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Das Geheimnis der Muse

Roman

Insel-Taschenbücher Band 4629

Jessie Burton

(67)
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Beschreibung

Zwischen dem Swinging London der 60er Jahre und dem schwülheissen Andalusien am Vorabend der Spanischen Revolution entspinnt sich diese fesselnde Geschichte zweier jungen Frauen, die durch ein Gemälde schicksalhaft miteinander verwoben sind.

London, 1967. Odelle Bastien, aus Trinidad nach England gekommen, um ihren Traum vom Schreiben zu verwirklichen, ergattert einen Job in der renommierten Kunstgalerie Skelton. Durch einen sensationellen Fund - ein Gemälde des seit dem Spanischen Bürgerkrieg verschollenen Künstlers Isaac Robles - wird Odelle in eine Geschichte verstrickt, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellt. Denn um das Gemälde rankt sich ein folgenschweres Geheimnis, das ins Jahr 1936 zurückreicht.

Jessie Burton, 1982 in London geboren, hat Englisch und Spanisch in Oxford sowie Schauspiel an der Central School of Speech and Drama studiert. Ihr erster Roman Die Magie der kleinen Dinge (2014) wurde mehrfach ausgezeichnet, derzeit wird er von BBC One fürs Fernsehen verfilmt. 2016 erschien ihr neuer Roman Das Geheimnis der Muse. Ihre Bücher wurden in 38 Sprachen übersetzt und sind internationale Bestseller. Jessie Burton lebt in London.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 500 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783458758211
Verlag Insel Verlag
Originaltitel The Muse
Dateigröße 5130 KB
Übersetzer Peter Knecht
Verkaufsrang 20387

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
67 Bewertungen
Übersicht
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Es geht um ein Bild
von einer Kundin/einem Kunden aus Lauffen am 20.04.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Worum geht es in dem Buch? Es geht um zwei Frauen, deren Leben zu unterschiedlichen Zeiten spielt. Zum einen wird die Ich-Erzählerin Odelle Bastien vorgestellt und das, was sie 1967 in London erlebt. Sie ist aus Trinidad und Tobago nach Großbritannien gekommen. Doch mit der Jobsuche hat sie zuerst wenig Glück, obwohl sie einen ... Worum geht es in dem Buch? Es geht um zwei Frauen, deren Leben zu unterschiedlichen Zeiten spielt. Zum einen wird die Ich-Erzählerin Odelle Bastien vorgestellt und das, was sie 1967 in London erlebt. Sie ist aus Trinidad und Tobago nach Großbritannien gekommen. Doch mit der Jobsuche hat sie zuerst wenig Glück, obwohl sie einen sehr guten Studienabschluss in „Englischer Literatur“ vorweisen kann. Eines Tages bekommt sie jedoch die Chance, beim „Skelton Institute of Art“ (ein Institut und Museum, das sich mit Kunstwerken beschäftigt) als Schreibkraft für Marjorie Quick tätig zu sein. Sie akzeptiert diesen Job. Ein Mann, namens Lawrie, bringt das Bild „Rufina und der Löwe“, das er von seiner Mutter geerbt hat. Es scheint sich um eine Sensation zu handeln – ein Bild des Künstlers Isaac Robles. Zwischen Odelle und Lawrie entstehen Freundschaft und Liebe – und Odelle entwickelt eine Freundschaft zu Marjorie Quick, von der sie glaubt, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Die zweite Handlung dreht sich um die Familie Schloss, die auf einer Finca in Spanien lebt, und deren Angestellte Teresa und Isaac Robles. Spanien ist gebeutelt von einem Bürgerkrieg, die Verhältnisse sind dort nicht einfach. Harold Schloss und seine Frau Sarah sind wohlhabend – ihre Ehe funktioniert nur noch auf dem Papier. Ihre Tochter Olive ist eine begnadete Malerin, aber sie wird als solche nicht von ihren Eltern wahrgenommen. Aber Terese und Isaac Robles wissen dieses Talent zu schätzen. Einige von Olives Bildern werden verkauft – aber nicht unter ihrem Namen. Und eines Tages erschafft sie das Bild „Rufina und der Löwe“. Meine Meinung zu diesem Buch: Das Buch begann für mich vielversprechend. Ich mochte den Schreibstil der Autorin, und Odelle Bastien fand ich sehr sympathisch. Ich wollte wissen, wie es mit ihr weitergeht – ob sie und Lawrie heiraten werden und wie sich die Situation zwischen ihr und ihrer Vorgesetzten Marjorie Quick entwickeln würde. Auch war ich gespannt, wie die Handlungen von 1936 und 1967 miteinander zusammenhängen. Dabei haben mich eher die Menschen interessiert – die Ereignisse rund um Bilder und Kunstwerke weniger. Die Handlung, die im Jahre 1936 spielt, mochte ich weniger. Viele Handlungsstränge waren mir zu langgezogen – gerade die Ereignisse rund um Bilder. Die Personen waren mir auch wenig bis gar nicht sympathisch. Harold Schloss und seine Gattin Sarah waren mir zu blass, Terese und Isaac mochte ich kaum – nur Olive fand ich okay. Die Autorin lässt die Leser lange im Unklaren. Man mutmaßt, wie die Handlungen aus den Jahren 1936 und 1967 miteinander zusammenhängen könnten. Der Schluss war für mich überraschend. Das spricht für das Buch. Mein Fazit: „Das Geheimnis der Muse“ ist ein schön geschriebener Roman über zwei Frauen und ein Bild. Manchmal war mir die Handlung zu langatmig. Ich vergebe vier Sterne und eine Leseempfehlung.

