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Der Mann, der nicht mitspielt

Hollywood 1921: Hardy Engels erster Fall

Hollywood - Hardy Engel ermittelt Band 1

Hollywood in den Roaring Twenties: ein wahres Sündenbabel zur Zeit der Stummfilme und der Prohibition. Rätselhafte Todesfälle erschüttern die Stadt. Mittendrin: ein deutscher Privatdetektiv. Christof Weigolds mitreissend spannender Detektivroman »Der Mann, der nicht mitspielt« ist der Start einer Reihe, die auf den grössten Skandalen und ungeklärten Mordfällen des frühen Hollywood basiert.
Privatdetektiv Hardy Engel, ein gescheiterter deutscher Schauspieler, wird von der schönen Pepper Murphy beauftragt, das verschwundene Starlet Virginia Rappe zu finden. Kurz darauf stirbt Virginia unter mysteriösen Umständen, nachdem sie eine Party des beliebten Komikers Roscoe »Fatty« Arbuckle besucht hat. Dieser wird beschuldigt, sie brutal vergewaltigt und tödlich verletzt zu haben. Angefacht von den Boulevardzeitungen des Hearst-Konzerns entwickelt sich der Fall zum grössten Skandal der Stummfilmzeit, der ganz Hollywood in den Abgrund zu ziehen droht.
Hardy Engel ermittelt in zwei rivalisierenden Filmstudios und in der Kolonie der Deutschen rund um Universal-Gründer Carl Laemmle. Unterstützt wird er von seinem Lieblings-Bootlegger Buck Carpenter, der ihn mit Insiderinfos und Whisky versorgt, und Pepper, in die er sich Hals über Kopf verliebt, obwohl sie etwas zu verbergen scheint. Als Hardy Engel schliesslich die Wahrheit herausfindet, die allzu viele Leute vertuschen wollen, ist nicht nur sein Leben in Gefahr...
Rezension
"Stilistisch bewegt sich Christof Weigold sehr kurzweilig auf Hardboiled-Terrain[...]" Stern 20180322
Portrait
Christof Weigold, geboren 1966, schrieb Theaterstücke und war von 1996 bis 1999 fester Autor bei der »Harald-Schmidt-Show« in Köln, für die er auch vor der Kamera stand. Seit 2000 arbeitet er als freier Drehbuchautor für Film und Fernsehen. Im Frühjahr 2018 erschien der erste Band der Reihe um den deutschen Privatermittler Hardy Engel im Hollywood der 1920er-Jahre, »Der Mann, der nicht mitspielt«. Er lebt in München.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 15.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05103-2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 22.1/14.4/5 cm
Gewicht 837 g
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
85 Bewertungen
Übersicht
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21
3
0
1

Spannend, aber zu lang
von peedee am 21.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hardy Engel, Band 1: Hollywood, 1921. The Golden Twenties oder Sündenpfuhl der USA? Für die Filmkulisse Hollywoods ist wahrscheinlich beides zutreffend. Der Ex-Polizist aus Deutschland und zugleich wenig erfolgreicher Schauspieler Hardy Engel arbeitet nun als Privatdetektiv. Er soll das verschwundene Starlet Virginia Rappe auffi... Hardy Engel, Band 1: Hollywood, 1921. The Golden Twenties oder Sündenpfuhl der USA? Für die Filmkulisse Hollywoods ist wahrscheinlich beides zutreffend. Der Ex-Polizist aus Deutschland und zugleich wenig erfolgreicher Schauspieler Hardy Engel arbeitet nun als Privatdetektiv. Er soll das verschwundene Starlet Virginia Rappe auffinden. Dies gelingt ihm auch, und zwar auf einer Party von Filmstar Roscoe „Fatty“ Arbuckle. Kurz darauf ist sie tot – der Vorwurf gegenüber Fatty lautet Vergewaltigung mit tödlicher Verletzung! Die Presse stürzt sich wie Aasgeier auf den Fall. Hardy wird Sicherheitschef bei Universal und verliebt sich in seine Sekretärin Pepper Murphy… Erster Eindruck: Das Cover in Schwarz-Weiss, mit goldfarbenen Prägungen, ist sehr gelungen. Dies ist der erste Band der Reihe um Hardy Engel, für mich jedoch das zweite Buch des Autors, da ich mit Band 2 in das Hollywood der 1920er Jahre eingestiegen bin: Nachdem ich mich von der Überraschung erholt hatte, dass das Buch tatsächlich 640 Dünndruckseiten umfasst, und sich meine Geduld ausgezahlt hatte, musste ich unbedingt Band 1 lesen. Als einfacher Privatdetektiv hat Hardy Engel noch nicht viel Einnahmen. So kommt es, dass er zeitgleich zwei Aufträge ausführt: Er bringt als Kurier Drogen nach San Francisco und sucht nach dem vermissten Starlet. Ich glaube, jedem Leser ist bereits zu dem Zeitpunkt klar, dass das Dienen zweier Herren nicht unbedingt die optimale Lösung ist… Die ausschweifende Party von Fatty Arbuckle war sehr gut beschrieben – und erschreckend zugleich, wie Drogen, Alkohol und Macht Auswirkungen auf Menschen haben (hier darf sich der Leser meine missbilligende nach oben gezogene Augenbraue vorstellen *grins*). Hardy ist manchmal ziemlich unbedarft und gutgläubig. Er meint, den Fall gelöst zu haben, aber dann erfährt er, dass seine Informanten ihm einiges verschwiegen haben, was natürlich alles in einem völlig anderen Licht darstellen lässt. Wem kann man überhaupt vertrauen? Ist ein Landsmann, wie z.B. „Uncle Carl“, der übrigens ein grosses Herz für Hühner hat, per se vertrauenswürdiger, als andere aus dem Filmzirkus? Wohl nicht, denn die Nationalität ist schliesslich kein Garant für Glaubwürdigkeit. Es war schrecklich, wie die Presse sich auf die Schlagzeile „Fatty – ein Vergewaltiger?“ stürzt. Ist die Presse nicht daran interessiert, die Wahrheit zu erfahren und dem Leser mitzuteilen? Tja, da schien es auch früher schon solche und solche Medien gegeben zu haben… Auf S. 372 wird von einer „Lavendelhochzeit“ gesprochen. Mir war der Begriff nicht bekannt und auch bei Google wurde ich mit dem Stichwort und in diesem Zusammenhang zuerst nicht fündig (es geht nämlich nicht um den 46. Hochzeitstag). Mit „Lavendelheirat“ („Lavender marriage“), die scheinbar insbesondere in Hollywood weit verbreitet war, ist eine Alibiheirat, mit einem Partner, der die Homosexualität verschleiern will, gemeint. Interessant, was man durchs Lesen alles erfährt! Hauptthemen sind das Filmgeschäft, Korruption, Erpressung, Homosexualität und Drogen. Das Buch ist für meinen Geschmack deutlich zu lang. Dem Autor ist es jedoch gelungen, die Spannung gegen Ende zunehmen zu lassen, so dass ich dem Buch 4 Sterne gebe.

