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Eine Geschichte der Wölfe

Roman

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe
In den dunklen Wäldern von Minnesota wächst Linda in den kläglichen Überresten einer Kommune auf. Ihre Eltern sind über das Scheitern ihrer Hippie-Ideale zu Eigenbrötlern geworden, in der High-School kommt sie sich vor wie eine Ausserirdische. In ihrer Isolation fühlt sich Linda wie magisch hingezogen zu ihrer Klassenkameradin Lily und zu ihrem Geschichtslehrer, Mr Grierson. Es ist ein Schock, als der wegen des Besitzes von Kinderpornographie verhaftet wird und dann auch noch Lily von der Schule verschwindet. Linda hat niemand, mit dem sie über all das reden könnte. Da zieht eine Familie neu an den See. Alles bei ihnen scheint Linda gut und schön. Sie wird die Babysitterin des kleinen Paul und sehnt sich danach zu dieser heilen Familie zu gehören. Doch als Paul schwer krank wird, bleiben seine Eltern seltsam inaktiv. Soll Linda trotzdem einen Arzt rufen und damit das gute Verhältnis zu ihren "neuen Freunden" riskieren? Eine vielleicht unmögliche Entscheidung für eine Vierzehnjährige, die ihr ganzes weiteres Leben beeinflussen wird....
Rezension
"Es gibt - glücklicherweise - immer wieder diese Romane, nach denen erst einmal durchgeatmet werden muss.", Wilhelmshavener Zeitung, 05.10.2018
Portrait
Fridlund, Emily
Emily Fridlund wuchs in Minnesota auf und lebt derzeit in der Finger Lakes Region des Staates New York. Ihre Prosa erschien in zahlreichen Zeitschriften; eine Sammlung ihrer Kurzgeschichten wird im Jahr 2017 in den USA erscheinen. Ihr erster Roman "Eine Geschichte der Wölfe" war in den USA nicht nur bei den Independent Booksellers ein Liebling und grosser Erfolge, sondern auch bei Barnes & Noble. Seit Erscheinen wurden allein dort über 60.000 Hardcover verkauft.

Kleiner, Stephan
Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Geoff Dyer, Chad Harbach, Michel Houellebecq und Hanya Yanagihara ins Deutsche.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 19.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8270-1367-5
Verlag Berlin Verlag
Maße (L/B/H) 21.1/13.1/3.8 cm
Gewicht 503 g
Originaltitel History of Wolves
Übersetzer Stephan Johann Kleiner
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
11
3
1
2
0

Langweilig und Belanglos
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 11.08.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Beste an dem Roman ist die wirklich gelungene Sprache aber das macht das Werk noch nicht zu einem guten Buch. Leider kann die Autorin nicht perspektivisch erzählen, die Hauptfigur Linda bleibt seltsam hölzern, die Handlung über weite Strecken belanglos. Das Ganze ist eine verquaste Mischung aus Zivilisations und Religionskri... Das Beste an dem Roman ist die wirklich gelungene Sprache aber das macht das Werk noch nicht zu einem guten Buch. Leider kann die Autorin nicht perspektivisch erzählen, die Hauptfigur Linda bleibt seltsam hölzern, die Handlung über weite Strecken belanglos. Das Ganze ist eine verquaste Mischung aus Zivilisations und Religionskritik ohne zu überzeugen. Ich habe das Buch nach der Hälfte genervt weggelegt. Wieder mal so ein schwaches Debüt das eben auf den Markt gebracht wird weil Romane aus den USA reichlich zu bekommen sind.

von einer Kundin/einem Kunden am 07.07.2019
Bewertet: anderes Format

Ein düsteres Buch in das man von der ersten Seite an wie in einen Sog hineingezogen wird. Faszinierend und mit großer Tiefe.

Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Drei Bücher in Folge gelesen: Hier folgt nun “Schicksal eines kleinen Jungen”, die Dritte. Sarah Kuttners Kurt, Marion Braschs Mark, und jetzt der kleine Paul. Ein Zufall. “Zufall? Schicksal? Oder einfach Mathematik, eine praktische Illustration der Wahrscheinlichkeitstheorie.” So wird Paul Auster am Beginn von Braschs Roman zit... Drei Bücher in Folge gelesen: Hier folgt nun “Schicksal eines kleinen Jungen”, die Dritte. Sarah Kuttners Kurt, Marion Braschs Mark, und jetzt der kleine Paul. Ein Zufall. “Zufall? Schicksal? Oder einfach Mathematik, eine praktische Illustration der Wahrscheinlichkeitstheorie.” So wird Paul Auster am Beginn von Braschs Roman zitiert. Das Schicksal dieses dritten kleinen Jungen mit Namen Paul ist jedenfalls noch einmal eine Schock-Steigerung zu den vorweg gelesenen. Das Buch fällt insofern aus der Reihe, dass es das Debut einer jungen amerikanischen, von T.C. Boyle geförderten Autorin ist. Es war 2017 für den Man Booker Preis nominiert. Es ist keine leichte Kost. Sobald die Natur eine Hauptrolle in der Literatur einnehmen darf, meinetwegen bei “nature writing” im weitesten Sinne, setzt bei mir das Kribbeln ein und stellt sich alles auf Empfang. Aber wer einen “Wolfsroman” erwartet, eine Art Wolfssaga, oder etwas wie “Wolfsexpertin im Einsatz”, wird enttäuscht werden. Der einzige tatsächliche Wolf, der flüchtig in diesem Roman auftaucht, ist ein ausgestopfter. Die Natur ist keine Idylle, sie ist Lebensraum, sie ist so selbstverständlich, dass sie mit dem Selbst verschmilzt, beziehungsweise das Selbst mit ihr. Das wird auch in der bildstarken Sprache deutlich, wenn “Eiszapfen blauschwarzes Wasser ausschwitzen”, wenn sich die Erzählerin fragt, warum es ihr “so eine Freude machte, die Nacht sich derart anpirschen zu lassen”, oder “ich konnte gerade so eben die Schatten von Hunden erkennen, die durch die Schatten der Kiefern schwammen.” Wald, und Wasser: “Ich fühlte den Schauder der von mir erzeugten Luftblasen, die wie Käfer meine Arme und Beine heraufkrochen. Ich fühlte, wie sie von meinen Haarwurzeln aufstiegen. Nach einer dunklen Pause folgte mein Körper.” Bald befällt den Leser eine Ahnung, wer hier die Wölfe sind. Die Erzählerin wird als “Freak” bezeichnet, und sie ist damit weiß Gott nicht alleine. Die ganze Geschichte ist düster, befremdlich, nasskalt und schwül zugleich. Aber sie ist unheimlich faszinierend.