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Wenn Männer mir die Welt erklären

Erweiterte Neuausgabe mit 2 neuen und bislang unveröffentlichten Essays

Weitere Formate

Taschenbuch
»Das beste Buch des Jahres.« Lena Dunham

Rebecca Solnit ist eine der wichtigsten feministischen Denkerinnen unserer Zeit. Ihr Essay Wenn Männer mir die Welt erklären hat weltweit für Furore gesorgt: Scharfsinnig analysiert Solnit männliche Arroganz, die die Kommunikation zwischen Männern und Frauen erschwert. Voller Biss, Komik und stilistischer Eleganz widmet sie sich in ihren Essays dem augenblicklichen Zustand der Geschlechterverhältnisse.
Ein Mann, der mit seinem Wissen prahlt, in der Annahme, dass seine Gesprächspartnerin ohnehin keine Ahnung hat - jede Frau hat diese Situation schon einmal erlebt. Rebecca Solnit untersucht dieses Phänomen und weitere Mechanismen von Sexismus. Sie deckt Missstände auf, die meist gar nicht als solche erkannt werden, weil Übergriffe auf Frauen akzeptiert sind, als normal gelten. Dabei befasst sich die Autorin mit der Kernfamilie als Institution genauso wie mit Gewalt gegen Frauen, französischen Sex-Skandalen, Virginia Woolf oder postkolonialen Machtverhältnissen. Leidenschaftlich, präzise und mit einem radikal neuen Blick zeigt Rebecca Solnit auf, was längst noch nicht selbstverständlich ist: Für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern gilt es, die Stimme zu erheben.
Portrait
Rebecca Solnit, Jahrgang 1961, ist eine der bedeutendsten Essayistinnen und Aktivistinnen der USA. Seit den 1980er Jahren beschäftigt sie sich vor allem mit Menschenrechtsfragen und Problemen des Umweltschutzes. Sie studierte Journalismus in San Francisco und Berkeley, ist Herausgeberin des Magazins Harper's und schreibt regelmässig Kolumnen für den Guardian. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Rebecca Solnit lebt in San Francisco.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783455003482
Verlag Hoffmann und Campe
Dateigröße 1180 KB
Übersetzer Bettina Münch, Kathrin Razum
Verkaufsrang 19235
eBook
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Kundenbewertungen

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Interessant, fundiert und immer noch aktuell
von einer Kundin/einem Kunden aus Leverkusen am 20.07.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Solnit steigt mit dem ein, was der Titel verspricht: Situationen, in denen Männer als Welterklärer auftraten, obwohl sie selbst genug vom Thema wusste (oder er gar nicht mal so informiert war, wie er tat). Sowohl die Autorin als auch viele Frauen kennen solche Situationen, ohne gleich die gesamte Männerwelt zum Teufel zu jagen. ... Solnit steigt mit dem ein, was der Titel verspricht: Situationen, in denen Männer als Welterklärer auftraten, obwohl sie selbst genug vom Thema wusste (oder er gar nicht mal so informiert war, wie er tat). Sowohl die Autorin als auch viele Frauen kennen solche Situationen, ohne gleich die gesamte Männerwelt zum Teufel zu jagen. Dementsprechend schreibt Solnit zunehmend differenzierter und im Mittelteil mit vielen Rückgriffen auf Virginia Woolf über dieses große, aktuelle und nicht ganz einfache Thema namens Kommunikation. Insofern bietet Solnits Essay auch einen guten Überblick über Woolfs Werk für diejenigen, die mit dem Thema Feminismus bzw. mit früheren Vordenkerinnen zum Thema Frauenrechte noch nicht so vertraut sind. Sehr zu empfehlen!