Ein Kleinod
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschweiler am 07.07.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Das Erste was mir bei diesem Taschenbuch auffiel war seine tadellose Verarbeitung. Ihr kennt das sicher alle- viele Taschenbücher sind minderwertig gebunden und sehen nach einem mal lesen aus, als sei ein Tanklaster darüber gefahren. Nicht so bei den Büchern vom Insel Verlag. Hier machte mir das Leben gleich von Anfang an richti... Das Erste was mir bei diesem Taschenbuch auffiel war seine tadellose Verarbeitung. Ihr kennt das sicher alle- viele Taschenbücher sind minderwertig gebunden und sehen nach einem mal lesen aus, als sei ein Tanklaster darüber gefahren. Nicht so bei den Büchern vom Insel Verlag. Hier machte mir das Leben gleich von Anfang an richtig Spaß- man merkt, dass sich der Verlag Qualität auf die Fahne geschrieben hat, dieses Buch kann man auch mehrfach lesen und es ist immer noch in tadellosem Zustand. Normalerweise gehe ich auf so etwas nicht in meinen Rezensionen ein, aber diesmal fiel es mir gleich zu Beginn so positiv auf, dass ich es erwähnt haben möchte. Nun aber zum Inhalt. Das Geheimnis der Muse ist ein beeindruckendes Werk. Wenn ich es in einem Satz zusammenfassen müsste: Ungeheuer intelligente Unterhaltung voll schillernder, interessanter Figuren und einer ausgeklügelten, feinsinnig konstruierten Handlung mit dem gewissen Etwas. Für mich war dieses Buch eine echte Entdeckung, ein Kleinod, das ich sicher nicht nur einmal lesen werde. Es ist lange her dass mir eine Autorin so spannende und tiefsinnige Figuren präsentiert hat, die dazu noch eine Geschichte mitbringen, die nicht an den Haaren herbeigezogen wirkt. Ich war zu jeder Zeit voll drin in der Geschichte und es fiel mir schwer, das Buch zur Seite zu legen, wenn mir irgendwann einfach mal die Augen zufielen. Sprachlich gesehen ist dieser Roman ebenfalls ein Vergnügen- die Autorin vermag es, wunderbare Bilder herauf zu beschwören und schafft es, die alltäglichsten Situationen farbig darzustellen und zu etwas besonderem zu machen. Mein Fazit ist mehr als positiv- das war nicht das letzte Buch, dass ich von Jessie Burton gelesen habe. Ein echtes Juwel in meinem Bücherregal. Unbedingt lesen!

