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Es war einmal im Fernen Osten

Ein Leben zwischen zwei Welten

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East goes West – Ein Leben zwischen zwei Welten. Nominiert für den Costa Prize 2017 in der Kategorie Biographie.

Es ist kein einfacher Start ins Leben: Gleich nach der Geburt geben die Eltern, glühende Anhänger Maos, ihre Tochter in die Obhut eines kinderlosen Bauernpaares in den Bergen. Zwei Jahre später bringen diese die halbverhungerte Kleine zu ihren des Lesens und Schreibens unkundigen Grosseltern. Ein Jahr später stirbt der Grosse Vorsitzende, und in China beginnt ein dramatischer gesellschaftlicher Wandel.

In ihrem neuen Buch erzählt die chinesische Autorin und Filmemacherin Xiaolu Guo von dem langen Weg, der sie aus einem ärmlichen Fischernest am Ostchinesischen Meer an die Filmhochschule im sich rasant verändernden Peking der 90er Jahre und schliesslich 2002 nach London führt. 15 Jahre später beschreibt sie ihre Reise von Ost nach West mit einer Klarsicht, die nur jemand besitzt, der angekommen ist und sich zugleich fremd fühlt.

Portrait
Xiaolu Guo, geboren 1973, studierte an der Filmhochschule Peking. Bereits vor ihrer Ausreise nach London 2002 veröffentlichte sie in ihrer Heimat sechs Bücher. Die englische Ausgabe von "Stadt der Steine" schaffte es auf die Shortlist für den „Independent Foreign Fiction Prize“ und wurde für den „International IMPAC Dublin Literary Award“ nominiert. Ihr erster in englischer Sprache verfasster Roman, "Kleines Wörterbuch für Liebende", stand auf der Shortlist des „Orange Prize for Fiction“, "Twenty Fragments of a Ravenous Youth" auf der Longlist für den „Man Asian Literary Prize“. Xiaolu Guos jüngstem Roman "Ich bin China" gelang der Sprung auf die Longlist des „Baileys Women’s Prize for Fiction“. 2013 wurde Xiaolu Guo in die "Granta‘s List of Best Young British Novelists“ aufgenommen. Zudem führte sie bei zahlreichen preisgekrönten Filmen Regie, darunter "She, a Chinese" sowie "Late at Night", eine Dokumentation über London. Xiaolu Guo lebt in London und Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 11.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8135-0769-0
Verlag Knaus
Maße (L/B/H) 22.2/14.4/3.5 cm
Gewicht 602 g
Originaltitel Once Upon A Time in The East
Abbildungen 5 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Anne Rademacher
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Es war einmal im fernen Osten / eine Biographie
von einer Kundin/einem Kunden aus Liebefeld am 21.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine Erzählung über Chinas Provinzen, über die in grosser Armut lebende chinesische Bevölkerung, über das Elend der Frauen, die nicht selten von ihren Männern zu Krüppeln geschlagen werden, über Vergewaltigung, die für Mädchen beinahe an der Tagesordnung ist. Die Autorin thematisiert Politik und beschreibt ihre eigenen Erfahru... Eine Erzählung über Chinas Provinzen, über die in grosser Armut lebende chinesische Bevölkerung, über das Elend der Frauen, die nicht selten von ihren Männern zu Krüppeln geschlagen werden, über Vergewaltigung, die für Mädchen beinahe an der Tagesordnung ist. Die Autorin thematisiert Politik und beschreibt ihre eigenen Erfahrungen. Sie beschreibt ihre Ankunft als junge Studentin in Peking, ihre Auswanderung nach London, in eine ihr völlig unbekannte Welt, ihr Erstaunen über die Armut und Verwahrlosung der Londoner Bevölkerung (sie hat doch geglaubt, in Europa sind alle Menschen reich). Ein bemerkenswertes Buch

Ergreifend, bedrückend, spannend.
von lesulu aus Graz am 28.10.2018

Xiaolu Guo hat in "Es war einmal im Fernen Osten" ihre Autobiografie niedergeschrieben. Als Baby wird sie von ihren Eltern zu einem kinderlosen Paar in den Bergen gegeben, bevor sie dann mit 2 Jahren zu ihren Großeltern, welche weder lesen noch schreiben können, in ein Fischerdorf zieht. Kurze Zeit später stirbt Mao, welchen ih... Xiaolu Guo hat in "Es war einmal im Fernen Osten" ihre Autobiografie niedergeschrieben. Als Baby wird sie von ihren Eltern zu einem kinderlosen Paar in den Bergen gegeben, bevor sie dann mit 2 Jahren zu ihren Großeltern, welche weder lesen noch schreiben können, in ein Fischerdorf zieht. Kurze Zeit später stirbt Mao, welchen ihre Eltern verehrt haben, und China erlebt einen rasanten gesellschaftlichen Wandel. Mit 7 Jahren holen ihre Eltern Xiaolu zurück und schicken sie auf eine Schule, in der sie jedoch keinen gesellschaftlichen Anschluss findet und auch der Unterricht fällt ihr schwer, da sie stark kurzsichtig ist. Ihr Leben ändert sich grundlegend, als sie mit 20 an der Filmhochschule Peking angenommen wird und etwas später nach England, in den Wester, der komplett anders tickt, zieht. Schockierend werden die Zustände, die Kultur, die Gewalt gegenüber Frauen und auch bedrückende persönliche Erlebnisse geschildert, wodurch man viel über das damalige politische und gesellschaftliche System in China erfährt. Dabei hat die Autorin eine sehr persönliche Geschichte spannend und ergreifend geschrieben, die einen nicht nur ein mal betroffen macht. Wer sich für das Leben von Xiaolu und die Geschichte der chinesischen Gesellschaft interessiert, sollte "Es war einmal im Fernen Osten" unbedingt lesen!

Berührend
von Narcissa aus Nrw am 11.08.2018

Am Anfang war ich schockiert über die Zustände die sie beschrieb. Man lernt immer viel über die Kultur zu welcher Zeit auch immer, es wird immer sehr viel beschrieben und die Frau scheint eine echte Kämpferin zu sein, sie musste wirklich einige Schicksalsschläge einkassieren. Es wirkte zu Beginn sehr interessant, man wollte sic... Am Anfang war ich schockiert über die Zustände die sie beschrieb. Man lernt immer viel über die Kultur zu welcher Zeit auch immer, es wird immer sehr viel beschrieben und die Frau scheint eine echte Kämpferin zu sein, sie musste wirklich einige Schicksalsschläge einkassieren. Es wirkte zu Beginn sehr interessant, man wollte sich mitteilen und man erfuhr wirklich viel über Politik, Kunst, Kultur und die normalen Zeiten die China erlebte. In der Mitte des Buches wuchs auch die Spannung und ein paar Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand nehmen, das war aber schnell weg. Danach kam es mir vor als sei ich im Film, als sei einiges hinzugedichtet worden um es spannender zu machen. Mit dem kleinen Mädchen konnte ich mich gut identifizieren aber um so älter sie wurde um so seltsamer wurde Person und Entscheidungen. Es wurde gut unterteilt, jedes mal eine gute Überschrift und ab und zu ein orginal Bild. Allerdings hatte ich immer mehr das Gefühl in einem Film gelandet zu sein als in einer echten Biografie. Schade. Aber immerhin hatte sie ihr Glück gefunden.