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Also sprach Zarathustra

Ein Buch für Alle und Keinen

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Der Übermensch, der Wille zur Macht und die ewige Wiederkehr des Gleichen. Das sind die zentralen Themen des grossen Philosophen und Kritikers Nietzsche. Das sind die Lehren, die sein Zarathustra entwickelt, um gegen den lähmenden Nihilismus der Welt einen neuen Sinn zu verleihen. 'Ein Buch für Alle und Keinen', das in unvergleichlicher Wortmächtigkeit und Poesie seit über 100 Jahren weltweit auf Resonanz stösst.
Portrait
Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 01.03.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-938484-21-0
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19.3/12.8/2.7 cm
Gewicht 311 g
Verkaufsrang 15566
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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sehr zweifelhaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 07.06.2010

Der Text mag noch historisch interessant sein, aber was die Aussagen bezogen auf die heutige Zeit betrifft, so wirkte es auf mich nach rund 50 Seiten nur noch nervig. Was da an Seifenblasen und unreflektiertem Pathos drinsteht, lässt es zu einem undefinierbaren Gebräu schwinden. Wir haben es mit einem kinderlosen Theoretiker zu ... Der Text mag noch historisch interessant sein, aber was die Aussagen bezogen auf die heutige Zeit betrifft, so wirkte es auf mich nach rund 50 Seiten nur noch nervig. Was da an Seifenblasen und unreflektiertem Pathos drinsteht, lässt es zu einem undefinierbaren Gebräu schwinden. Wir haben es mit einem kinderlosen Theoretiker zu tun, der in Einsamkeit langsam dem Wahn verfällt. Im Zarathustra scheint mir dieser Wahn bereits auszubrechen. Nun ist das sehr tragisch, es gibt nichts zu lachen und Nietzsche kann ja nichts dafür. Was mich aber erstaunt, ist die Tatsache, dass er immer wieder als Beispiel zitiert wird, von links bis rechts und oben bis unten. Vielleicht nur, weil er eben in einem sehr eigenwilligen Stil schrieb. Das rechtfertigt aber nicht die aufgeblasenen Rezeptionen, die dieses wirre Werk hervorruft. Ein paar Wahrheiten stehen in jedem Buch. Wenn aber alles quasi für bare Münze gehalten werden soll, dann verfällt man der Einfältigkeit, Sensationslust oder Boulevard-Philospphie. Hinterfragt und analysiert man den Text, so wird erstaunlich schnell vieles unhaltbar nach heutiger Erkenntnis und es verläuft im Sumpf der Oberflächlichkeit, die uns auch nicht weiter hilft, als bisher schon.

Nietzsche zum kleinen Preis
von Lena Waider aus Wiesbaden am 04.03.2009

Bei diesem Buch erhält man Nietzsches Hauptwerk zu einem sehr günstigen bis sensationellen Preis. Das Werk ist zwar alles andere als leicht zu lesen, dennoch lohnt sich m. E. auch heute noch die Lektüre. Und bei diesem Preis ist es mir egal, ob der Text vielleicht woanders noch etwas quellgenauer wiedergegeben wird. Bei "Als... Bei diesem Buch erhält man Nietzsches Hauptwerk zu einem sehr günstigen bis sensationellen Preis. Das Werk ist zwar alles andere als leicht zu lesen, dennoch lohnt sich m. E. auch heute noch die Lektüre. Und bei diesem Preis ist es mir egal, ob der Text vielleicht woanders noch etwas quellgenauer wiedergegeben wird. Bei "Also sprach Zarathustra" geht es um den Weg zum "Übermenschen", womit aber letztlich die Selbstverwirklichung des Einzelnen und die Herauslösung aus christlichen Normen und Traditionen im Rahmen der Moderne gemeint sind. Nietzsches Buch könnte man deshalb auch als Ausdruck der zunehmenden Individualisierung auffassen.