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Das Mädchen mit dem Perlenohrring [2 DVDs]

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Bei dem holländischen Maler Johannes Vermeer arbeitet die 16-jährige Griet als Hausmädchen. Vermeer, der von dem ruhigen und klugen Wesen des Mädchens angetan ist, entführt sie in die Welt der Malerei. Zugleich muss sich die protestantische Griet gegen Vermeers chaotische katholische Familie behaupten: seine Frau, Schwiegermutter, deren Magd und die sechs Kinder. Außerdem haben die Metzger des Ortes und Vermeers Mäzen ein Auge auf Griet geworfen.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 2
FSK Freigegeben ab 6 Jahren
Erscheinungsdatum 11.05.2005
Regisseur Peter Webber
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4010324022387
Genre Drama
Studio Concorde
Originaltitel Girl with a Pearl Earring
Spieldauer 96 Minuten
Bildformat 16:9 (2,35:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Deutsch: DD 2.0, Deutsch: DTS
Verkaufsrang 2441
Produktionsjahr 2003
Film (DVD)
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Fr. 17.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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4 Bewertungen
Übersicht
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Das Mädchen mit dem Perlenohring
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 12.07.2019

Sehr guter Film den man sich immer wieder ansehen kann. Ich interessiere mich sehr für historische Filme. Sehr gut verfilmt würde ich auch anderen weiterempfehlen.

..."die subtile Geschichte einer unerfüllten Leidenschaft in betörenden Bildern"
von Don Alegre aus Bayern am 06.01.2010

Delft, Niederlande, im 17. Jahrhundert: Fasziniert von der Kunst beginnt die junge Hausmagd Griet (Scarlett Johansson) im Hause des flämischen Meisters Jan Vermeer (Colin Firth) zu arbeiten. Zwischen Wahn und Chaos lebend schürt die schon bald eingetretene und zunehmende Vertrautheit zwischen Griet und Vermeer die Eifersucht und... Delft, Niederlande, im 17. Jahrhundert: Fasziniert von der Kunst beginnt die junge Hausmagd Griet (Scarlett Johansson) im Hause des flämischen Meisters Jan Vermeer (Colin Firth) zu arbeiten. Zwischen Wahn und Chaos lebend schürt die schon bald eingetretene und zunehmende Vertrautheit zwischen Griet und Vermeer die Eifersucht und den Neid der Ehefrau Catharina des Künstlers. Ohne irgendein Zugeständnis an Zeitgeschmack und Publikumserwartungen gelingt es dem Regisseur in diesem Film aus dem Jahre 2003 auf wunderbare Art, das Milieu dieser Stadt detailliert und atmosphärisch einzufangen und mit wenigen Mitteln das 17-te Jahrhundert mit einer, vom Merkantilismus geprägten Gesellschaft aufleben zu lassen. Doch sind es nicht Dekor, Handwerk, Kulisse und Requisite, die im Zentrum dieser Lebensfantasie stehen, sondern die einzigartig dargestellte, kompromisslose Leidenschaft eines Genies. Gleich einer Reflexion über das künstlerische Schaffen von Vermeer, inmitten von Gesellschaftsstrukturen im Zeichen von Macht, Geld und Sex, sowie über das Entstehen seines mit am berühmtesten Bildes zaubert Webber zwischen Griet und Vermeer in zaghaftesten körperlichen Berührungen, in scheuen Blicken, flüchtigen Gesten und in leisen Tönen eine Stimmung von knisternder und lodernder Erotik, befreit von jeglichem Konsumkitsch und mit dem Mut, hinter der gefällig gesellschaftlichen Oberfläche das Dunkle von Perversion und Obsession anzudeuten. ...eine spannungsreiche und virtuose Darstellung eines Genies, seiner Leidenschaft und Schaffenskraft, realisiert in perfekten Bildern, mit glänzenden Schauspielern und mit exzellentem/r Drehbuch, Kamera und Regie, traumhaft auf einander abgestimmt.

Verfilmte Malerei
von Christoph Große Hartlage am 08.09.2007

Verbürgt ist über das Leben des niederländischen Malers Johannes Vermeer, dass der Vater von elf Kindern lediglich 35 Gemälde hinterließ und verarmt starb. Wer allerdings die geheimnisumflorte, ernste junge Frau mit den leicht geöffneten, glänzenden Lippen und dem elegant gewundenen Kopftuch war, die den Betrachter in Vermeers G... Verbürgt ist über das Leben des niederländischen Malers Johannes Vermeer, dass der Vater von elf Kindern lediglich 35 Gemälde hinterließ und verarmt starb. Wer allerdings die geheimnisumflorte, ernste junge Frau mit den leicht geöffneten, glänzenden Lippen und dem elegant gewundenen Kopftuch war, die den Betrachter in Vermeers Gemälde "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" direkt ansieht, ist ungewiss. Für Peter Webber war dieses Bild Ausgangspunkt für das muntere Fabulieren einer stillen Romanze, die gleichzeitig Epochenporträt und bedingt auch Künstlerbiographie ist. Ein lebhaftes Treiben herrscht im Delf des 17. Jahrhunderts. Wunde Frauenhände waschen im Wechsel mit der Zerkleinerung von Gemüse grobe Leinenstoffe. Metzger bieten auf den Markt gut gelaunt Schweinköpfe an. Kinder toben spielend zwischen den Arbeitenden herum Im Winter ist auf dem Kanal Schlittschuh angesagt. In Mitten des lärmenden Trubels lebt der melancholische Maler, ein Grübler und Zauderer, vorzugsweise allein in seinem Atelier, sich einer meditativen Ruhe hingebend. Scheu betritt die Dienstmagd Griet, die weder lesen noch schreiben kann, das Atelier ihres Herrn. Putzen soll sie, aber vor allem nichts verändern. Niemand im Haus weiß, dass die Tochter eines erblindeten Porzellanmalers einen Sinn für Kunst hat. Intuitiv erfasst sie die Bedeutung jeder Einzelheit, ahnt sofort, dass saubere Atelierfenster die gewohnten Lichtverhältnisse verändern. Griet wird zur Assistentin des Malers und bald zur seiner Vertrauten. Aus scheuen Blicken werden verstohlene Berührungen. Weil nicht genug Platz im Haus ist, schläft sie im Atelier. Nuancenreich, mit sprechenden Blicken, stellt Scarlett Johansson das erotische Erwachen des feinfühligen Mädchen dar. Es ist vor allem ihre Mimik, aus die der Film seine Spannung bezieht. Atmosphäre spenden neben der sich entwickelnden Nähe zwischen Maler und Dienstmagd, die sorgfältig fotografierten Bilder des Filmes. Webber versucht die Bilderwelten Vermeers zu imitieren. Die Kamera fängt aufmerksam die Lichtverhältnisse und Farben seiner Bilder ein und schwelgt im Zauber des Alltäglichen. Um den feinen Kern aus Blicken und aufkeimender Nähe zimmert Webber ein gröberes Gerüst: Eine misstrauische, eifersüchtige Ehefrau, eine kalt berechnende Schwiegermutter und ein lüsterner Mäzen, der der Magd nachstellt und ein Porträt von ihr in Auftrag gibt, eben jenes Bildmis "Das Mädchen mit dem Perlenohrring".