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Die Muse von Wien

Roman

Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe Band 6

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Klappenbroschur
Als die heimliche Verlobung zwischen Gustav Mahler, dem gefeierten Direktor der Wiener Oper, und Alma Schindler, dem schönsten Mädchen der Stadt, durch eine Indiskretion in der Presse bekanntgegeben wird, ist halb Wien in Aufruhr. Bei der Hochzeit 1902, nach einer kurzen, aber stürmischen Verlobungszeit, glaubt die zweiundzwanzigjährige Alma an eine strahlende Zukunft. An der Seite von Gustav, einem der grössten Musiker, führt sie ein Leben jenseits der Norm, das sich viele Frauen erträumen. Und doch hat dieses pralle Leben auch seine Schattenseiten. Alma fällt ihr Glück nicht in den Schoss, sie muss immer wieder darum kämpfen und vor allem Opfer bringen. Denn für Gustav soll sie ihre grosse Leidenschaft aufgeben: die Komposition.
Rezension
"Ein fesselnder Roman über eine der berühmtesten Frauen des 20. Jahrhunderts. Sehr lesenswert." Delmenhorster Kreisblatt 20180817
Portrait

Caroline Bernard ist das Pseudonym von Tania Schlie. Die Literaturwissenschaftlerin arbeitet seit zwanzig Jahren als freie Autorin. Sie liebt es, sich Geschichten über starke Frauen auszudenken. Mit Die Muse von Wien hat sie sich zum ersten Mal ein reales Vorbild für eine ihrer Romanfiguren gesucht. Caroline Bernard lebt als freie Autorin in der Nähe von Hamburg. Im Aufbau Taschenbuch erschien ausserdem Rendezvous im Café de Flore.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 18.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3392-3
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 20.3/13.1/4 cm
Gewicht 495 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 15358
Buch (Klappenbroschur)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Eine Muse für mehrere Künstler
von Sikal am 18.07.2019

Alma (1879 – 1964) wird als Tochter des Malers Emil Jakob Schindler und der Sängerin Anna Sophie Bergen geboren. Sie ist musisch begabt und wird auch von ihrem Elternhaus in diese Richtung gefördert. Als ihr Vater früh stirbt, bekommt Alma als Stiefvater Carl Moll, der ebenfalls in Künstlerkreisen verkehrt und Alma somit den... Alma (1879 – 1964) wird als Tochter des Malers Emil Jakob Schindler und der Sängerin Anna Sophie Bergen geboren. Sie ist musisch begabt und wird auch von ihrem Elternhaus in diese Richtung gefördert. Als ihr Vater früh stirbt, bekommt Alma als Stiefvater Carl Moll, der ebenfalls in Künstlerkreisen verkehrt und Alma somit den Weg dahin ebnet. Alma gilt als das schönste Mädchen von Wien und wird von einigen Männern umschwärmt, allen voran Gustav Klimt, in den sie sich auch prompt verliebt. Carl Moll ist gegen diese Verbindung und gibt aber einige Zeit später seine Zustimmung, als Alma den um einiges älteren Gustav Mahler heiraten will. Doch ihre Beziehung zu Mahler gestaltet sich alles andere als romantisch – bereits vor der Ehe schreibt er ihr vor, welche Erwartungen er an sie knüpft und wie er sich das Zusammenleben vorstellt. Alles hat sich um sein Wohlbefinden und seine Karriere zu drehen, Mahler verlangt auch, dass Alma das Komponieren aufgibt, dafür darf sie seine Noten sorgfältig kopieren. Weiter erfährt man noch einiges über ihr Leben mit Gustav, ihre beiden Töchter und auch den Tod einer Tochter. Der Roman endet mit dem Tod Mahlers, obwohl Alma eigentlich auch danach noch ein aufregendes Leben vorzuweisen hätte … Ihre Beziehung zu Gropius wird nur angerissen, über Werfel oder Kokoschka erfährt man gar nichts. Der Roman versucht ein romantisches Bild zu zeichnen, dem Alma als Charakter nicht gerecht wird. Sie hat zwar durch ihre ständige Verliebtheit und ihre Sprunghaftigkeit in Beziehungen vielleicht romantische Anwandlungen, aber nicht mal das würde ich ihr zusprechen. Man erfährt nichts über ihre abfälligen antisemitischen Äußerungen und wie verächtlich sie sich oftmals über ihre Liebhaber auslässt. Ihren Hang zur Theatralik kann man ebenfalls nicht sonderlich gut erkennen. Außerdem weigerte sie sich zeitlebens strikt, an Begräbnissen teilzunehmen. Im Roman wird dies angerissen, als sie am Begräbnis ihrer Tochter nicht teilnimmt. Der Schreibstil ist etwas langatmig und konnte mich auch nicht in diese Zeit versetzen. Wenn man wirklich an der Person Alma interessiert ist, sollte man sich an die Biographie von Oliver Hilm halten – „Witwe im Wahn“ entkräftet das Bild Almas als Muse. Dieser Roman konnte mich nicht überzeugen, daher kann ich auch nur 2 Sterne vergeben.

Interessantes Frauenschicksal
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In der Reihe ‚Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe‘ widmet sich Caroline Bernard der Lebensgeschichte der Alma Mahler-Werfel. Dabei schildert sie ihren Werdegang von einer verwöhnten Tochter, die sich in Kreisen der Wiener Boheme bestens auskannte, sich an der Seite des Komponisten Gustav Mahlers in eine berechnende Frau verwa... In der Reihe ‚Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe‘ widmet sich Caroline Bernard der Lebensgeschichte der Alma Mahler-Werfel. Dabei schildert sie ihren Werdegang von einer verwöhnten Tochter, die sich in Kreisen der Wiener Boheme bestens auskannte, sich an der Seite des Komponisten Gustav Mahlers in eine berechnende Frau verwandelt, um letztendlich doch seine Muse zu werden. Ein gut recherchierter Schmöker, flüssig geschrieben, nicht nur für Musikinteressierte. Darüber hinaus ein schönes Zeitpanorama Wiens des 20. Jahrhunderts.

von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2018
Bewertet: anderes Format

Ein weiteres großes Frauenschicksal, das sich ganz wunderbar in die Reihe einfügt. Eine sehr stimmige Geschichte über eine mutige und starke junge Frau