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Was nie geschehen ist

Nadja Spiegelman

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Beschreibung

Nadja Spiegelman erzählt mehr als ihre eigene Geschichte. Sie zeichnet die Lebenswege dreier Frauen nach, deren Schicksale kaum enger miteinander verknüpft sein könnten. Ein eindrucksvolles Debüt über die blinden Flecken in Familien, über die Unzuverlässigkeit unserer Erinnerung und über die Kraft des Erzählens.
Als Kind glaubt Nadja Spiegelman, ihre Mutter sei eine Fee. Ein besonderer Zauber umgibt Françoise Mouly, die erfolgreiche Art-Direktorin des New Yorker. Erst Jahre später, als Nadja allmählich zur Frau wird, bricht dieser Zauber. Immer häufiger trifft sie die plötzliche Wut der Mutter, ihre Zurückweisung, ihre Verschlossenheit. Nadja ahnt, dass sich in Françoises Ausbrüchen deren eigene Familiengeschichte widerspiegelt, und sie beginnt, der Vergangenheit nachzuspüren. In langen Gesprächen mit ihrer Mutter und ihrer Grossmutter stösst sie auf unsagbaren Schmerz und widerstreitende Erinnerungen, aber auch auf die Möglichkeit, im Erzählen einen versöhnlichen Blick auf die Vergangenheit zu finden.
Ein poetisches, zutiefst ehrliches Buch, das offenlegt, warum uns die, die wir am meisten lieben, häufig am stärksten verletzen.

Nadja Spiegelman, geboren 1987, wuchs in New York City auf und lebt heute in Paris und Brooklyn. Sie ist die Tochter des berühmten Comic-Autors und Pulitzer-Preisträgers Art Spiegelman und der Art-Direktorin des New Yorker, Françoise Mouly.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783841214898
Verlag Aufbau
Originaltitel I'm supposed to protect you from all this
Dateigröße 3955 KB
Übersetzer Sabine Kray
Verkaufsrang 18432

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
6
10
2
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2020
Bewertet: anderes Format

Die interessante Geschichte einer jungen Frau, die uns nicht von ihrem eigenen Leben erzählt, sondern die Generationen von Frauen in ihrer Familie genau unter die Lupe nimmt - ein biografischer Roman, angelehnt an große Erzähler*innen wie Paul Auster oder auch Annie Ernaux.

Von individuellen Erinnerungen
von einer Kundin/einem Kunden am 30.07.2019

Nadja Spiegelmann hat es sich in ihrem Debüt zur Aufgabe gemacht, die Geschichte ihrer Familie mütterlicherseits zu ergründen und befragt aus diesem Grund ihre Mutter und Großmutter nach ihren Erinnerungen. Dabei wird deutlich wie unterschiedlich diese sind, wie verschieden die Wahrnehmungen waren und wie dies die jeweiligen Mut... Nadja Spiegelmann hat es sich in ihrem Debüt zur Aufgabe gemacht, die Geschichte ihrer Familie mütterlicherseits zu ergründen und befragt aus diesem Grund ihre Mutter und Großmutter nach ihren Erinnerungen. Dabei wird deutlich wie unterschiedlich diese sind, wie verschieden die Wahrnehmungen waren und wie dies die jeweiligen Mutter-Tochter-Beziehungen bestimmt und auch belastet hat. "Was nicht geschehen ist" handelt von mehreren Frauengenerationen, die alle durch ihre Geschichte sehr unterschiedlich sind, aber wenn man genau hinschaut doch auch viele Schnittpunkte aufweisen. Genau dieses Begreifen und die Versöhnung mit der Vergangenheit machen es am Ende möglich, dass sich die Frauen einander annähern können. Spiegelman hat ein wirklich fesselndes Buch geschrieben, welches sich wunderbar liest und sie schneidet ein Thema an, welches wahrlich interessant ist. Was ist Erinnerung,?Wie objektiv kann diese sein? Was beeinflusst sie? Und kann es überhaupt die eine Wahrheit geben? Lesenswert.

Alles zu seiner Zeit
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich war durchaus neugierig auf die Biographie von Nadja Spiegelman, auf die Geschichte von drei komplizierten Mutter-Tochter-Beziehungen. Um Antworten auf die zentrale Frage nach ihren Wurzeln zu bekommen, drängt die Autorin ihre Mutter und Großmutter. Die Antworten sind teils erschreckend verletzend. Zwar erzählt sie intensiv. ... Ich war durchaus neugierig auf die Biographie von Nadja Spiegelman, auf die Geschichte von drei komplizierten Mutter-Tochter-Beziehungen. Um Antworten auf die zentrale Frage nach ihren Wurzeln zu bekommen, drängt die Autorin ihre Mutter und Großmutter. Die Antworten sind teils erschreckend verletzend. Zwar erzählt sie intensiv. Die Erkenntnis, die hier im Fokus stehen soll, dass ein jeder eine andere Sicht der Dinge hat, dass selbst Vergangenheit nicht objektiv ist, ist nicht neu. Daher sprang der Funke dieses Debüts leider nicht über.


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