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Vatertage

Roman

Stephan Bartels

(10)
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Beschreibung

»Guten Tag, wir sind verwandt!«

Dass er einen Vater hat, wusste Simon eigentlich schon immer. Nur dass er selbst Michael Petersen niemals so genannt hätte: Vater. Wer es fertigbringt, in neununddreissig Jahren nicht ein einziges Wort mit seinem Sohn zu wechseln, ist bestenfalls ein Erzeuger. Deshalb ist Simon auch ziemlich verärgert, als er in einem offiziellen Schreiben aufgefordert wird, monatlich EUR 697,69 Pflegebeteiligung für Herrn Petersen zu bezahlen. Simon fährt persönlich zum Amt, um Widerspruch einzulegen. Doch was er dort erfährt, stellt sein Leben vollends auf den Kopf. Anscheinend ist sein Vater nicht der einzige, der sich nie blicken liess ...

»Blendend erzählte Geschichte.«

Stephan Bartels, geboren 1967, freier Journalist, hat sich mit Texten für Stern, Die Zeit, Brigitte und Barbara einen Namen gemacht. Er ist Vater eines erwachsenen Sohnes und lebt in Hamburg.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641209100
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1022 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Überraschung !!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.06.2018

Simon, der Protagonist aus "Dicke Freunde" ist endlich in seinem Leben angekommen: mit Frau und Kind hat er ein hübsches Haus bezogen, alles läuft rund und er ist zufrieden. Da kommt per Post die Aufforderung jeden Monat knapp 700,- für den Heimplatz seines Vaters zu bezahlen. Vater ?? Den hat er nie gesehen, der hat sich nie bl... Simon, der Protagonist aus "Dicke Freunde" ist endlich in seinem Leben angekommen: mit Frau und Kind hat er ein hübsches Haus bezogen, alles läuft rund und er ist zufrieden. Da kommt per Post die Aufforderung jeden Monat knapp 700,- für den Heimplatz seines Vaters zu bezahlen. Vater ?? Den hat er nie gesehen, der hat sich nie blicken lassen - sieht Simon ja gar nicht ein und beschwert sich postwendend beim Amt. Und dann erfährt er auch noch von Geschwistern ....... Das ist der Beginn einer turbulenten Geschichte, die vordergründig sehr witzig und schräg ist. Aber es gibt auch die vielen leisen Töne und es ist schon sehr mutig aus einem ernsten Thema eine so wunderbare Geschichte zu machen ohne in die Untiefen des Klamauks zu geraten. Hat mir sehr gut gefallen und ist eine Entdeckung wert.

Könnte im richtigen Leben passieren
von einer Kundin/einem Kunden am 29.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Simon ist zweifacher Vater und lebt als Hausmann mit seiner Familie in Hamburg. Wie aus heiterem Himmel flattert ein Brief vom Sozialamt ins Haus, in dem er aufgefordert wird, für die Pflege seines Vaters monatlich 700 Euro zu überweisen. Simon fällt aus allen Wolken, denn er kennt seinen Vater, bis auf drei kurze Begegnungen, n... Simon ist zweifacher Vater und lebt als Hausmann mit seiner Familie in Hamburg. Wie aus heiterem Himmel flattert ein Brief vom Sozialamt ins Haus, in dem er aufgefordert wird, für die Pflege seines Vaters monatlich 700 Euro zu überweisen. Simon fällt aus allen Wolken, denn er kennt seinen Vater, bis auf drei kurze Begegnungen, nicht. In diesem Buch darf man Simon auf der "Reise zu seinem Vater" begleiten, lernt die Familie, die Hintergründe, die Vergangenheit und die Verrücktheit mancher Personen kennen. Für mich ein tolles Buch! Witzig, realitätsnah,berührend und teilweise sogar spannend. Auf keinen Fall darf man sich vom Cover "abschrecken" lassen.

Super Buch
von Delena aus Duisburg am 29.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

imon Havlicek ist zweifacher Vater und lebt mit Frau und zwei Töchtern in Hamburg. Als ihn eines Tages ein Brief vom Sozialamt erreicht, kann es es zunächst nicht fassen. Er soll monatlich einen nicht unerheblichen Betrag an Kosten für das Pflegeheim übernehmen, in dem sein Vater untergebracht ist. Allerdings hatte Simon bis jet... imon Havlicek ist zweifacher Vater und lebt mit Frau und zwei Töchtern in Hamburg. Als ihn eines Tages ein Brief vom Sozialamt erreicht, kann es es zunächst nicht fassen. Er soll monatlich einen nicht unerheblichen Betrag an Kosten für das Pflegeheim übernehmen, in dem sein Vater untergebracht ist. Allerdings hatte Simon bis jetzt keine Ahnung, dass es diesen Vater überhaupt gibt. Simons beschauliches Leben wird durch den Brief vom Sozialamt ordentlich durcheinandergewirbelt. Haus nicht abbezahlt und seine Mutter hatte von diesem Michael Petersen, der sein Vater sein soll, nichts erzählt. Trotzdem meistert er die Situation und wächst an seiner Aufgabe. Wäre ich in der Buchhandlung auf "Vatertage" gestosssen, hätte ich mich vom Cover täuschen lassen und wahrscheinlich nicht zugegriffen. Ich wurde auf den Autor durch Tipps von Kennern des Vorgängerbandes "Dicke Freunde" aufmerksam gemacht und muss sagen, ich bin schwer begeistert. Sicher hat das Buch zahlreiche komische Momente. Einige Charaktere sind skurril und was Simon im Pflegeheim seines Vaters erlebt hat, war schon speziell. Vom Pflegepersonal bis zu den Bewohnern, ich habe alle Figuren gespannt verfolgt und musste so manches Mal schlucken ob der sensiblen Beschreibungen. Die Details unter welchen Umständen Simons Mutter den Prager Frühling erlebt hat und wie sie Simons Vater kennengelernt hat, waren wiederum spannend und sehr emotional. Gerade dieses Zusammenspiel von Situationskomik und tragischen Details haben mich das Buch geradezu verschlingen lassen. Man kann "Vatertage" auch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen, aber ich habe mir noch während der Lektüre "Dicke Freunde" besorgt, weil ich vom Autor jetzt total überzeugt bin. Insgesamt ist "Vatertage" ein warmherziges, humorvolles und auch spannendes Buch, das ich unbedingt weiterempfehle.

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