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Marlenes Geheimnis

Roman

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gebundene Ausgabe
Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen

Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Grossmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage ...

Bestsellerautorin Brigitte Riebe ist zurück - mit einem bewegenden Roman über ein deutsches Familienschicksal
Rezension
"Wunderbar, emotional und authentisch. Tolle Geschichte, überraschende Wendungen, bewegende Charaktere - klasse!"

Portrait
Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit grossem Erfolg zahlreiche historische Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Mit "Marlenes Geheimnis" widmet sie sich nun der Kriegs-und Nachkriegszeit um 1945. Auch Riebes Familie mütterlicherseits stammt aus Nordböhmen, wo sie wie viele Sudetendeutsche nach dem Ende des Dritten Reichs das Schicksal von Vertreibung und Flucht erlitt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641220082
Verlag Random House ebook
Dateigröße 2019 KB
Verkaufsrang 1048
eBook
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Fr. 12.90
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Berührende Familiengeschichte von Krieg, Vertreibung und Flucht aus dem Sudetenland
von einer Kundin/einem Kunden aus Dörentrup am 17.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Welch eine Geschichte. Dramatik und Emotionen pur. Ich versank total in Marlenes Geheimnis, das auf historisch belegten Ereignissen beruht. Brigitte Riebe hat die Flucht und Vertreibung der Sudetendeutschen aus dem heutigen Polen in eine berührende Liebesgeschichte eingebettet. Ihr Schreibstil ist so plastisch, das ich... Welch eine Geschichte. Dramatik und Emotionen pur. Ich versank total in Marlenes Geheimnis, das auf historisch belegten Ereignissen beruht. Brigitte Riebe hat die Flucht und Vertreibung der Sudetendeutschen aus dem heutigen Polen in eine berührende Liebesgeschichte eingebettet. Ihr Schreibstil ist so plastisch, das ich total von der Handlung mitgerissen war. Mit Eva, der Hauptfigur in der Kriegs- und Nachkriegszeit litt, weinte und trauerte ich. Sie war eine starke und stolze Kämpferin aber ohne diese Charaktereigenschaften hätte sie wahrscheinlich diese grauenhaften Geschehnisse nicht überstanden. So erlebte ich eine Zeitreise, die gefühlvoll aber doch sehr authentisch dargestellt ist. Das Buch handelt von drei Frauen, die drei Generationen auf zwei Zeitebenen verkörpern. Diese gehen meist unbemerkt ineinander über. Der Schreibstil von Brigitte Riebe ist sehr spannend und hat immer wieder unerwartete Wendungen. Gleich zu Anfang des Buches, als die Personen langsam in die Handlung einflossen, erstellte ich mir ihren scheinbaren Stammbaum. Marlenes Geheimnis, wäre kein Geheimnis, wenn dieser zum Schluss noch Bestand hätte. Als Christiane Julika Auberlin, genannt Nane, von Frankfurt aufbricht um nach langer Zeit wieder an den Bodensee, den sie so liebt, zu fahren, nahm sie mich gleich mit. Ihre Großmutter Eva ist verstorben und die drei Frauen der Familie treffen sich aus diesem traurigen Anlass wieder. Nane stand ihrer Großmutter sehr nah. Leider kamen ihre Mutter Victoria, und ihre Tante nicht gut miteinander aus und stritten oft. So lebte sich die Familie auseinander. Von ihrer Tante Marlene erhält sie einen Umschlag mit einem dicken Notizbuch ihrer Oma. Sie hofft, dass ihre Enkelin es schafft dauerhaften Frieden zwischen ihrer Mutter Vicky und ihrer Tante Marlene zu stiften, wenn sie ihre Lebensbeichte gelesen hat. Die Großmutter wünscht sich, dass alle ihre Wurzeln kennen. Daher hat sie ihre Erlebnisse von Vertreibung, Flucht, Lagerleben, Einquartierung bis zum Neuanfang am Bodensee aufgeschrieben. Ein sehr gefühlvoller Roman, trotz der schauerhaften Handlungen, an denen wir teilhaben müssen. Uns wird unsere Geschichte wieder in Erinnerung gebracht. Es gab schlimme Zeiten, da waren Millionen von Deutschen auf der Flucht und suchten ein neues Zuhause. Das sollten wir angesichts der heutigen Flüchtlingsströme, nicht vergessen.

