Aber nicht nur Claire konnte mich mit ihrer Geschichte begeistern, sondern auch ihre Tante Valérie habe ich von Beginn an in mein Herz geschlossen. Sie hat sehr interessante, aber durchaus logische Handlungsweisen an den Tag gelegt und ich verstehe schon, warum Claire so geworden ist, wie sie ist. Aber auch Maelys, Claires gehörlose Schwester, hält eine besondere Geschichte für den Leser bereit. Ihre Geschichte geht übrigens in „Wie sagt man ich liebe dich“ weiter. Und auch die Herren der Schöpfung konnten mich mit ihren besonderen Charakterzügen für sich einnehmen. Lange habe ich überlegt, ob ich Nicolas oder Sebastian lieber mag und habe mich dann am Ende dafür entschieden, dass sie beide einfach super sind. Und das sind nur ein paar der absolut wunderbaren Protagonisten, denen ich hier begegnet bin. Es gibt viel zu entdecken in Moguériec, aber auch in Berlin oder Paris. Perfekte Unterhaltung vor wunderschöner Kulisse Abschließend möchte ich noch einmal erwähnen, dass das Buch für mich eine wundervolle Lesereise in die Bretagne war, wobei mir auch die Teile in Berlin sehr gefallen haben. Ich habe zu Beginn eine Idee gehabt, was mich wohl erwarten könnte, bin dann aber doch völlig überrumpelt worden von vielen interessanten Handlungssträngen, die diese Geschichte einfach perfekt gemacht haben. Wieder ist mir klar geworden, dass ich noch ganz viele Bücher dieser wunderbaren Autorin lesen möchte. Mein Fazit: „Die Wolkenfischerin“ von Claudia Winter ist eine wunderschön erzählte Geschichte, die mich in die Bretagne entführt und mit einzigartigen und ganz wundervollen Protagonisten begeistert hat. Ich habe das Buch nur sehr ungern am Ende geschlossen, denn eigentlich wäre ich gerne noch viel länger bei Claire geblieben. Ich denke, sie wird einen besonderen Platz in meinem Bücherherzchen erhalten. Von mir gibt es eine begeisterte Leseempfehlung!

von einer Kundin/einem Kunden am 19.04.2020
Bewertet: anderes Format

Schöne Familiengeschichte, die durch die verschiedenen Erzählstränge in Paris, Berlin und der Bretagne spielt. Tragische Umstände, mehr Schein als Sein, aber auch schräge Charaktere und witzige Dialoge machen diesen Roman zu einer guten Unterhaltung. Absolut lesenswert!