Toller Titel und viele gute Gedanken
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 10.01.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Obwohl das Buch nun schon etwas älter ist (habe die vorherige Auflage gelesen), ist es noch immer hoch aktuell (und wird es wohl leider noch lange bleiben), denn erst vor Kurzem wurde in den Medien berichtet, dass es in Schweden eine Hotline gibt, auf der man anrufen kann, wenn Männer einem eben mal wieder die Welt erklären woll... Obwohl das Buch nun schon etwas älter ist (habe die vorherige Auflage gelesen), ist es noch immer hoch aktuell (und wird es wohl leider noch lange bleiben), denn erst vor Kurzem wurde in den Medien berichtet, dass es in Schweden eine Hotline gibt, auf der man anrufen kann, wenn Männer einem eben mal wieder die Welt erklären wollen. Und das gleichnamige Buch von der US-amerikanischen Schriftstellerin Rebecca Solnit deckt solche Fälle männlicher "Überlegenheit" auf. Es ist nach verschiedenen Kapiteln gegliedert, mit kurzen Essays und vielen - auch neuen - Aspekten des Feminismus. Manchmal empfand ich die Texte als zu männerfeindlich, denn zum Glück gibt es doch auch "andere" Männer als die beschriebenen, aber im Großen und Ganzen hat mir "Wenn Männer mir die Welt erklären" viele Denkanstöße gegeben!

Mein Eindruck
von HSL am 17.10.2015
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Im Mittelpunkt dieses Essay steht die persönliche Auseinandersetzung der Autorin mit Ihrem Thema und wurde vom amerikanischen Text ins Deutsche übersetzt. Rebecca Solnit wurde in jungen Jahren immer wieder und auch gewaltsam zum Schweigen gebracht, aber sie hat als Erwachsene ihre Stimme gefunden und nimmt sich jetzt Denen an,... Im Mittelpunkt dieses Essay steht die persönliche Auseinandersetzung der Autorin mit Ihrem Thema und wurde vom amerikanischen Text ins Deutsche übersetzt. Rebecca Solnit wurde in jungen Jahren immer wieder und auch gewaltsam zum Schweigen gebracht, aber sie hat als Erwachsene ihre Stimme gefunden und nimmt sich jetzt Denen an, die keine Stimme haben. Rebecca Solnit hat also relativ große Freiheiten in der Gestaltung dieses Buches und es weißt 168 Seiten mit 7 Thematiken auf. Bereits 17 Bücher wurden von ihr verfasst und das Jetzige wurde mit Preisen ausgezeichnet. Kein anderer Text, den die Autorin je geschrieben hatte, hat solche Verbreitung gefunden. Es wurde mit diesem Essay der Nerv getroffen und es geht um das Muster, nach dem das Geschlechterverhältnis in unserer Gesellschaft im Allgemeinen funktioniert. Junge Frauen dürfen also erfahren, dass sie nicht wegen ihrer eigenen heimlichen Schwächen kleingemacht werden, sondern dass es sich hier um den Geschlechterkampf handelt und wir alle, die Frauen sind, so etwas früher oder später erleben. Die Schieflage wird hier erklärt, wenn man sich mit etwas genau auskennt und der Erklärende eben nicht. Ich persönlich bin der Meinung, dass es doch mehr auf die amerikanische Bevölkerung zu trifft, obwohl ich auch ab und an auf solche arrogante Männer treffe. Ich zitiere jetzt eine solche Begebenheit, eine Äußerung des republikanischen Abgeordneten Todd Akin aus Missouri im Jahr 2012, aus diesem Buch: Er erklärte, vergewaltigte Frauen eine Abtreibung zu erlauben sei überflüssig, denn „wenn es sich wirklich um eine regelrechte Vergewaltigung handelt, dann weiß der weibliche Körper sich gegen die Folgen zur Wehr zu setzen“. Um diese oder ähnliche faktenfeindliche Äußerungen geht es querbeet in diesem Buch und es ist wohl verständlich das es Feminismus gibt und warum diese Männer beängstigend sind. Können Ihnen Männer die Welt erklären?