Alles Geheime bleibt nicht für immer verborgen
von claudi-1963 aus Schwaben am 09.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Versuche nichts zu verbergen, denn die Zeit, die alles hört und sieht, deckt es doch auf." (Sophokles) Nach Kriegsende muss die junge, schwangere Eva Sudetenland, der jetzigen Tschechoslowakei verlassen, wie viele andere ebenso. Durch Umwege kommt sie zusammen mit Marlene (Leni) an ihrer Seite am Bodensee an. Wie die anderen V... "Versuche nichts zu verbergen, denn die Zeit, die alles hört und sieht, deckt es doch auf." (Sophokles) Nach Kriegsende muss die junge, schwangere Eva Sudetenland, der jetzigen Tschechoslowakei verlassen, wie viele andere ebenso. Durch Umwege kommt sie zusammen mit Marlene (Leni) an ihrer Seite am Bodensee an. Wie die anderen Vertriebenen findet sie Obhut und so kommen die beiden bei Toni Auberlin einem Obstbauern aus Rickenbach unter. Die Apfelplantagen und das Brennen von Schnaps war ja schon immer Evas große Leidenschaft, die sie von ihrer Mutter gelernt hatte. So bleibt es auch nicht aus, das aus der kleinen Schnapsbrennerei recht schnell ein florierender Betrieb wurde. Viele Jahre später führt Marlene Auberlin den Betrieb nach Evas Tod weiter. Zur Beerdigung von Eva kommt nicht nur ihre Schwester Vicky, sondern auch deren Tochter Christiane (Nane) zu ihr. Im Nachlass ihre Großmutter Eva findet Nane dann Aufschriebe aus der Vergangenheit. Da sie nach einer Krise körperlich angeschlagen ist bleibt sie weiter bei Marlene. Beim Lesen der Tagebücher taucht sie immer mehr in die Vergangenheit ihrer Großmutter ein, bis ein lang gehütetes Geheimnisse zu tage kommen. --- Meine Meinung: Das herrliche Cover mit dem Blick auf den Bodensee, der Klappentext und die vielen schönen Rezensionen hatten mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Obwohl ich die Autorin bis dahin nicht kannte, war ich sofort von ihrem Schreibstil angetan. Die beiden Handlungsstränge die immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her springen machten mich zusehends neugieriger. Auch wenn ich nach und nach etwas vermutete, erfuhr ich erst am Ende des Buches das ganze Ausmaß der damaligen Geschehnisse. Im Plot ging es um die Nachkriegszeit, Vertreibung, Liebe und natürlich um das Geheimnis. Doch es blieb nicht bei einem Geheimnis, den auch der verstorbene Nachbar hatte Geheimnisse, die es zu entdecken gab. Die Zeit der Vertreibung und wie sich Eva zusammen mit ihrer Freundin Molly und der kleinen Leni durchschlagen mussten, hat mich am meisten fasziniert. Ich denke das die Autorin das sehr gut recherchiert hatte, wen sie es nicht sogar aus der eigene familiären Vergangenheit her wusste. Dass es die Menschen auch damals nicht leicht hatten, obwohl sie Deutsche und keine Migranten waren, hat mich schon sehr bewegt und aufgewühlt. Die Charaktere sind ebenfalls bis auf wenige Ausnahmen sehr herzlich dargestellt und ausgedacht. Natürlich gefiel mir am besten Nane, sie hatte eine ganz besondere natürliche sympathische Art. Nach einem Hörsturz wollte sie nun ihr Leben neu überdenken, was sicher ganz gut für sie war. Da kam die Auszeit bei ihrer Tante Marlene gerade zur rechten Zeit. Marlene wirkte auf mich, wie eine Frau, die viel durchgemacht hatte, man merkte, dass sie schon immer hart kämpfen musste und gut alleine zurechtkam. Von Vicky der Schwester und Nanes Mutter bekam man zu wenig mit, als das ich sie groß hier beschreiben möchte. Traurig fand ich nur, das am Anfang die Familie so entzweit war, zum Glück änderte sich das ja am Ende. Sympathisch war mir auch sofort der Tierarzt Fabio Rossi und sein Mitbewohner Brian. Niedlich war auch das Einflechten in die Geschichte von Souki dem Hund den Nane unterwegs fand, es machte das ganze noch etwas lockerer und herzlicher. Ein bemerkenswertes Buch über die Vertreibung der Sudetendeutschen, gepaart mit einer netten Liebesgeschichte, die von mir 5 von 5 Sterne bekommt.

