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Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze

Roman

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Liebe und Ehe sind ein kompliziertes Geschäft. Die Bilanz ist oft nur mittelmässig. Muss man es einfach nur häufiger versuchen? Oder gleichzeitig? Oder besser über die eigene Mutter nachdenken? Steckt in der „Ehefrau“ nicht von Anfang an die "Ehemalige", das einzig authentische Überbleibsel jeder Ehe? Wilhelm Genazino erzählt von einem philosophischen Helden, der beim verschärften Nachdenken jede Sicherheit verliert. Vielleicht muss der Mann die Probe aufs Exempel machen mit allen Frauen, die er im Leben kannte, und die Vergangenheit handfest bewältigen. Die Gelegenheit wird sich bieten.
Portrait
Wilhelm Genazino, 1943 in Mannheim geboren, lebte in Frankfurt und ist dort im Dezember 2018 gestorben. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Kleist-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt Mittelmässiges Heimweh (Roman, 2007), Das Glück in glücksfernen Zeiten (Roman, 2009), Abschaffel (Roman-Trilogie, 2011), Wenn wir Tiere wären (Roman, 2011), Die Liebe zur Einfalt (Neuausgabe, 2012), Idyllen in der Halbnatur (2012), Aus der Ferne und Auf der Kippe (Texte zu Postkarten und Fotos, 2012), Tarzan am Main (Spaziergänge in der Mitte Deutschlands, 2013), Leise singende Frauen (Roman, 2014), Bei Regen im Saal (Roman, 2014) und Ausser uns spricht niemand über uns (Roman, 2016).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 29.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25810-5
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 21.1/13.4/2 cm
Gewicht 296 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze
von einer Kundin/einem Kunden am 28.04.2018

Genazino zu lesen ist wie ein Spaziergang durch die Alltäglichkeiten des Lebens. Im Zentrum der Handlung steht ein Eigenbrödler, der durch verschärftes Nachdenken versucht in seinem Leben Sicherheit zu erlangen. Gerade das innere Philosophieren versetzt ihn in Panik. Liebe und Ehe sind für ihn hochkompliziert und auch die Erinne... Genazino zu lesen ist wie ein Spaziergang durch die Alltäglichkeiten des Lebens. Im Zentrum der Handlung steht ein Eigenbrödler, der durch verschärftes Nachdenken versucht in seinem Leben Sicherheit zu erlangen. Gerade das innere Philosophieren versetzt ihn in Panik. Liebe und Ehe sind für ihn hochkompliziert und auch die Erinnerung an seine Mutter verwirrt ihn noch mehr. Er selbst sieht sich als „Auslaufmodell“, wie er beschreibt. Schüchtern und verklemmt trifft er zufällig auf seine ehemalige Ehefrau Sibylle. Sie möchte gerne mit ihm wieder zusammenleben, aber dieser Wunsch bedroht ihn in seiner Freiheit. Verliebtheit, Scham, Ekel, Glücksgefühl – kein Tabu wird ausgelassen. Unglaublicher Humor und besondere Wortfindungen machen den Roman zu einem grandiosen Lesevergnügen.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.02.2018
Bewertet: anderes Format

Genazino schreibt über die moderne Ehe. Ist sie zum Scheitern verurteilt oder gibt es für sie vielleicht doch noch Hoffnung?