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Der Ruf des Meeres

Die erfolgreiche Restaurantbesitzerin Whitney will expandieren. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihre Mutter ihr ein altes Hotel am Atlantik vererbt. Vielleicht lässt es sich ja noch zu Geld machen? Doch ihre Sondierungsreise nach Roanoke Island stellt Whitney vor ungeahnte Schwierigkeiten: Sie muss sich nicht nur mit ihrem Stiefvater auseinandersetzen, der für sie lange ein Fremder war, sondern auch noch mit Mark, der in dem historischen Gebäude einen Surfshop betreibt und von ihren Plänen alles andere als begeistert ist. Ausserdem hält das alte Gemäuer für Whitney die eine oder andere rätselhafte Entdeckung bereit. Während sie die Schätze sichtet, die das Hotel birgt, beginnt für sie eine Reise zu ungeahnten Familiengeheimnissen ...

Lisa Wingate arbeitet als Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Texas.
Portrait
Lisa Wingate arbeitet als Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Texas.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 380 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2017
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783868277456
Verlag Francke-Buchhandlung
Originaltitel The seakeeper's daughters
Dateigröße 744 KB
Übersetzer Silvia Lutz
Verkaufsrang 4696
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Das Leben ist ein Risiko
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 08.04.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Die erfolgreiche Restaurantbesitzerin Whitney will expandieren. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihre Mutter ihr ein altes Hotel am Atlantik vererbt. Vielleicht lässt es sich ja noch zu Geld machen? Doch ihre Sondierungsreise nach Roanoke Island stellt Whitney vor ungeahnte Schwierigkeiten: Sie muss sich nicht nur mit ihrem S... "Die erfolgreiche Restaurantbesitzerin Whitney will expandieren. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihre Mutter ihr ein altes Hotel am Atlantik vererbt. Vielleicht lässt es sich ja noch zu Geld machen? Doch ihre Sondierungsreise nach Roanoke Island stellt Whitney vor ungeahnte Schwierigkeiten: Sie muss sich nicht nur mit ihrem Stiefvater auseinandersetzen, der für sie lange ein Fremder war, sondern auch noch mit Mark, der in dem historischen Gebäude einen Surfshop betreibt und von ihren Plänen alles andere als begeistert ist. Außerdem hält das alte Gemäuer für Whitney die eine oder andere rätselhafte Entdeckung bereit. Während sie die Schätze sichtet, die das Hotel birgt, beginnt für sie eine Reise zu ungeahnten Familiengeheimnissen …" - soweit der Klappentext. Das Cover zeigt eine auf einem Stein sitzende Frau am Meer, blau ist die vorherrschende Farbe. Die Haltung der jungen Frau empfinde ich als nachdenklich, vielleicht etwas verloren. Das Cover passt zum Inhalt. Lisa Wingate ist Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und die Autorin zahlreicher Bücher. Sie lebt mit ihrer Familie in Texas. (Quelle: Klappentext). Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass es sich bei diesem Roman um den letzten Teil einer Trilogie handelt. Die ersten beiden Bände habe ich nicht gelesen, was zum Verständnis dieses Buches nicht notwendig ist. Die Autorin schreibt einen flüssigen, gut lesbaren und sehr dichten Stil. Die ersten Kapitel beschreiben eine Erfolgsfrau, die sich um nahezu jeden Preis durchsetzen will, obwohl sie kurz vor dem Ruin steht. Whitney ist auf den ersten Blick nicht sehr sympathisch. Während ihres Aufenthaltes in Manteo ändert sich dies, so richtig warm werde ich mit Whitney allerdings nicht. Wie in einem Roman, in dem es um Familiengeheimnisse geht, nicht anders zu erwarten, gibt es zwei Erzählstränge: Whitney stößt bei ihrer Suche nach wertvollem Stücken Briefe von Alice, der Zwillingsschwester ihrer Großmutter, von deren Existenz sie nichts wusste. Alice war Mitarbeiterin des Federal Writers' Project, einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme während der 30iger und 40iger Jahre des 20. Jahrhunderts und berichtet in ihren Briefen an ihre Schwester über ihre Arbeit. Teilweise sind diese Briefe zerrissen, so dass sie erst mühsam zusammengesetzt werden müssen, Teile der Texte fehlen, dennoch ist dieser Teil für mich sehr viel interessanter als Whitneys Erfahrungen und Erlebnisse in Roanoke Island, wo einiges doch sehr vorhersehbar ist. Alices Bericht über ihre Reise zu den Melungeons, die Geschichte der Verlorenen Kolonie, Glaube und Aberglaube sowie die Rassenkonflikte in den USA fand ich interessanter als die erwartbaren Missverständnisse. Whitney gewinnt im Verlauf des Romans wichtige Erkenntnisse. Der ihr so verhasste Stiefvater trauert wie sie um ihre Mutter, die er genauso geliebt hat wie Whitney. Sie erkennt, dass Alices Weg, ihr Leben zu leben, riskanter war als der ihrer Großmutter, sie dadurch aber zu Hoffnung und Freude zurückgefunden hat. Am Schluss findet Whitney zu sich selbst. Fazit: ein lesenswerter Roman.

