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Gossenblues

Vijay Kumars siebter Fall

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Am Grab seines Vaters trifft Vijay Kumar auf eine merkwürdige Frau. Sie beauftragt den Privatdetektiv, nach Gaudenz Pfister zu suchen. Vijays Nachforschungen bringen ans Licht, dass Pfister als Obdachloser unter dem Spitznamen Fischli auf der Strasse lebt. Dabei hätte der einstige Banker genug Geld für einen Neuanfang haben müssen.
Wenig später ist nicht nur Gaudenz Pfister, sondern auch Vijays Auftraggeberin tot. Der Fall nimmt Ausmasse an, wie sie der Detektiv nie erwartet hätte.
Portrait
Sunil Mann wurde als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren. Er ist als Flugbegleiter tätig, ein Job, der ihm genügend Zeit zum Schreiben lässt. Viele seiner Kurzgeschichten wurden ausgezeichnet.
Mit seinem Romandebüt Fangschuss, dem ersten Krimi mit Vijay Kumar, gewann er den >Zürcher Krimipreis<. Auch Uferwechsel und Schattenschnitt wurden für diesen Preis nominert. Schattenschnitt ist zudem auf der Shortlist für den >Friedrich-Glauser-Preis< als bester deutschsprachiger Kriminalroman des Jahres 2016.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 282 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783894257279
Verlag Grafit Verlag
Dateigröße 1247 KB
Verkaufsrang 3295
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Flotter Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 31.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Detektiv Vijay Kumar ist, wie der Autor Sunil Mann, Schweizer indischer Herkunft. Das macht den Ermittler schon mal interessant. Sein bereits 7. Fall führt ihn in das Milieu der Obdachlosen, Junkies und Prostituierten. Der Tod seines Vaters verbindet ihn faktisch und emotionell mit zwei Todesfällen, mit deren Aufklärung er beauf... Detektiv Vijay Kumar ist, wie der Autor Sunil Mann, Schweizer indischer Herkunft. Das macht den Ermittler schon mal interessant. Sein bereits 7. Fall führt ihn in das Milieu der Obdachlosen, Junkies und Prostituierten. Der Tod seines Vaters verbindet ihn faktisch und emotionell mit zwei Todesfällen, mit deren Aufklärung er beauftragt ist. Was ihm nach turbulenten Tagen natürlich auch gelingt. Der Krimi ist modern und temporeich geschrieben, hat Atmosphäre und Züricher Lokalkolorit, konfrontiert den Leser aber auch mit Themen wie Migration, Integration oder Armut. Spannende Lektüre mit nachdenklich machenden Untertönen

Vijay in Hochform - lesenswert bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Zäziwil am 27.09.2017

Den Klappentext nochmals aufzuchreiben unterlasse ich, da dieser ja überall zu sehen ist. Meine Meinung: Der siebte Fall für Vijay beginnt spannend und natürlich typisch Vijay. Er vergisst als erstes die extra besorgten Blumen für ein Grab. Da er sich durch solche Lappalien nicht aufhalten lässt, beobachtet er auf dem Friedhof... Den Klappentext nochmals aufzuchreiben unterlasse ich, da dieser ja überall zu sehen ist. Meine Meinung: Der siebte Fall für Vijay beginnt spannend und natürlich typisch Vijay. Er vergisst als erstes die extra besorgten Blumen für ein Grab. Da er sich durch solche Lappalien nicht aufhalten lässt, beobachtet er auf dem Friedhof eine fremde Frau. Diese verfolgt er aus Neugierde und trifft sie wieder als seine Klientin. Dass die Klientin nicht lange überlebt, ist etwas Neues. Vijay wäre nicht Vijay, wenn er den Auftrag durch diesen Todesfall vergessen würde. Er stürzt sich in legale und illegale Methoden, um den Mordfall zu lösen. Seine Freundin Miranda kommt nicht zu kurz in der Geschichte und entwickelt sich weiter. Dies zu beobachten und mitverfolgen macht Spass und zaubert ab und an ein Grinsen aufs Gesicht. Vijays Mutter setzt sich mit ihren Wünschen und Bedürfnissen auseinander und auch Vijay wird etwas erwachsener. Er lernt zu trauern und zu akzeptieren. Einzig Manju kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz. Jedoch gibt es einen massiven Cliffhanger Ende des Buches. Man wünscht sich, der nächste Band stünde schon zum Lesen bereit. Das Buch ist süffig geschrieben. Im ersten Teil kam mir Vijay wie Philip Maloney vor. Ich hatte danach auch ein paar Seiten die Stimme im Ohr. Dies hat sich jedoch verflüchtigt. Ich hätte mir zudem am Schluss des Buches das Rezept des Currys gewünscht. Es ist toll beschrieben und man kann den Curry und die Gewürze riechen. Ich hätte es sicher nachgekocht. Aber vielleicht wird es im nächsten Band abgedruckt, wer weiss?!