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So werden Sie reich wie Norwegen

Genial einfach ein Vermögen aufbauen

Die norwegische Finanzformel für Privatanleger

Norwegen ist gerade zum glücklichsten Land der Erde aufgestiegen. Das liegt sicher auch daran, dass sich die Norweger keine Sorgen um Geld machen müssen. Der Grund dafür? Norwegen hat Öl. Und aus den Verkaufserlösen speist sich der grösste Staatsfonds der Welt: der norwegische Ölfonds. Clemens Bomsdorf hat aus der Strategie des Fonds die norwegische Finanzformel extrahiert und sie an die Bedürfnisse von Privatanlegern angepasst. Mit den Ratschlägen aus der Schule des passiven Investierens können auch sicherheitsorientierte Anleger ein solides Vermögen aufbauen. Und da einer der Grundsätze das ethische Investieren ist, tun sie mit ihrer Geldanlage auch noch Gutes.
Portrait
Clemens Bomsdorf ist Journalist und wurde an der Stockholm School of Economics sowie der Universität zu Köln zum Ökonomen ausgebildet. Über den norwegischen Ölfonds berichtet er seit gut 15 Jahren. Das brachte ihn dazu, die norwegische Finanzformel zu entwickeln, nach der er seither selbst erfolgreich investiert.
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  • Inhalt

    Vermögensaufbau - aber wie? 7

    1 Keine Panik, sondern Erfolg trotz Finanzkrise 14
    Investieren, nicht bloss sparen 14
    Was Sie von diesem Buch erwarten können - und was nicht 16

    2 Der norwegische Ölfonds, Ihr Vorbild 23
    Ein glücklicher Fund mit weitreichenden Folgen 23
    Der weise Umgang mit dem Geldsegen 28
    Wie Erfolge berechnet werden 38
    Kein Freifahrtschein: An diese Vorgaben muss sich der Ölfonds halten 50
    Diese mit dem Nobelpreis geehrte Theorie steht hinter Norwegens Anlagemix 73
    Ist es alles Zufall? Theorie und Empirie von Aktienkursen und Renditeerwartungen 81

    3 Mal ganz konkret: Welche Papiere der Ölfonds hält und was Sie daraus lernen sollten 88
    Diversifikation auf verschiedenen Ebenen -
    das Aktieninvestment des Ölfonds 88
    Norwegen gibt Mexiko Geld - das Anleiheninvestment des Ölfonds 105
    Was Berlin und München haben, Kassel aber nicht - die Immobilieninvestments des Ölfonds 113
    Teuer kann teuer zu stehen kommen - Kosten externer Berater 115

    4 Die norwegische Finanzformel 118
    Wir sind alle ein wenig norwegisch 118
    Leitlinien für die Geldanlage à la Norwegen 120

    5 Jetzt geht's los - die konkrete Anlageentscheidung 129
    Wohin soll die Reise gehen? Und mit welchem Budget? 129
    Risiko!?! So wählen Sie den richtigen Anlageklassenmix 140
    Geld zu verteilen: die Auswahl der richtigen Papiere 151
    Unbedingt dranbleiben 173
    Am Ende gewinnt immer die Bank? Bloss nicht. 177
    Auf dem Laufenden bleiben 180
    Auf die Plätze … 183

    6 Aber bitte mit Ethik 186
    Öl und Ethik - (k)ein Widerspruch? 186
    Ab auf die schwarze Liste 187
    Ethisches Investieren für Privatanleger 193

    7 So nicht. Aus Fehlern anderer lernen 202
    Verlorene Jahrzehnte 202
    Der Weg aus der Misere 204
    Erste Entscheidungen 205
    Was Sie nicht vom norwegischen Ölfonds übernehmen sollten 206

    8 Irren ist menschlich. Darum legen bisher so wenige Privatanleger "norwegisch" an 215
    Der Mensch ist vernunftbegabt, aber nicht vernünftig 216

    Schlussbemerkung 221
    Anmerkungen 223
    Glossar 231
    Links und Hinweise zu Organisationen, Websites und anderen relevanten Angeboten 236
    Literatur 239
    Register 240
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 244
Erscheinungsdatum 12.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50849-8
Verlag Campus Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 21.6/14.2/2 cm
Gewicht 345 g
Verkaufsrang 61492
Buch (Paperback)
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Wichtiges Thema der finanziellen Grundbildung
von Andreas S. aus Hessen am 19.08.2018

