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Die Mittsommerlüge

Roman

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Klappenbroschur
Zwanzig Jahre war Kristian spurlos verschwunden. Seine Tochter Louise verzeiht ihm nie, dass er die Familie ohne Erklärung verlassen hat. Und auch ihre Mutter versteht Louise nicht. Wieso hat sie ihr Schicksal klaglos ertragen? Doch als Kristians stirbt, können Mutter und Tochter nicht mehr schweigen. Denn er hinterlässt ihnen nicht nur viele Fragen, sondern auch ein idyllisches Sommerhaus am Limfjord - von dem niemand etwas wusste. Zusammen mit Louises Tochter Ida verbringen die Frauen eine Woche in dem Haus. Was hat Kristian dort so viele Jahre getan? Welches Geheimnis hütete er?
Portrait
Katrine Nørregaard, geboren 1994, studierte Damaturgie an der Universiät Aarhus. Mit ihrem Debüt Mittsommerlüge gewann die 21-jährige Dänin die Best Novel Competition 2016 der grossen dänischen Zeitung Politiken. Am liebsten verbringt die Autorin ihre Zeit mit ihrer Zwillingsschwester, einer Flasche Rotwein und einem grossen Stapel Bücher.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.05.2018
Sprache Deutsch, Dänisch
EAN 9783641217136
Verlag Random House ebook
Originaltitel Løgnerens hus
Dateigröße 993 KB
Übersetzer Lotta Rüegger, Holger Wolandt
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Ein Geheimnis wird gelüftet
von Klaudia K. aus Emden am 21.06.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Mit dem Roman "Die Mittsommerlüge" gibt Katrine Norregaard ihr Debüt als Autorin. Der seit zwanzig Jahren spurlos verschwundene und seither als vermisst geltende Kristian kehrt unvermittelt zu seiner Ehefrau Karen zurück, die ihm seine lange Abwesenheit verzeiht und bei sich aufnimmt. Er hat aufgrund eines Gehirntumors nur noch... Mit dem Roman "Die Mittsommerlüge" gibt Katrine Norregaard ihr Debüt als Autorin. Der seit zwanzig Jahren spurlos verschwundene und seither als vermisst geltende Kristian kehrt unvermittelt zu seiner Ehefrau Karen zurück, die ihm seine lange Abwesenheit verzeiht und bei sich aufnimmt. Er hat aufgrund eines Gehirntumors nur noch eine kurze Zeitspanne zu leben. Ganz im Gegensatz zur Ehefrau kann seine Tochter Louise die lange Abwesenheit des Vaters nicht verzeihen. Sie sieht nur die viele verlorene Zeit und die damit verpassten Chancen. Nur seine Enkelin Ida bemüht sich, den Kontakt zwischen Kristian und ihrer Mutter Louise aufrecht zu erhalten. Als Kristian folglich an seinem Gehirntumor stirbt hinterlässt er das Sommerhaus "Lykkebo" am Limfjord und ein ganz besonderes Geheimnis. Karen möchte die Vergangenheit aufarbeiten und bittet Louise und ihren Lebensgefährten Michael mit ihr eine Woche in dem Sommerhaus zu verbringen. Gemeinsam mit der Enkelin Ida fahren sie in das von Kristian hinterlassene Sommerhaus. Nichtsahnend erfährt Karen, dass Kristian noch eine weitere Familie hatte. Die Zwillinge William und Pedro ähneln ihm bis aufs Haar. Warum musste er ihr die Wahrheit verschweigen? Schließlich akzeptiert Karen die ihr über viele Jahre aufgezwungene Einsamkeit und das Leben ohne Kristian. Sie weiß, dass auch sie Fehler begangen hat und kein Mensch makellos ist. Louise hingegen kann die Verfehlung ihres Vaters überhaupt nicht verzeihen. Darüberhinaus plagt sie sich mit vielen Problemen, ist obendrein ungewollt schwanger und hat einen verantwortungslosen Mann an ihrer Seite. Ida, die Tochter ist sehr nachdenklich und unterscheidet sich von den anderen Jugendlichen. Sie ist der familiäre Kitt zwischen ihren Großeltern und Louise. Der nach meinem Empfinden recht langatmige und ruhige Roman schwebt in einem atmosphärisch düsteren Schreibstil durch die Story. Ich tat mir recht schwer mich in die Personen und deren Denkweisen einzuleben. Oft verschlossen sich mir die Gedankengänge der Protagonisten und somit hat mich die Geschichte nicht wirklich ergriffen. Das enorme Potenzial des Romans und die an sich faszinierende Story ist aus meiner Sicht handwerklich noch nicht gänzlich ausgeschöpft, was sicherlich mit dem jungen Alter der Autorin (Jahrgang 1994) zusammenhängen könnte. Ich bin mir sicher, dass ihre nachfolgenden Bücher der vielversprechenden Autorin sich zu sehr guten Werken entwickeln werden. "Die Mittsommerlüge " ist alles in Allem eine gefühlsbetonte Familiengeschichte die versucht Licht in's Dunkel einer Vergangenheit zu bringen und diese zu verarbeiten.

