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Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste

Roman

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Im September 1935 kommen zwei junge Männer, frischgebackene Doktoren der Geologie, an der Küste Südwest-Afrikas an. Sie haben Nazideutschland verlassen, beginnen geologische Forschungen im Naukluftgebirge und erkunden Wassenvorkommen für die Farmer. Der Zweite Weltkrieg holt sie ein, aus Furcht vor der drohenden Internierung als 'feindliche Ausländer' fliehen Henno Martin und Hermann Korn in die Wüste, kämpfen dort mehr als zwei Jahre um das nackte physische Überleben. Hunger und Durst quälen sie, ihre wechselnden Unterkünfte, provisorisch, primitv, bilden den Ausgangspunkt für wechselndes Jagdglück auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Sie leben fast wie Menschen der Urzeit, bewundern die karge Schönheit der Wüste, deren extreme Spannung von Tod und Leben sie zu neuen Einsichten über das Werden und Vergehen von Natur und Menschheit führt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-935453-02-8
Verlag Two Books
Maße (L/B/H) 19/11.6/3.2 cm
Gewicht 327 g
Abbildungen 20 schwarz-weiße Abbildungen
Auflage 8. Auflage
Illustrator Henno Martin, Herrmann Korn
Verkaufsrang 14203
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
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von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2019
Bewertet: anderes Format

Das "Walden" für Afrika-Liebhaber, ein Aussteiger-Roman aus der namibischen Wüste, in dem es ums nackte Überleben geht und der auf einer wahren Begebenheit beruht. Berührend!

In den Bann gezogen
von einer Kundin/einem Kunden aus Euerbach am 21.08.2013

Hatte mir das Buch gewünscht, da ich an einer Exkursion nach Namibia teilgenommen habe. Der Autor beschreibt wunderbar die karge Landschaft, das alltägliche Überleben und die Gedanken, die die beiden Zurückgezogenen hatten. Die Erzählung hat mich in den Bann gezogen, da man als Leser so stark in die Gedankenwelt mit hineingezoge... Hatte mir das Buch gewünscht, da ich an einer Exkursion nach Namibia teilgenommen habe. Der Autor beschreibt wunderbar die karge Landschaft, das alltägliche Überleben und die Gedanken, die die beiden Zurückgezogenen hatten. Die Erzählung hat mich in den Bann gezogen, da man als Leser so stark in die Gedankenwelt mit hineingezogen wurde. Bald hielt ich Ausschau nach dem nächsten Beutetier, bald ärgerte ich mich, wenn die beiden eine neue Anbaumethode erdacht hatten, diese aber nicht funktionierte - und bin irgendwie erleichtert, dass so ein Leben zwar hart sein kann, aber dass der Mensch es doch geschafft hat (zumindest zeitweilig) sich anzupassen. Das ist auch das Schöne daran, dass dies eine wahre Geschichte ist. Frohgemut ins Abenteuer gestartet, wird nach und nach klar, dass das Zurückgezogensein kein Dauerzustand sein kann. Dass es Probleme gibt, die man sich eingestehen muss. Dass es eben kein Happy-End geben muss (Herrmann erkrankt und deshalb verlassen sie ihre Höhlenunterkunft). Das Philosophieren nimmt dabei einen großen Raum ein, an manchen Stellen allerdings nervt diese Ausführlichkeit.

Überleben in der Wüste
von einer Kundin/einem Kunden am 11.02.2011

Zwei Geologen kehren dem Deutschland während des 2. Weltkrieges den Rücken. Sie wollen dem Krieg entgehen. Lieber kämpfen sie sich in der Wüste durch. Auf beide warten Hunger, Durst, die Schwierigkeiten an Nahrung und Wasser zu kommen, sind ungemein groß. Hier haben wir ein eindringliches, philosophisches Buch vorliegen über zw... Zwei Geologen kehren dem Deutschland während des 2. Weltkrieges den Rücken. Sie wollen dem Krieg entgehen. Lieber kämpfen sie sich in der Wüste durch. Auf beide warten Hunger, Durst, die Schwierigkeiten an Nahrung und Wasser zu kommen, sind ungemein groß. Hier haben wir ein eindringliches, philosophisches Buch vorliegen über zwei Männer, die die Natur lieben. Das spürt man ganz deutlich, wenn man ihre Beschreibungen liest. Der Autor, Henno Martin, ist ja einer der beiden Geologen.