Eine Familie, drei Generationen und ein Geheimnis
von Rebecca K. am 11.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Marlenes Mutter Eva stirbt kehrt Nane, ihre Nichte, zum ersten Mal nach vielen Jahren auf den Hof am Bodensee zurück. An den Bodensee kam Marlene zusammen mit ihrer Mutter um nach dem Krieg sich hier eine neue Heimat aufzubauen. Nane erhält als Vermächtnis ihrer Oma Aufzeichnungen aus ihrem recht langen und bewegten Leben ... Als Marlenes Mutter Eva stirbt kehrt Nane, ihre Nichte, zum ersten Mal nach vielen Jahren auf den Hof am Bodensee zurück. An den Bodensee kam Marlene zusammen mit ihrer Mutter um nach dem Krieg sich hier eine neue Heimat aufzubauen. Nane erhält als Vermächtnis ihrer Oma Aufzeichnungen aus ihrem recht langen und bewegten Leben und durch diese Lektüre deckt Nane so nach und nach ein gut gehütetes Familiengeheimnis auf. Auf diesen Roman wurde ich schon Aufmerksam als dieser als Hardcover erschienen ist, nur war ich immer etwas skeptisch ob mir der Roman auch wirklich gefallen würde und habe deshalb auf das Taschenbuch gewartet. Von Brigitte Riebe habe ich schon das eine oder andere Buch gelesen, eben auch einige Bücher welche unter Pseudonym veröffentlicht wurden. Mir ist der Einstieg ins Buch erstaunlich leicht gefallen und obwohl ich mir viel Zeit für die Lektüre nehmen wollte und auch eingeplant hatte war ich viel zu schnell mit dem Buch durch. Mich hatte die Geschichte von Eva und somit auch die von Marlene so gefesselt, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte da ich einfach erfahren wollte wie es weitergeht. Gut hat mir gefallen, dass der Roman auf zwei Zeitebenen gespielt hat und man so immer abwechselnd in der Vergangenheit und ich der Gegenwart war und man so alle Figuren kennenlernte egal ob positiv oder negativ. Evas Geschichte wenn hier auch fiktiv steht für so viele wahre Lebensgeschichten die nach dem 2. Weltkrieg ihrer Heimat beraubt wurden und sich im zerstörten und besetzten Deutschland eine neue Heimat aufbauen mussten. Die Figuren empfand ich während des Lesens als so gut beschrieben, dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen und auch ins Leserherz schließen konnte. Da der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war, konnte man sich beim Lesen so seine Gedanken machen wie wohl alles Enden wird und wie alles Zusammenhängen konnte. Auch die Handlungsorte konnte man sich aufgrund der Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen während des Lesens. Alles in allem ein Roman der mich sehr nachdenklich zurückgelassen hat und mich schon während des Lesens sehr berührt hat. Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.