Das Geheimnis der Muse
von Svanvithe am 10.06.2018
Bewertet: Einband: Paperback

„Nicht jeder erhält am Ende, was er verdient.“ Mit diesem Satz beginnt Jessie Burton ihren Roman „Das Geheimnis der Muse“ und führt den Leser an zwei Schauplätze in zwei Zeiträumen, zum einen nach Spanien ins Jahr 1936 und zum anderen ins London der späten 60er Jahre. 1967 bewirbt sich Odelle, eine junge Frau aus Trinidad, al... „Nicht jeder erhält am Ende, was er verdient.“ Mit diesem Satz beginnt Jessie Burton ihren Roman „Das Geheimnis der Muse“ und führt den Leser an zwei Schauplätze in zwei Zeiträumen, zum einen nach Spanien ins Jahr 1936 und zum anderen ins London der späten 60er Jahre. 1967 bewirbt sich Odelle, eine junge Frau aus Trinidad, als Schreibkraft am Skelton Institut, einer kleinen Galerie. Odelle selbst ist eine talentierte Schriftstellerin, hat aber ihre diesbezüglichen Träume auf Eis gelegt. Erst ihre Chefin Marjorie Quick, die sie unter ihre Fittiche nimmt und eine gewisse Zuneigung zu ihr zu hegen scheint, animiert sie, Vertrauen in ihre Fähigkeiten als Schriftstellerin zu haben, und ermutigt sie, eigene Arbeiten zu veröffentlichen. Auf einer Party trifft Odelle Lawrie, einen jungen Mann, der Gemälde geerbt hat, dessen Wert im Skelton Institut geprüft wird. Das auffällige Bild hat augenscheinlich eine seltsame Wirkung auf Quick. Es entpuppt sich als Werk von Isaac Robles und führt ins Spanien des Jahres 1936. Hier hat sich Olive Schloss, neunzehnjährige Tochter eines einflussreichen jüdisch-österreichischen Kunsthändlers und seiner britischen Frau, hinter dem Rücken ihrer Eltern um die Aufnahme an einer angesehene Londoner Kunstakademie beworben und von dort eine Zusage erhalten. Da treten Isaac Robles – ein Maler und Revolutionär – und dessen Schwester Teresa in ihr Leben. Olive verliebt sich in Isaac und gerät mit ihrer Familie in einen Strudel der Ereignisse angesichts des beginnenden spanischen Bürgerkrieges... Jessie Burtons Roman "Das Geheimnis der Muse" zeugt von einer deutlichen Auseinandersetzung mit der Materie. Er ist vielschichtig und komplex und beschäftigt sich in beiden Zeitebenen neben der Liebe und Leidenschaft mit Fragen nach der Herkunft und künstlerischen Authentizität, der Wertstellung von Frauen im Bereich schöpferischen Künste. Daneben spielen Faschismus, Antisemitismus und Krieg in Spanien in den dreißiger Jahren sowie der Rassismus in London in den sechziger Jahren eine Rolle. Der Autorin gelingt es, diese breit gefächerten Themen sorgfältig darzustellen, ohne sie eindimensional und stereotyp zu betrachten. Durch den Wechsel zwischen den eng miteinander verschlungenen Zeitrahmen setzt die Autorin geschickt bemerkenswerte Hinweise und baut ein kompliziertes, wenngleich schlüssiges Gefüge um das „Geheimnis der Muse“ auf. Dabei werden beide Geschichten von unverwechselbaren Persönlichkeiten getragen und weisen signifikante Parallelen auf. Sowohl Olive als auch Odelle sind Frauen mit kreativen Fähigkeiten, und beiden fehlt aus unterschiedlichen Gründen das Selbstbewusstsein, zu ihren Gaben zu stehen. Die Autorin beschreibt nachvollziehbar die äußeren Hindernisse und Reaktionen sowie die inneren Zweifel und Ängste, denen ihre Heldinnen auf dem Weg zur Künstlerin ausgesetzt sind. In der Einzelbetrachtung überzeugen Olive und Odelle und insbesondere auch Quick als ausgeprägte Charaktere, wohingegen Lawrie blass bleibt. Zudem mutet der Part in den sechziger Jahre insgesamt verhaltener und nachdenklich an. Im Gegensatz hierzu ist die Szenerie in Spanien wesentlich lebendiger, emotionaler und (farb)intensiver, nicht nur in der Beschreibung der Landschaft. Hier wird Jessie Burton vor allem der Visualität der Malerei gerecht. Trotzdem wirken beide Zeitebenen hervorragend in ihrer Verknüpfung. „Am Ende gelingt ein Kunstwerk nur dann, wenn… sein Schöpfer den unverrückbaren Glauben daran besitzt, der es ins Dasein bringt.“ (Seite 455) 4,5 Sterne


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