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Train Dreams

Novelle

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Beeindruckend!
Portrait
Denis Johnson, 1949 in München als Sohn eines amerikanischen Offiziers geboren, galt nach neun Romanen und der legendären Story-Sammlung 'Jesus‘ Sohn“ als einer der wichtigsten Autoren der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Für sein Vietnamkriegsepos „Ein gerader Rauch“ wurde ihm der National Book Award verliehen, die Novelle "Train Dreams" stand – wie auch "Ein gerader Rauch" – auf der Shortlist des Pulitzer-Preises. 2017 erhielt er posthum für sein Gesamtwerk den Library of Congress Prize for American Fiction. Er lebte zuletzt in Idaho, USA, und starb im Mai 2017.

Bettina Abarbanell, geboren in Hamburg, lebt als Übersetzerin in Potsdam. Sie übersetzt u.a. Jonathan Franzen, Denis Johnson,  Rachel Kushner, Elizabeth Taylor und F. Scott Fitzgerald. 2014 wurde sie mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis ausgezeichnet.  

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 109
Erscheinungsdatum 01.04.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23770-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11.3/1.2 cm
Gewicht 111 g
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Bettina Abarbanell
Buch (Taschenbuch)
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Beeindruckend!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.02.2010

"Train Dreams" erzählt das Leben des Tagelöhners Robert Grainer, der im Norden Amerikas Anfang des 20. Jahrhunderts lebt und arbeitet. Die Welt ist im Umbruch und Grainer ist ein Teil davon. Als er Frau und Kind verliert, gerät alles um ihn herum vollends aus den Fugen... Beeindruckend und intensiv schildert Denis Johnson den B... "Train Dreams" erzählt das Leben des Tagelöhners Robert Grainer, der im Norden Amerikas Anfang des 20. Jahrhunderts lebt und arbeitet. Die Welt ist im Umbruch und Grainer ist ein Teil davon. Als er Frau und Kind verliert, gerät alles um ihn herum vollends aus den Fugen... Beeindruckend und intensiv schildert Denis Johnson den Beginn eines neuen Jahrhunderts.

EIN LEBEN AUS DEN FUGEN!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2011

Was ist das Leben, oder das, was ich Leben nenne? Oft scheint es kompliziert, erschütternd laut, dann wieder pulsierend schön, zart, leise und lustvoll kurzweilig zu sein. Leben halt, meine ich. Dann aber passiert etwas, der Strick reißt, der Faden geht verloren, aus der gewohnten Bahn geworfen, ist nichts mehr, wie es frü... Was ist das Leben, oder das, was ich Leben nenne? Oft scheint es kompliziert, erschütternd laut, dann wieder pulsierend schön, zart, leise und lustvoll kurzweilig zu sein. Leben halt, meine ich. Dann aber passiert etwas, der Strick reißt, der Faden geht verloren, aus der gewohnten Bahn geworfen, ist nichts mehr, wie es früher war. Mit starken Worten läßt Johnson in seiner Novelle dem Protagonisten Robert Grainier diese Hochschaubahn des Lebens angedeihen. So gewaltig, wie die Stille, die mich beim Lesen dieses Buches umgab, so gewaltig fühlte ich den Lärm einer Welt um mich, in der ich im Augenblick des Lebens nicht mehr sein wollte. Ein wunderbares Gefühl.

Draußen
von Polar aus Aachen am 24.09.2008

Sein Leben als Tagelöhner zu fristen, sich als Waldarbeiter zu verdingen, führt unweigerlich dazu, dass der Körper eines Tages nicht mehr mitspielt, einem von fallenden Ästen der Kiefer ausgerenkt wird, man den Arm nur noch im falschen Winkel strecken kann. Doch Robert Grainer verliert Schlimmeres. Seine Frau und das Baby kommen... Sein Leben als Tagelöhner zu fristen, sich als Waldarbeiter zu verdingen, führt unweigerlich dazu, dass der Körper eines Tages nicht mehr mitspielt, einem von fallenden Ästen der Kiefer ausgerenkt wird, man den Arm nur noch im falschen Winkel strecken kann. Doch Robert Grainer verliert Schlimmeres. Seine Frau und das Baby kommen bei einem Waldbrand um. Zwar versucht er, sein Leben weiter zu führen, doch der Verlust und der Gedanke an Gladys sind schwer zu tragen. Denis Johnson hat eine faszinierende Novelle vom allmählichen Zusammenwachsen der USA geschrieben, und jene in den Mittelpunkt gerückt, die durch das Verlegen von Schienen, Roden der Wälder es erst ermöglichten. Seine Sprache ist klar und seine Poesie bezieht er aus den Menschen, die er in ihrem Überlebenskampf beschreibt. Dennis Johnson braucht sie nicht zu suchen, sie fallen ihm zwischen dem Glauben an Gott, dem Anwachsen der Technik und den kleinen Vergnügungen zu. Die Novelle handelt von denen da draußen, die sich ihre Hütten irgendwo aufbauen und deren Spuren wieder verwischt werden, sobald sie weiterziehen.