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Die Frauen am Fluss

Roman

England 1922: Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr - und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf voller Schuld zurückliess.

Der Roman der Nr.-1-SPIEGEL-Bestsellerautorin erstmals im Taschenbuch
Katherine Webb entführt ihre Leser in das England der 1920er-Jahre und tief hinein in die Verstrickungen eines ungesühnten Verbrechens
Mehr als 1,5 Millionen verkaufte Bücher allein im deutschsprachigen Raum (Stand Januar 2019)
Rezension
»Den 500-Seiten-Wälzer schmökert man im Nu durch. Die Geschichte um einen Mord im Slaughterford der 20er-Jahre und eine geheime Liebe fesselt durch Detailreichtum, das spannende Figurenensemble und vor allem die typisch englische Atmosphäre."
Portrait
Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im ländlichen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Heute lebt sie in der Nähe von Bath, England. Nach dem grossen internationalen Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten zahlreiche Romane wie »Das fremde Mädchen« oder »Italienische Nächte«, die die Autorin auch in Deutschland zu einer festen Grösse auf der SPIEGEL-Bestsellerliste machten.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 496 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.05.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641222055
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Hiding Places
Dateigröße 2148 KB
Übersetzer Babette Schröder
Verkaufsrang 10371
eBook
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Fr. 20.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Rezension zum Hörbuch
von Leuchtturmwaerterin aus Kassel am 09.06.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Der Mord an einem Gutsbesitzer in England 1922 und dessen Aufklärung durch seine Frau und ein Stallmädchen. Die Geschichte ist wirklich schön und auch spannend. Man möchte wissen was alles geschehen ist und warum der junge Mann sterben musste. Anna Thalbach liest die Geschichte wirklich toll. Ich mag ihre dunkle und ruhige St... Der Mord an einem Gutsbesitzer in England 1922 und dessen Aufklärung durch seine Frau und ein Stallmädchen. Die Geschichte ist wirklich schön und auch spannend. Man möchte wissen was alles geschehen ist und warum der junge Mann sterben musste. Anna Thalbach liest die Geschichte wirklich toll. Ich mag ihre dunkle und ruhige Stimmfarbe und sie hat gerade dem Stallmädchen Pudding Leben eingehaucht. Die Zeitsprünge kann man zu Beginn nicht ganz so gut auseinanderhalten. Daher braucht es etwas, bis man in die Geschichte eingetaucht ist. Doch dann fiebert man mit und will wissen, wie sich alles zugetragen hat und wer denn nun der Mörder ist. Die Figuren sind super gezeichnet. Zu Beginn vielleicht etwas viele, die man erst einmal in die verschiedenen Zeitstränge einfädeln muss, aber das liegt sicher auch an der "gekürzten" Hörbuchfassung. Alles in allem ist es eine spannende Geschichte mit einem guten Schluss. Da mich die Zeitsprünge zu Beginn allerdings etwas verwirrt haben, kann ich keine volle Sternzahl geben. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

Toller Mix aus Liebe, Spannung, Historie und Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 06.06.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Ein fesselnder, äußerst unterhaltsamer Schmöker über zwei grundverschiedene Frauen im ländlichen Englands der 1920er Jahre, eine verbotene Liebe und ein brutales Verbrechen. Toll!

Drei Frauenschicksale und die Suche nach einem Mörder
von Igelmanu66 aus Mülheim am 30.12.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

»An jenem Tag, an dem der Mord geschah, hing der Himmel tief über Slaughterford, so tief, dass er fast die Baumkronen berührte, und es regnete in Strömen. Ein satter Sommerregen, der erste seit Wochen. Die Dorfbewohner behaupteten später, als sie morgens bei diesem Wetter erwacht seien, hätten sie sofort gewusst, dass irgendetwa... »An jenem Tag, an dem der Mord geschah, hing der Himmel tief über Slaughterford, so tief, dass er fast die Baumkronen berührte, und es regnete in Strömen. Ein satter Sommerregen, der erste seit Wochen. Die Dorfbewohner behaupteten später, als sie morgens bei diesem Wetter erwacht seien, hätten sie sofort gewusst, dass irgendetwas nicht in Ordnung sei.« 1922, in einem kleinen Dorf in England. Der erste Weltkrieg ist vorbei und hat in der Bevölkerung seine Spuren hinterlassen. Mancher, der in den Krieg zog, kam nicht zurück oder nur mit enormen körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen. Puddings Bruder beispielsweise hat keine Chance mehr, seine Lebensplanung aus der Zeit vor dem Krieg zu verwirklichen. Seine schwere Verletzung sorgte dafür, dass Puddings Mutter psychisch erkrankte und nicht mehr ohne Hilfe zurechtkommt. So trägt Pudding, obwohl sie noch ein junges Mädchen ist, die Verantwortung für ihre Familie. Neben Pudding stehen zwei weitere junge Frauen im Mittelpunkt der Handlung. Sie sind grundverschieden, sowohl charakterlich als auch von ihrer gesellschaftlichen Herkunft her. Und trotzdem sind ihre Schicksale auf eine gewisse Weise miteinander verwoben. Als ein furchtbarer Mord geschieht, ändern sich ihre Lebenswege dramatisch. Die Suche nach dem Mörder wird gleichzeitig zu der Suche nach der eigenen Identität, nach dem eigenen Weg. Dieses Buch liest sich sehr schön und leicht und man bleibt gerne dran. Die verschiedenen Frauenschicksale zeigen die gesellschaftliche Ordnung des damaligen Englands auf, die Normen und herrschenden Vorurteile. Beim Lesen stellt man zwangsläufig fest, wie hoch die (Mit-)Schuld der Gesellschaft an gewissen Dingen zu bewerten ist. Abwechselnd wird aus den Perspektiven der Protagonistinnen berichtet, so ist man immer nah dran an ihren Gedanken und Empfindungen, man fühlt und leidet mit. Und man ermittelt mit, denn die Suche nach dem Mörder wird zu einem zentralen Punkt in der Handlung. Die Auflösung erscheint zunächst verwirrend, ist aber stimmig. Ich war anfangs irritiert und wollte mich schon über Logikfehler aufregen, dann habe ich ein paar Stellen noch mal nachgelesen und festgestellt, dass alles passt. Raffiniert gemacht! Nicht so raffiniert fand ich die Charaktere selbst, sie zeigen einfache Muster, sind nicht sehr vielschichtig. Mir stand von Anfang an klar vor Augen, wer wie tickt – und bis zum Ende gab es diesbezüglich keine Überraschungen. Fazit: Drei Frauenschicksale und die Suche nach einem Mörder. Die Charaktere sind nicht sehr anspruchsvoll angelegt, aber Handlung und Auflösung durchaus raffiniert.