Der Mann, der nicht mitspielt
von Timo Funken am 15.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Spannender Krimi in den goldenen Zwanzigern. Ich fühlte mich teilweise wie in der Zeit zurückversetzt. Ein absolut wunderbares Buch. Liebe Grüße Timo Funken

Eine spannende Zeitreise zurück in die Goldenen Zwanziger
von MoMe am 14.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hardy Engel wäre lieber Schauspieler und Komiker, statt ein Privatdetektiv. Aber ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss, um in Hollywood im Jahre 1921 überleben zu können. Ein, auf den ersten Blick, einfacher Auftrag treibt jedoch Hardy Engel ganz schnell immer tiefer in die Filmbranche mit ihrer scheinbar heilen Welt. Ein... Hardy Engel wäre lieber Schauspieler und Komiker, statt ein Privatdetektiv. Aber ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss, um in Hollywood im Jahre 1921 überleben zu können. Ein, auf den ersten Blick, einfacher Auftrag treibt jedoch Hardy Engel ganz schnell immer tiefer in die Filmbranche mit ihrer scheinbar heilen Welt. Ein großer Skandal kündigt sich an und mittendrin steht Hardy Engel, der wie besessen ermittelt und schon bald um sein eigenes Leben fürchten muss. Der Einstieg in das Buch gefiel mir sehr gut und ich war sofort gefesselt von diesem unglaublich lebendigen Schreibstil. Er war schön flüssig und so bildgewaltig, sodass ich mitten in den Szenen war und mir alles hervorragend vorstellen konnte. Die Schauplätze wurden anschaulich beschrieben und ich konnte die Atmosphäre der damaligen Zeit richtig spüren. Hardy Engel schilderte seine Erlebnisse in dem typischen erzählerischen Charme der Goldenen Zwanziger selber und ich hatte sofort einen Draht zu ihm. Manchmal war Hardy ein bisschen geschwätzig, sodass manche Passagen ein bisschen an Spannung verloren, aber insgesamt herrschte immer ein stimmungsvolles Feeling. Das Buch war voller feinem und intelligenten Wortwitzes, der so manches Mal mit rasantem Tempo in einer raffiniert konstruierten Szene gipfelte. Mir war Hardy Engel durch und durch sympathisch. Ein Mann der Prinzipien hat und versucht sich selbst und seinen Werten treu zu bleiben. Auch beim größten Druck gab Hardy Engel nie klein bei. Nicht immer handelte er besonnen und vorausschauend, aber wer macht dies schon ständig? Unterteilt wurde die Geschichte in vier schlüssige Teile und sie markierten jeweils einen Meilenstein innerhalb der Handlungen. Dies fand ich sehr gut durchdacht, da für mich alles übersichtlich blieb. Der Fall von Hardy Engel war vielschichtig und immer wieder wurde ich auf falsche Fährten gelockt. Christof Weigold verstand es, Realität und Fiktion so perfekt miteinander zu verbinden, dass sich die Geschichte authentisch darstellte und ich immer das Gefühl hatte, genauso könnte es gewesen sein. Das Christof Weigold sauber recherchiert hatte, steht dabei völlig außer Frage. Viele der damaligen Schauspieler kannte ich nicht. Noch nicht einmal vom Namen her. Von der Neugier angetrieben habe ich selber nach den genannten Persönlichkeiten geforscht. Natürlich wollte ich ein Gesicht vor Augen haben, aber mich interessierte auch deren Leben. Ich kann dies übrigens nicht während des Lesens empfehlen, denn es besteht schon ein gewisser Grad an Spoiler Gefahr. Immerhin flossen historisch korrekte Ereignisse in dieses Buch mit ein. Christof Weigold ließ mich hinter die Kulissen Hollywoods zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts schauen. Das war sehr interessant, vor allem wie die Filmbranche damals gearbeitet hat. Und der Autor hatte auch perfekt ausgearbeitet, was auch heute noch aktuell ist. Nichts ist, wie es scheint und Hollywood verleiht zwar allem Glanz, doch meistens nur an der Oberfläche. Fazit: Ein Krimi, der es in sich hat und dem Leser eine spannende Zeitreise zurück in die Goldenen Zwanziger, zu einem der wohl spektakulärsten Fälle der damaligen Zeit, gewährt. Top recherchiert und spannend bis zum Schluss.