Eine Familiengeschichte die bewegt
von U. Pflanz am 12.06.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Die Mittsommerlüge ist ein Roman der mich auch nach dem Lesen noch bewegt. Es ist eine Familiengeschichte, die sehr tiefgründig geschrieben wurde. Melancholisch und bewegend. Es wird aus der Sicht von 3 Generationen erzählt, welches natürlich mehr Einblick in die Vergangenheit gibt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, ti... Die Mittsommerlüge ist ein Roman der mich auch nach dem Lesen noch bewegt. Es ist eine Familiengeschichte, die sehr tiefgründig geschrieben wurde. Melancholisch und bewegend. Es wird aus der Sicht von 3 Generationen erzählt, welches natürlich mehr Einblick in die Vergangenheit gibt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, tiefgründig und packend. Man fühlt und fiebert sehr mit den Charakteren mit. Eine Familie die sich voneinander entfernt hat und wieder zueinander findet, wenn auch schwerfällig. Wie das jeder einzelne der 3 Generationen sieht oder was in der Vergangenheit war, hat die Autorin sehr spannend geschrieben. Ich rätselte ständig mit was es mit dem verschwinden des Großvaters auf sich hatte. Auch wenn es irgendwann sehr klar war, fand ich es trotzdem noch interessant zu erfahren wie die Familie damit umgeht. Das Cover wirkt sehr geheimnisvoll und passt sehr gut zur Geschichte. Ich kann euch das Buch absolut ans Herz legen. Lest es, es lohnt sich. Fazit: Auch wenn es irgendwann voraussehbar war, hat mich das Buch emotional gepackt und lässt mich im nachhinein noch nachdenken. Daher bekommt die Autorin die vollen 5 von 5 Sternen von mir.

Eine emotionale Geschichte
von leseratte1310 am 12.06.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Ohne ein Wort verlässt Kristian seine Familie. Die neunjährige Louise begreift nicht wirklich, was geschehen ist. Ihre Mutter erzählt ihr, dass der Vater sich zurückgezogen hat, damit er in Ruhe sein neues Buch schreiben kann. Doch Kristian kommt nicht zurück. Louise verzeiht das ihrem Vater nicht. Zwanzig Jahre später steht er ... Ohne ein Wort verlässt Kristian seine Familie. Die neunjährige Louise begreift nicht wirklich, was geschehen ist. Ihre Mutter erzählt ihr, dass der Vater sich zurückgezogen hat, damit er in Ruhe sein neues Buch schreiben kann. Doch Kristian kommt nicht zurück. Louise verzeiht das ihrem Vater nicht. Zwanzig Jahre später steht er plötzlich wieder vor Karens Tür und sie nimmt ihn wieder auf. Louise versteht das überhaupt nicht und bricht den Kontakt zur Mutter ab. Nur ihrer Tochter Ida verwehrt sie den Kontakt zu den Großeltern nicht. Dann ruft Karen an und Louise ins Krankenhaus zu kommen, da der Vater einen Gehirntumor hat und im Sterben liegt. In seiner Jackentasche finden sie einen Zettel mit einem Hinweis auf ein Sommerhaus "Lykkebo" am Limfjord. Niemand kennt dieses Haus, doch Karen beschließt, in diesem Haus ihre Familie zusammen zu bringen. Louise widerstrebt das sehr, aber sie lässt sich von ihrem Lebensgefährten Michael überreden. Kristian verschwand und tauchte wieder auf, aber was ihm in den zwanzig Jahren seiner Abwesenheit widerfahren ist, behält er für sich. Karen liebt ihren Mann immer noch und nimmt ihn einfach wieder auf. Sie fragt nicht. Louise hat als kleines Kind nicht verstanden was geschehen ist und hat von ihrer Mutter immer erwartet, dass diese genauso wütend ist wie sie selbst. Diese vergeht auch nicht, als Kristian wieder zurückkommt. Wieso nimmt ihre Mutter das alles so hin? In dem Sommerhaus müssen sie sich wohl oder übel mit der Vergangenheit beschäftigen und herausfinden, was geschehen ist. Aber auch mit sich selbst muss sich jeder auseinandersetzen und sich darüber klarwerden, was er vom Leben erwartet. Für Louise ist es besonders schwer, denn sein Job scheint Michael wichtiger zu sein als sie. Dann macht ihr auch noch die Schwangerschaft zu schaffen, die sie nicht wollte und über die sie mit keinem geredet hat. Aber auch Ida bereitet ihr Sorgen, die so anders ist als andere Jugendliche in dem Alter. Ida kann aber auch den Konflikt zwischen Louise und Karen nicht verstehen. Karen muss erkennen, dass sie ziemlich naiv war, als sie geglaubt hat, dass ihr Mann sich nur zurückgezogen hat um zu schreiben. Der Schreibstil der Autorin ist schön zu lesen und sehr packend. Die Geschichte ist tiefgründig und packend. Die Gefühle der Protagonisten sind gut spürbar. Auch wenn mir ziemlich früh klar war, was hinter Kristian zwanzigjähriger Abwesenheit steckte, so ist es doch interessant zu erleben, wie schwierig es ist, die Sprachlosigkeit zu überwinden und dem anderen wieder zu nähern. Eine melancholische und sehr emotionale Geschichte.