Norwegen verwaltet seine Gewinne aus dem Öl sehr nachhaltig und erzielt dabei gute Gewinne. Dabei legt der staatliche Fonds das Geld überwiegend so an, wie es eine Privatperson auch machen kann und ist entsprechend transparent bei der Anlage in Aktien, Anleihen und Immobilien. „So werden Sie reich wie Norwegen“ vermittelt dem in... Norwegen verwaltet seine Gewinne aus dem Öl sehr nachhaltig und erzielt dabei gute Gewinne. Dabei legt der staatliche Fonds das Geld überwiegend so an, wie es eine Privatperson auch machen kann und ist entsprechend transparent bei der Anlage in Aktien, Anleihen und Immobilien. „So werden Sie reich wie Norwegen“ vermittelt dem interessierten Leser genau dieses Anlagemodell und zeigt auf, worauf man in Norwegen Wert legt und welche Entscheidungskriterien dahinter stehen. Seit nunmehr rund 20 Jahren investiert der norwegische Pensionsfonds sein Vermögen an der Börse. Dafür wurden klare Vorgaben von der Politik entwickelt und können von jedem eingesehen werden. Neben ethischen Vorgaben gehören hierzu verschiedene Vorgaben, die eine Abwägung treffen zwischen Risiko und Rendite. Dabei hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Überlegungen sehr klug umgesetzt wurden. Da das Geld zudem quasi ausschließlich in börsengehandelte Anlagen investiert wird, kann jeder diese Methode auch für sich selber anwenden; wie das gelingen kann, wird gut nachvollziehbar erklärt. Das Buch eignet sich sehr gut als Einstieg in das Thema Vermögensaufbau mit Aktien und Anleihen, auch wenn geringe Vorkenntnisse für das Verständnis natürlich nicht schaden. Aber egal, welchen Wissensstand man hat, die Erkenntnisse aus dem Buch sind die Investition auf jeden Fall wert und das nicht zuletzt auch, weil die Inhalte sehr gut verständlich aufbereitet sind und mit viel Hintergrund belegt werden. Damit bildet das Buch einen optimalen Start in die finanzielle Unabhängigkeit.

Viele Hintergründe aber keine gute Anlageempfehlung
von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2018

Ein unterhaltsames Buch das gleichzeitig einiges Fachwissen zur Geldanlage vermittelt. Schon seit 1990 hat Norwegen seine Einnahmen aus den Erdölbeständen des Landes in einen staatlichen Pensionsfonds investiert. In der Tat kann man einiges von Norwegen lernen. Im Wesentlichen legen die Norweger ihr Geld breit gestreut an. M... Ein unterhaltsames Buch das gleichzeitig einiges Fachwissen zur Geldanlage vermittelt. Schon seit 1990 hat Norwegen seine Einnahmen aus den Erdölbeständen des Landes in einen staatlichen Pensionsfonds investiert. In der Tat kann man einiges von Norwegen lernen. Im Wesentlichen legen die Norweger ihr Geld breit gestreut an. Möglichst viele Aktien und Anleihen versprechen hohe Sicherheit bei überdurchschnittlicher Rendite. Nicht investiert wird in moralisch fragwürdige Unternehmen z.B. aus der Waffenindustrie. Der staatliche Fonds hat nur wenige Mitarbeiter und ist somit auch noch kostengünstig. Die Strategie ähnelt somit der Anlage in börsengehandelte Indexfonds (auch: ETF). Jeder Privatanleger kann somit die Strategie der Norweger bei Aktien kopieren. Schwieriger wird es da bei Immobilien oder Anleihen. Politisch betrachtet ebenfalls interessant wie Norwegen es schaffe die Erdöleinnahmen des Landes nachhaltig für die Finanzierung des norwegischen Sozialstaates zu investieren. In jeder Hinsicht wäre dies auch in Deutschland eine bessere Lösung als z.B. die Riester-Rente gewesen. Ein gut recherchiertes Buch dessen Anlageempfehlungen aber zu kurz greifen. Besser sind hier die Bücher von Gerd Kommer („Souverän investieren mit Indexfonds“ oder „Die Buy-and-Hold-Bibel“). Ich persönlich verfolge eine strikte Trennung von Aktiensparplänen und sicheren Anlagen wie Tagesgeld oder Festgeld. Hierzu fehlen im Buch die passenden Hinweise. Deshalb nur vier Sterne.

