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Die Ladenhüterin

Roman. Ausgezeichnet mit dem Akutagawa-Preis 2016

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe
Die literarische Sensation aus Japan: Eine Aussenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.
Keiko Furukura ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stösst, einen sogenannten Konbini, beschliesst sie, dort als Aushilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Mass zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraha dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.
Rezension
" Es ist diese vollendete Entfremdung, von der diese herzbitterliche, absurd komische Groteske erzählt. " DIE ZEIT 20180709
Portrait
Murata, Sayaka
Sayaka Murata wurde 1979 in der Präfektur Chiba, Japan, geboren und arbeitet selbst in einem Konbini. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Noma-Literaturpreis für Nachwuchsschriftsteller und den Mishima-Yukio-Preis. Ihr Roman "Die Ladenhüterin" gewann 2016 mit dem Akutagawa-Preis den renommiertesten Literaturpreis Japans.

Gräfe, Ursula
Ursula Gräfe hat Japanologie, Anglistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main studiert. Seit 1989 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Japanischen und Englischen und hat neben zahlreichen Werken Haruki Murakamis auch Autoren wie Yasushi Inoue und Hiromi Kawakami ins Deutsche übertragen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 145
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03703-1
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 21.8/13.1/2 cm
Gewicht 274 g
Originaltitel Konbini Ningen
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 43036
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
65 Bewertungen
Übersicht
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20
4
2
0

Die Ladenhüterin
von einer Kundin/einem Kunden aus Adliswil am 01.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Feinfühlig, subtil geschrieben. Oft meint man die Geräusche selber zu hören.

von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2019
Bewertet: anderes Format

Ein wunderbares Buch über das "anderssein" und darüber, dass man sich nicht verändern sollte um anderen zu gefallen und das der eigens gewählte Wege meistens doch der Richtige ist.

Den gesellschaftlichen Konventionen den Kampf ansagen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2019

Trotz vieler gelesener Bücher, beschäftigen mich wenige Protagonisten und Charaktere noch nach Ende ihrer geschriebenen Welt. Keiko jedoch hat mich vom ersten Moment an erschreckend fasziniert und ich frage mich jetzt noch, wie viele ihr ähnelnde Menschen wohl wirklich auf der Welt existieren und wie sie zurechtkommen. Wäre sie ... Trotz vieler gelesener Bücher, beschäftigen mich wenige Protagonisten und Charaktere noch nach Ende ihrer geschriebenen Welt. Keiko jedoch hat mich vom ersten Moment an erschreckend fasziniert und ich frage mich jetzt noch, wie viele ihr ähnelnde Menschen wohl wirklich auf der Welt existieren und wie sie zurechtkommen. Wäre sie im richtigen Leben aber kein Mensch, mit dem ich umgehen könnte (und die meisten anderen wahrscheinlich auch nicht), so ist sie ein außerordentlicher Charakter für diese Geschichte. „Die Ladenhüterin“ zeigt, welchen gesellschaftlichen Zwängen und Normen man tagtäglich oft unbewusst ausgesetzt ist. „Teil der Gesellschaft sein“ oder „seinen Beitrag zur Gesellschaft leisten“ sind Mantras, die man oft seit Kindertagen zu hören bekommt und die sich nicht selten in Zukunftsängsten manifestieren, wenn man seinen Platz oder seine Rolle in ebendieser Gesellschaft nicht auf Anhieb findet. Umso erfrischender ist dieser Roman zu lesen, wenn der Protagonist klar aus dem Rahmen fällt und im Laufe der Story auch sichtbar wird, dass er seinen „Platz“ weder ausfüllen kann noch will. Am Ende ist jeder seines Glückes Schmied und niemandem Rechenschaft schuldig, außer sich selbst.