Bretagne
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 26.09.2019

Heute stelle ich euch den Roman "Die Wolkenfischerin", von der Autorin Claudia Winter, vor. Claudia Winter hat mich mit ans Meer genommen, in die wundervolle Bretagne. Hier wuchsen Gweanelle und ihre kleine Schwester Maely, in dem beschaulichem Örtchen Mogueriec, bei ihren Eltern auf. Als Armel, der Vater, verstirbt, nimmt Mama... Heute stelle ich euch den Roman "Die Wolkenfischerin", von der Autorin Claudia Winter, vor. Claudia Winter hat mich mit ans Meer genommen, in die wundervolle Bretagne. Hier wuchsen Gweanelle und ihre kleine Schwester Maely, in dem beschaulichem Örtchen Mogueriec, bei ihren Eltern auf. Als Armel, der Vater, verstirbt, nimmt Maman ihre Töchter und reist mit ihnen nach Paris zu Tante Valerie. Hier hofft Maman, ein wenig Abstand zu gewinnen. Maman igelt sich allerdings immer mehr ein. Vor lauter Trauer nimmt sie ihre Töchter gar nicht mehr wahr. Nach einigen Wochen beschließt Maman, mir ihren Töchtern wieder nach Hause zu reisen. Gweanelle weigert sich und bleibt gegen den Willen von Maman bei ihrer Tante Valerie. Ihrer kleinen Schwester Maely verspricht sie, bald nach Hause zu kommen. Gweanelles Reise nimmt einen anderen Weg. Der Zufall bietet Gweanelle an, eine andere Identität anzunehmen. Fortan heißt sie Claire. 19 Jahre war Claire Durant nicht mehr zu Hause. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen hat sich Claire auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Claire, eine Frau, charmant und gewitzt, gibt vor, Kunst studiert zu haben und eine waschechte Pariserin zu sein. Sie ist eine erfolgreiche Redakteurin und soll zur Chefredakteurin ernannt werden. Ihr ganzes bisheriges Leben hat sie damit verbracht, nach vorne zu streben. Ihre heile Welt gerät durcheinander, als Maman in der Bretagne ins Krankenhaus muss und Claire ein Hilferuf von ihr ereilt. Zögerlich besucht Claire ihre Maman und wird von dieser gebeten, für die Zeit ihres Krankenhausaufenthaltes in der Bretagne zu bleiben. Unter dem Vorwand, dass Maelys hilflos ist und nicht allein bleiben kann, gelingt es Maman tatsächlich, Claire zu überreden. Claires ganze Karriere ist auf einer Lüge aufgebaut. Jahrelang hat sie ihre Herkunft verleugnet. Dass sie nun nach 19 Jahren einfach so bei Maely in Mogueriec auftaucht, bringt Maely und auch die Dorfbewohner durcheinander. Eine ganze Weile dauert es, bis Claire uns Maely sich wieder annähern. Maely hat sich die ganzen Jahre für Claire geopfert, spielt die Unbeholfene, damit sie einen Grund hat, bei der Mutter zu bleiben. Maely wollte die Mutter nicht allein lassen, wie es Claire getan hat. Claire hat so viele Scherben hinterlassen, als sie einfach in ihr Leben hinaus zog. Zu Claires Unglück taucht ihr Chef, Sebastian, in Mogueriec auf. Um nicht von ihm entdeckt zu werden und nicht aufzufliegen, denn in Mogueriec ist Claire ja Gweanelle, lässt sie sich eine Geschichte einfallen, die für heilloses Durcheinander sorgt. Das ganze Dorf agiert gegen Sebastian, so sollte es nicht kommen. Kann Claire die Dorfbewohner überzeugen, dass sie die Geschichte nur erfunden hat, um nicht aufzufliegen? Wie entscheidet sich Claire, bleibt sie in der Bretagne bei ihrer Maman und Maely? Vertragen sich alle wieder? Wie geht es mir Claire und Sebastian weiter? Der Schreibstil dieses Sommerromans ist locker, einfach und schlicht. Witzig und mit Humor erzählt die Autorin die Geschichte dieses Sommerromans. Anfangs konnte die Geschichte mich leider nicht fesseln. Ich hatte Probleme, den Einstieg in die Geschichte zu finden und dran zu bleiben. Nach ca. dem 1. Drittel legte sich das ein wenig und die Geschichte hat mich zum Nachdenken animiert und mir aufgezeigt, wie wichtig die eigene Familie ist. Probleme sollten schnellstmöglich besprochen werden, damit keine Missverständnisse entstehen und dadurch der Kontakt abbricht. Verständnis von allen Seiten ist wichtig und jeder sollte so akzeptiert werden, wie er eben ist. Jeder ist ein Individuum und sollte stolz darauf sein. Schön sind die Landschaftsbeschreibungen, die mich in Reiselaune versetzt haben. Eine tolle Idee ist, dass am Ende die Rezepte von den Gerichten aufgeführt sind, die im Buch zur Sprache kommen. Insgesamt fehlte mir persönlich leider der Spannungsaufbau. Trotz allem, wer eine leichte Sommerlektüre und die Bretagne mag, für den ist dieser Roman eine schöne Geschichte für zwischendurch.


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