"Was ist eigentlich … eine Aktie?"
von Dr. M. am 11.06.2018

Diese für die Zielgruppe dieses Buches offensichtlich wichtige Frage stellt sich der Autor erst fast in der Mitte seines Textes. Vielleicht kam die Antwort tatsächlich ein wenig spät, denn schließlich ging es schon die ganze Zeit vorher um einen riesigen Fond, der zu 70% aus Aktien besteht. Immerhin weiß man spätestens nach dies... Diese für die Zielgruppe dieses Buches offensichtlich wichtige Frage stellt sich der Autor erst fast in der Mitte seines Textes. Vielleicht kam die Antwort tatsächlich ein wenig spät, denn schließlich ging es schon die ganze Zeit vorher um einen riesigen Fond, der zu 70% aus Aktien besteht. Immerhin weiß man spätestens nach dieser Frage, wo sich das Niveau dieses Textes ansiedelt. Was man hingegen nicht erkennen kann, ist, ob Clemens Bomsdorf tatsächlich ein wenig naiv oder vielleicht doch raffiniert ist. Seine Ausführungen lassen sich grob folgendermaßen zusammenfassen: Man spare zunächst eine gewisse Grundsumme an und kaufe dann damit Wertpapiere in einem gewissen Verhältnis zwischen Aktien und Anleihen. Anschließend wird ein monatlich festzulegender Betrag immer wieder nach diesem Prinzip angelegt, und zwar völlig unabhängig von der Marktlage. Da man keine wirkliche Ahnung von den Märkten besitzt, wähle man jeweils einen ETF aus dem im Text aufgeführten. Auf diese Weise kauft man stets einen Gesamtmarkt und ist wegen der breiten Streuung gegen Schwankungen einzelner Aktien angeblich abgesichert. Das Verhältnis zwischen Aktien- und Anleihen-ETFs kann sich ändern. Einzelheiten findet man im Buch. Da die Märkte bisher jährlich im Durchschnitt immer um mehr als 5% gestiegen sind, braucht man kein Risikomanagement. Nach einer gewissen Zeit (10, 20, 30 Jahre) würde man dann je nach Ersteinzahlung und monatlicher Investition den angestrebten Endbetrag erhalten. Ist doch toll. Oder? Ein etwas besser informierter Leser erkennt leicht, dass es sich bei dieser Strategie um das übliche Aktiensparprogramm von Banken handelt und nur die ausgewählten Produkte und deren Verhältnis eine gewisse Neuigkeit darstellen. Nicht zu vergessen sind natürlich die ethischen Gesichtspunkte, die Bomsdorf von den Norwegern übernommen hat. Damit wird man die Welt verbessern, wenn man daran glaubt oder es fürs eigene gute Gewissen braucht. Hoffentlich wissen das dann auch die ausgewählten ETFs. Neuerdings investiert der norwegische Staatsfond auch in Immobilien. Auch für diese Variante findet man im Buch eine entsprechende Anleitung. Was hat das nun alles eigentlich mit dem norwegischen Staatsfond zu tun? Nun, man braucht um solche Sparprogramme attraktiv zu machen immer ein ethisch wertvolles Beispiel, das nicht allzu sehr mit bösen Bank- oder Fondmanagern in Verbindung gebracht werden kann. Hier agiert ein Staat mit Prinzipien. Und er macht das ohne jeden Zweifel tatsächlich gut. Die Erträge aus dem norwegischen Ölgeschäft werden weitsichtig und zu erheblichen Teilen in diesem Fond angelegt, der wiederum schon wegen seiner schieren Größe den Gesamtmarkt weltweit abdecken muss. Diese Größe ist es auch, die ihn sowohl zur Passivität als auch zu einem weitgehend defensiven Risikomanagement zwingen. Er kann gar nicht anders, weil alles andere enorme marktbeeinflussende Wirkungen hätte. Dieses Verhalten auf einen Kleinanleger zu übertragen, der ganz anders agieren kann und sollte, ist (freundlich ausgedrückt) mutig. Übrigens gibt es die von Bomsdorf ständig wie ein Mantra zitierte norwegische Finanzformel nicht wirklich. Tatsächlich handelt es sich dabei lediglich um ein paar allgemeine