Eine Reise zurück zu den Wurzeln
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 13.12.2017

In Whitneys Leben scheint gerade alles schiefzulaufen. Da nimmt sie gerne die Gelegenheit wahr, zu dem alten Familienhotel an der Küste zu fahren und dort endlich einmal die Hinterlassenschaften ihrer Großmutter zu sichten. Doch sie ist nicht vorbereitet auf das, was sie findet: Alte Briefe, ungelesen, die einen ungeahnten Einbl... In Whitneys Leben scheint gerade alles schiefzulaufen. Da nimmt sie gerne die Gelegenheit wahr, zu dem alten Familienhotel an der Küste zu fahren und dort endlich einmal die Hinterlassenschaften ihrer Großmutter zu sichten. Doch sie ist nicht vorbereitet auf das, was sie findet: Alte Briefe, ungelesen, die einen ungeahnten Einblick in alte Familiengeheimnisse liefern. Zum Cover: Sehr hübsch gestaltet, mit schönen Farben. Eine Abstufung an Blautönen, dazu als Farbklecks die Frau im gelben Kleid. Passt auf jeden Fall zur Geschichte und lädt zum Lesen ein. Zum Inhalt und Schreibstil: Wie ich es von Lisa Wingate kannte, ein schön geschriebener Roman. Sie hat einen klaren, angenehmen Schreibstil, dem man sich als Leser gerne überlässt. So taucht man leicht in die Geschichte ein und fiebert mit der Hauptfigur mit. Es handelt sich um eine Geschichte voller Geheimnisse und Rätsel. Die Personen müssen schwierige Entscheidungen treffen und tun sich damit auch nicht leicht. Aus dieser Sicht wirklich ein sehr gutes Buch. Die Handlung lässt allerding ein bisschen auf sich warten. Sie plätschert so vor sich hin. Leider habe ich auch ansonsten Einiges zu bemängeln. Ich habe in vielerlei Hinsicht auch etwas vermisst. Allgemein wohl eine gewisse Frische und Authentizität. Vor allem die Dialoge zwischen den Personen wirken stellenweise unecht und ein bisschen „erzwungen“. Auch die Charaktere an sich sind oft oberflächlich und zeigen keine wirkliche Entwicklung. Sie haben keinen Tiefgang. Authentische Charaktere und Gespräche gehören für mich aber zu einem wirklich guten Roman unbedingt dazu. So kommt es, dass die an sich schöne und geheimnisvolle Geschichte ein wenig verblasst. Fazit: Zur Unterhaltung zwischendurch sicherlich ein Roman, der anderen Romanen in nichts nachsteht. Jedoch kein Leseerlebnis, das mich begeistert zurücklässt oder unbedingt Lust auf mehr macht. Daher von mir nur drei Sterne.

