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Der Mann, der Hunde liebte

Roman

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"Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden", rief der schwer verwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Mann stürzten, der Trotzki mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen. Ein rätselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders Ramón Mercader. Paduras vielschichtiger Roman führt uns an verschiedenste Schauplätze der Weltrevolution: ins Bürgerkriegsspanien, nach Moskau während der stalinistischen Schauprozesse, ins Prag von 1968, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben, zeigt sie in ihrer Bereitschaft zur völligen Selbstaufgabe zugunsten einer Ideologie – und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.
Portrait
Leonardo Padura, geboren 1955 in Havanna, zählt zu den meistgelesenen kubanischen Autoren. Sein Werk umfasst Romane, Erzählbände, literaturwissenschaftliche Studien sowie Reportagen. International bekannt wurde er mit seinem Kriminalromanzyklus Das Havanna-Quartett. Im Jahr 2012 wurde ihm der kubanische Nationalpreis für Literatur zugesprochen und im Juni 2015 erhielt er den spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur. Leonardo Padura lebt in Havanna.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 736 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.11.2015
Sprache Deutsch, Spanisch
EAN 9783293304833
Verlag Unionsverlag
Dateigröße 4164 KB
Übersetzer Hans-Joachim Hartstein
Verkaufsrang 14856
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 17.01.2019
Bewertet: anderes Format

Tötet ihn nicht!!! Die Lebensgeschichten Trotzki und Mörders Ramon Mercader verwoben mit der Geschichte des 20.Jahrhunderts.Detailreicher, Spannender Historischer Roman.

Reise durch's 20. Jahrhundert
von Michaela Weiler aus Innsbruck am 02.07.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In drei Erzählsträngen nähert sich Leonardo Padura der Ermordung Leo Trotzkis in Mexiko, wo der ehemalige russische Revolutionär seine letzten Lebensjahre im Exil verbrachte und dort einem von Stalin gedungenen Attentäter zum Opfer fiel. Erzählt wird Trotzkis Odyssee nach seiner Ausbürgerung aus Sowjetrussland, die Entwicklung R... In drei Erzählsträngen nähert sich Leonardo Padura der Ermordung Leo Trotzkis in Mexiko, wo der ehemalige russische Revolutionär seine letzten Lebensjahre im Exil verbrachte und dort einem von Stalin gedungenen Attentäter zum Opfer fiel. Erzählt wird Trotzkis Odyssee nach seiner Ausbürgerung aus Sowjetrussland, die Entwicklung Ramón Mercaders zum Mörder Trotzkis und der Weg des kubanischen Schriftstellers Ivan, der viele Jahrzehnte später unversehens in diese Geschichte hineingerät und sie aufschreibt. Padura spannt mit diesem Roman den Bogen vom Sowjetrussland der Stalin-Ära über die Zeit des Spanischen Bürgerkriegs bis hin zu Fidel Castros Kuba, ist also auch eine Geschichte des unrühmlichen Kommunismus im 20. Jahrhundert, der so viel versprochen, und doch so wenig gehalten hat.

Die Geschichte des 20.Jahrhunderts
von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der kubanische Schriftsteller Ivan trifft am Strand einen rätselhaften Mann, der mit zwei Hunden spazieren geht. Dieser vertraut ihm die Geschichte des Ramón Mercader an, jenem Mann dem Lew Dawidowitsch Trotzki in Mexiko zum Opfer fiel. Dieser heftige Roman führt uns ins Spanien des Bürgerkriegs, nach Mexiko von Frida Kahlo un... Der kubanische Schriftsteller Ivan trifft am Strand einen rätselhaften Mann, der mit zwei Hunden spazieren geht. Dieser vertraut ihm die Geschichte des Ramón Mercader an, jenem Mann dem Lew Dawidowitsch Trotzki in Mexiko zum Opfer fiel. Dieser heftige Roman führt uns ins Spanien des Bürgerkriegs, nach Mexiko von Frida Kahlo und Diego Riveras, nach Prag von 1968 und nach Kuba, und erzählt in drei Handlungssträngen vom kommunistischen Europa des 20 Jahrhunderts, von seinen Revolutionären und den unzähligen Opfern die der Kampf der Ideologien gefordert hat. Dem Kommentar auf der Rückseite des Buches kann ich mich nur anschließen: Wer diesen mitreißenden, faszinierenden und ernüchternden Roman gelesen hat, versteht die Geschehnisse, die das 20. Jahrhundert geprägt haben, besser. Unweigerlich verfällt man diesem Werk. Heraldo de Aragon