Prinzipien, die man im Buch nachlesen kann. Der Autor versucht seine Leser mit den niedrigen Zinsen zu motivieren, die Sparen nicht attraktiv machen würden. Dabei tut er so, als ob diese Zinsen so eine Art Naturereignis wären. Doch tatsächlich sind sie nicht Motivation, sondern die Crux bei seiner Variante des Wertpapier-Sparprogramms. Die Niedrigzinsen sind die letzte Patrone der Zentralbanken und Ausdruck einer völlig durchgeknallten Voodoo-Ökonomie, die das bevorstehende Desaster aufhalten sollen, es aber nicht verhindern werden. Die westlichen Industriestaaten sind hoffnungslos überschuldet und stehen eigentlich mehr oder weniger vor einem Staatsbankrott. Um den zu verhindern, müssen ständig über riesige Programme Staats- und andere Anleihen von den Zentralbanken aufgekauft werden. Auf diese Weise hält man die Kurse dieser Anleihen hoch, was die Zinsen unten hält. Um diese Kaufprogramme aufrechterhalten zu können, braucht man Geld, das man aus dem Nichts erschafft. Dieses Geld schwirrt zunächst im Finanzsektor umher, denn von dort werden schließlich die Anleihen aufgekauft. Da es kaum noch Zinsen gibt, kommt es zu einem Anlagenotstand. Das Geld fließt deshalb vor allem in den Rohstoff- und Aktiensektor, was wiederum dort steigende Kurse zur Folge hat. Wenn man bereits das Ansteigen der Geldmenge sinnvollerweise als Inflation bezeichnet, dann sieht man in diesen Bereichen die ersten (globalen) Auswirkungen. Der Autor dieses Buches sieht das alles nicht oder will es nicht sehen. Vielmehr tut er so, als ob die Entwicklung der Aktien- und Anleihenmärkte immer fröhlich so weiter gehen wird, wie in den letzten 50 Jahren. Doch inzwischen hat sich global eine Situation entwickelt, die es so noch nie gab. Vielleicht lohnt ein Blick nach Japan. Hätte man dort vor 20 Jahren mit einem auf Japan begrenzten Programm nach Blomsdorfs Vorschlag angefangen, säße man immer noch auf Verlusten. Nun werden die Anhänger der unsinnigen (weil durch die letzte Finanzkrise widerlegten) modernen Portfolio-Theorie gleich aufschreien und erregt auf die Notwendigkeit einer breiten Diversifizierung hinweisen. Was damals auf Japan beschränkt galt, hat man heute global. Da nützt dann auch eine Diversifizierung nichts mehr. Das ist der Sinn dieses japanischen Beispiels. Um es kurz zu machen: Was Blomsdorf empfiehlt, kann erfolgreich sein, wenn die jetzige Entwicklung auf den Finanzmärkten noch eine Weile so weiter läuft. Diese Methode allerdings ohne ein Risikomanagement zu empfehlen, erscheint hingegen zwar konsequent, wenn man über den Optimismus oder die Naivität des Autors verfügt, jedoch ist sie eher zweifelhaft, wenn man die Entwicklungen der letzten Jahre analysiert. Wie man ein solches Buch bewerten soll, ist mir hingegen schleierhaft. Auf der einen Seite kann es unter der Voraussetzung, dass alles schön so weiter geht wie bisher, für die anvisierte Zielgruppe eher ahnungsloser Aktiensparer durchaus sinnvoll sein. Ihnen jedoch das vorhandene globale Risiko zu verschweigen, passt zwar ins naive Konzept, ist jedoch schon aus ethischen Gründen nicht korrekt. Den Norweger-Fond als Vehikel für allseits bekannte Aktien-Sparprogramme zu benutzen und daraus ein Buch zu machen, halte ich darüber hinaus für recht clever. Die Norweger werden nicht vorher erklären, was sie machen, weshalb höchstens ihre Prinzipien hilfreich sein können. Diese sind jedoch am Ende bis auf die Gewichtungen zwischen Aktien und Anleihen nicht wirklich relevant, wenn man sowieso wie die Norweger den jeweiligen Gesamtmarkt kauft. Man kann dem Buch je nach Sichtweise drei bis fünf Sterne geben.