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Buddenbrooks

Verfall einer Familie

»Buddenbrooks« erschien 1901 und war Thomas Manns erster Roman. Bis heute zählt die bewegende Geschichte der Kaufmannsfamilie aus Lübeck zu den meistgelesenen Klassikern der deutschen Literatur.
Portrait
Thomas Mann, 1875 – 1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1168
Erscheinungsdatum 21.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-52148-7
Reihe Fischer Taschenbibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14.4/9.3/4 cm
Gewicht 402 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 4598
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Ein monumentales Werk
von einer Kundin/einem Kunden am 27.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Familiengeschichten, die mehrere Generationen umspannen, sind nicht selten in der Literatur. Schon in der griechischen Mythologie gibt es diese Dynastien, und im Grunde sind auch Serien wie "Dallas" und "Downton Abbey" aus dem gleichen Holz geschrieben. Nur ist Thomas Buddenbrook eine reichhaltigere Figur als J.R. Ewing. Klar,... Familiengeschichten, die mehrere Generationen umspannen, sind nicht selten in der Literatur. Schon in der griechischen Mythologie gibt es diese Dynastien, und im Grunde sind auch Serien wie "Dallas" und "Downton Abbey" aus dem gleichen Holz geschrieben. Nur ist Thomas Buddenbrook eine reichhaltigere Figur als J.R. Ewing. Klar, Thomas Mann ist ein ausgiebiger Beschreiben von Schauplätzen - hier noch nicht so symbolisch überfrachtet wie etwa bei "Tod in Venedig" - aber es sind seine Figuren, die besonders magnetisch sind. Natürlich, es gibt Randerscheinungen wie Klothilde und Clara, aber Thomas! Toni! Tonis Ehemänner! Christian! Hanno! Holden Caulfield mochte ich, als wir "Catcher in the Rye" im Englisch-Unterricht lasen, aber Hanno Buddenbrook war sicherlich meine Lieblingsfigur aus all meinen Schullektüren! Als Thomas Mann den Literatur-Nobelpreis erhielt, wurde explizit dieses Werk genannt - mit Recht!

Zeit- und Menschenbild
von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2017

Der Niedergang einer Familie, verfasst als herausragender Roman. Man lernt die junge Generation als Kinder in der Sommerfrische am Meer kennen, das Junge, Hoffnungsfrohe, das noch an die eigenen Möglichkeiten glaubt. Jede Lebensentscheidung ist jedoch dem Diktat der Familie unterworfen. Man tut, was vernünftig ist, sinnvoll ersc... Der Niedergang einer Familie, verfasst als herausragender Roman. Man lernt die junge Generation als Kinder in der Sommerfrische am Meer kennen, das Junge, Hoffnungsfrohe, das noch an die eigenen Möglichkeiten glaubt. Jede Lebensentscheidung ist jedoch dem Diktat der Familie unterworfen. Man tut, was vernünftig ist, sinnvoll erscheint, dem gesellschaftlichen Stand und Fortkommen dienlich ist. Die Personen im Roman werden nicht mit Namen genannt, sondern mit ihren gesellschaftlichen Titeln, in denen sie erstarren und zugrunde gehen. Am Ende blicken Protagonisten und Leser auf zerstörte Leben, in Konventionen erstickt, sinnlos dem gesellschaftlichen Aufstieg geopfert. Thomas Mann: Meister der Sprache und stiller Beobachter seiner Zeit.

Mehr als nur Pflichtlektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Neunkirchen am 19.11.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die „Buddenbrooks“ kam mir freiwillig und mehr zufällig in die Finger. Was soll ich sagen… Er beschreibt die Familie mit Ihren Generations übergreifenden Problemen so anspruchsvoll und dramatisch, ja schon sympathisch, dass es eigentlich unmöglich ist die „Buddenbrooks“ nicht zu verschlingen. Herzlichen Glückwunsch! Über Hun... Die „Buddenbrooks“ kam mir freiwillig und mehr zufällig in die Finger. Was soll ich sagen… Er beschreibt die Familie mit Ihren Generations übergreifenden Problemen so anspruchsvoll und dramatisch, ja schon sympathisch, dass es eigentlich unmöglich ist die „Buddenbrooks“ nicht zu verschlingen. Herzlichen Glückwunsch! Über Hundert und noch lange kein staubiger Klassiker!!