Die Hüterinnen des Meeres
von LEXI am 13.11.2017

„Wenn man wüsste – wenn man IMMER wüsste – wann etwas zum letzten Mal im Leben kommt, würde man anders damit umgehen. Man würde es genießen. Man würde innehalten. Man würde sich diesen Moment durch nichts rauben lassen.“ Für Whitney Monroe war der Krebstod ihrer geliebten Mutter vor fünf Jahren ein einschneidendes Erlebnis, d... „Wenn man wüsste – wenn man IMMER wüsste – wann etwas zum letzten Mal im Leben kommt, würde man anders damit umgehen. Man würde es genießen. Man würde innehalten. Man würde sich diesen Moment durch nichts rauben lassen.“ Für Whitney Monroe war der Krebstod ihrer geliebten Mutter vor fünf Jahren ein einschneidendes Erlebnis, das sie zugleich auch zur Vollwaise machte. Für die geschiedene Frau Ende dreißig ist die Zeit ihrer permanenten Wanderschaft zu Ende. Durch die Gründung eines erfolgreichen und gut gehenden Restaurants gemeinsam mit ihrer Cousine Denise scheint sie endlich ihren Lebensmittelpunkt und die Erfüllung all ihrer Träume in Michigan gefunden zu haben. Doch Whitneys Expandierungspläne und die Eröffnung eines zweiten Lokals werden durch üble Machenschaften blockiert. Als sie plötzlich ein Hilferuf aus ihrer Heimat North Carolina hinsichtlich ihres kranken Stiefvaters Clyde Franczyk erreicht, beschließt Whitney, zu den Outer Banks zu reisen, wo Clyde auf Roanoke Island in einem alten Hotel am Meer lebt, das Whitneys Mutter ihr hinterlassen hatte. Clyde wurde ein Wohnrecht auf Lebenszeit eingeräumt und obgleich er sich nicht mehr selber hinreichend versorgen kann, weigert er sich vehement, das Haus zu verlassen. Whitneys Verbitterung gegenüber ihrem egoistischen und besitzergreifenden Stiefvaters ist groß und es kostet sie enorme Überwindung, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch angesichts der prekären Lage ihres Restaurants in Michigan und der damit verbundenen finanziellen Probleme ist sie gezwungen, sich mit ihrem Erbe auseinander zu setzen und über einen etwaigen Verkauf des Hauses zu entscheiden. Dass ihr hierbei weder von Seiten Clydes, noch der anderen Mieter des Hauses Wohlwollen entgegengebracht wird, ist vorprogrammiert… Lisa Wingate erzählt in diesem Buch die Geschichte einer Familie, die viele Schicksalsschläge hinnehmen musste. Ihre Protagonistin Whitney Monroe trauert immer noch um ihre verstorbenen Eltern, sie hat starke Bindungsängste und besitzt einen ruhelosen Geist. Ihr Drang zur Perfektion treibt sie zu immer größeren Leistungen an, sie läuft Gefahr, sich selber zu verausgaben. Withneys Großmutter Ziltha Benoit weilt ebenfalls nicht mehr unter den Lebenden, man darf sie jedoch anhand vieler Rückblenden in die Vergangenheit näher kennen lernen. Die Tochter aus gutem Hause wurde sehr früh Witwe und musste ihren einzigen Sohn alleine großziehen. Zilthas schwierige Persönlichkeit und ihre nörgelnde Arroganz verhinderten zusammen mit ihrer mangelnden Zuneigung zu ihrer Enkeltochter Whitney jegliche Annäherung. Als zweite Protagonistin dieses Buches spielt Alice Lorring, die Zwillingsschwester Zilthas, eine bedeutende Rolle. Alice war ein so genannter „Federal Writer“ und wurde gemeinsam mit vielen anderen Schreibern von Präsident Roosevelt damit beauftragt, durch das Land zu reisen und die Geschichten vieler Menschenleben zu Papier zu bringen. In einem zweiten Erzählstrang beschäftigt Lisa Wingate sich mit Alices Geschichte, die eng mit den Ereignissen der Gegenwart verwoben ist und viele überraschende Wendungen und Erkenntnisse bereithält. Die Autorin verwendet kursiv gedruckte Briefe von Alice an ihre Schwester Ziltha als Stilmittel, um ihre Leser an deren Schicksal teilhaben zu lassen. Zwar konnte mich die Charakterzeichnung von Whitney nicht vollständig überzeugen, umso mehr schaffte Lisa Wingate dies jedoch mit der Figur der Alice Lorring. Der etwas zähe Einstieg in die Handlung und die Darstellung der Whitney Monroe bildeten gemeinsam mit der Tatsache, dass dem Glauben nur sehr wenig Raum gegeben wurde, meine einzigen Kritikpunkte. Da diese Geschichte ab der Hälfte des Buches jedoch an Fahrt aufnimmt und man als Leser in die Geschichte der alteingesessenen und berühmten Familie Benoit regelrecht hineingezogen wird, werden diese Schwächen zusammen mit dem flüssigen Schreibstil Lisa Wingates wieder ausgeglichen. Fazit: „Der Ruf des Meeres“ war eine Geschichte, die es erst ab der Hälfte des Buches schaffte, mich in seinen Bann zu ziehen. Dennoch war ich fasziniert von den Ereignissen in der Vergangenheit, die Lisa Wingate auf sehr interessante Art und Weise nach und nach enthüllt. Die Volksgruppe der Melungeons und deren Geschichte bilden das zentrale Thema dieses Buches und regen dazu an, sich näher mit ihrer Identität und ihrer ethnischen, sprachlichen, kulturellen und geographischen Herkunft zu beschäftigen.