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Der Bote

Thriller

In einer Villa in einem reichen Vorort Oslos wird die Leiche eines kürzlich verstorbenen Mannes gefunden. Von der Bewohnerin des Hauses, einer alten Witwe, fehlt jede Spur. Der Tote wird als ihr Sohn identifiziert – der vor zwanzig Jahren bei einem Militäreinsatz ums Leben kam. Kurz darauf entdeckt man in einem Abwasserschacht am anderen Ende der Stadt eine zweite Leiche. Der Körper des unbekannten Mannes weist schwere Folterspuren auf. Hauptkommissar Fredrik Beier glaubt an eine Verbindung zwischen den beiden Fällen, doch irgendjemand scheint verhindern zu wollen, dass diese ans Licht kommt – Akten werden gesperrt, Beweismittel verschwinden …

Rezension
"Ein komplexer, glänzend geschriebener Blick in Abgründe. Und Johnsrud hat sein Team toll weiterentwickelt." emotion
Portrait
Johnsrud, Ingar
Ingar Johnsrud, Jahrgang 1974, wuchs in Holmestrand auf. Er studierte Film- und Medienwissenschaften und arbeitete fünfzehn Jahre als Journalist bei einem der grössten norwegischen Medienunternehmen. Sein erster Thriller, »Der Hirte«, wurde als bestes Krimidebüt für den Maurits Hansen Prisen nominiert und eroberte international die Bestsellerlisten.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 14.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7645-0588-2
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 21.3/13.7/4.5 cm
Gewicht 652 g
Originaltitel Kalypso (Fredrik Beier 2)
Übersetzer Daniela Stilzebach
Verkaufsrang 37167
Buch (Paperback)
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Fr. 22.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
4
5
3
1
1

von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2019
Bewertet: anderes Format

In der Fortsetzung von "Der Hirte" dreht Ingar Johnsrud die Spirale aus Gewalt, Korruption, Politik, historischer Schuld und religiösem Fanatismus noch schneller und wilder, ohne dass sie aus der Fassung gerät. Kein leichtes Spiel für die Kommissare Fredrik Beier und Kafa Iqbal!

Überfordernd
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 12.08.2019

Ziemlich schwer zu lesen, da der Handlungsstrang aufgrund der enormen Detaildichte viel zu undurchsichtig erscheint. Um nur ein Beispiel zu nennen: Personen tauchen gefühlt aus dem Nichts auf, nehmen aber anscheinend wichtige Rollen für die weitere Handlung ein. Um die Zusammenhänge auch nur ansatzweise zu erkennen, musste ich s... Ziemlich schwer zu lesen, da der Handlungsstrang aufgrund der enormen Detaildichte viel zu undurchsichtig erscheint. Um nur ein Beispiel zu nennen: Personen tauchen gefühlt aus dem Nichts auf, nehmen aber anscheinend wichtige Rollen für die weitere Handlung ein. Um die Zusammenhänge auch nur ansatzweise zu erkennen, musste ich sehr oft vor- und zurückblättern, das ist sehr nervig. Dadurch habe ich schnell die anfangs noch hohe Lust auf das Buch verloren.

Ein Roman, der dem Leser alles abverlangt
von Ulrike Frey aus Haltern am See am 02.12.2018

Das Cover macht neugierig, ein Holzhaus im eisigen Winter - dieses ist im Roman beschrieben. Mit "Der Bote" schreibt Ingar Johnsrud den zweiten Thriller um den Ermittler Fredrik Beier. Der Roman ist gut lesbar, ohne das erste Buch "Der Hirte" zu kennen. Kafa Iqbal, die seit einem halben Jahr bei der Osloer Kriminalpolizei... Das Cover macht neugierig, ein Holzhaus im eisigen Winter - dieses ist im Roman beschrieben. Mit "Der Bote" schreibt Ingar Johnsrud den zweiten Thriller um den Ermittler Fredrik Beier. Der Roman ist gut lesbar, ohne das erste Buch "Der Hirte" zu kennen. Kafa Iqbal, die seit einem halben Jahr bei der Osloer Kriminalpolizei tätig ist, übernimmt ihren ersten eigenen Fall als leitende Ermittlerin. In der Villa einer alten Witwe wird die Leiche eines Mannes gefunden. Der Mann ist noch nicht lange tot. Man stellt fest, dass er Axel Thrane und damit der Sohn der Besitzerin ist. Aber dieser ist offiziell bereits vor 20 Jahren verstorben. Von der Witwe, der die Villa gehört, fehlt jede Spur. In einem Abwasserkanal wird am anderen Ende der Stadt eine weitere Leiche gefunden. Der Mann wurde vor seinem Tod schwerstens gefoltert. Hauptkommissar Fredrik Beier und sein Kollege Andreas stellen bald fest, dass die beiden Leichen eine gemeinsame Vergangenheit haben. Diese reicht bis zum Fall der Sowjetunion zurück. Allerdings wird die Lösung des Falls erschwert. Wer hat heute noch diese Verbindungen, dass Unterlagen verschwinden? Ingar Johnsrud lässt uns Leser immer wieder zwischendurch an einer Militäraktion 1992 teilhaben. Fünf Soldaten an der russischen Grenze - und eine tödliche Waffe, die existiert, aber nicht existieren darf. Fredrik Beier ist ein guter Kriminalbeamter, der frisch aus dem Krankenhaus entlassen ist und dem einige Zeit fehlt. Er kann sich einfach nicht erinnern. Er muss starke Medikamente nehmen. Süchtig? Das darf der Leser entscheiden. Der Hauptkommissar ist hin- und hergerissen zwischen Exfrau, Lebensgefährtin, Sohn - letzterer lebt bei ihm und seiner Lebensgefährtin. Hinzu kommen Gefühle zu Kafa, seiner Kollegin, mit der er jetzt wieder einmal zusammenarbeitet. Sie gibt ihm persönliche Hilfestellung, als er sich von den anderen beiden Frauen gegängelt fühlt. Das Buch ist ein starker Thriller, der Spionageroman und Krimi in sich vereint. Die zwei Handlungsstränge haben erst mal nichts miteinander zu tun. Deshalb habe ich so manches Mal zurückblättern müssen. Man muss sich sehr konzentrieren. Doch wenn der Zusammenhang klar ist, kann man nicht schnell genug lesen. Die Spannung steigt - man wird atemlos. Bis zur allerletzten Überraschung auf der letzten Seite. Das Buch wurde übersetzt von Daniela Stilzebach und veröffentlicht im Verlag blanvalet. Der dritte Roman von Ingar Johnsrud um den Ermittler Fredrik Beier ist noch nicht auf dem deutschen Markt erschienen.