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Artemis

Roman

Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schliesslich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.
Rezension
»Weir entwirft ein sehr realistisches Szenario, wie eine dauerhafte Besiedlung unseres Trabanten im Alltag funktionieren kann ...«
Portrait
Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mit seinem Roman Der Marsianer einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt - Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt Der Marsianer wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641224394
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3176 KB
Übersetzer Jürgen Langowski
Verkaufsrang 15527
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Fly me to the moon
von FrauSchafski am 28.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Spielte Andy Weirs Erstling noch auf dem unwirtlichen, unerschlossenen Mars, nimmt er uns in „Artemis“ mit auf den mittlerweile besiedelten Mond. Auch haben wir es dieses Mal nicht mit einem galgenhumorigen Astronauten zu tun, sondern einer ausgefuchsten Schmugglerin, die von Kindesbeinen an auf dem Mond lebt. Das kann man nun l... Spielte Andy Weirs Erstling noch auf dem unwirtlichen, unerschlossenen Mars, nimmt er uns in „Artemis“ mit auf den mittlerweile besiedelten Mond. Auch haben wir es dieses Mal nicht mit einem galgenhumorigen Astronauten zu tun, sondern einer ausgefuchsten Schmugglerin, die von Kindesbeinen an auf dem Mond lebt. Das kann man nun loben, da eine taffe Frau im Mittelpunkt der Handlung steht, das ist für einen männlichen Autor durchaus nicht selbstverständlich. Problematisch ist nur, dass ihm seine Figur nicht so recht gelungen ist. Warum? Jazz Bashara ist ein selbstbewusstes Mädel, das weiß, was es will und es sich auch nimmt. Und obwohl sie während des gesamten Buches kein einziges Mal Sex hat, hat sie den Ruf, ein „liederliches“ Mädel zu sein, das nur zu gerne sein Beine breit macht. Wehrt sie sich dagegen? Nein, ganz im Gegenteil lässt sie sich durch die andauernden sexistischen Bemerkungen einschüchtern und in Erklärungsnot bringen, was überhaupt nicht zu ihrem sonst so robusten Charakter passt. Was dem ganzen dann aber die Krone aufsetzt, ist die Tatsache, dass sie selbst an den unmöglichsten Stellen sexistische Bemerkungen dem Leser in den Kopf pflanzt, obwohl dieser gar nicht darüber nachgedacht hat. Ein Beispielt: Jazz zieht sich vor einem anderen Mann, schwulen (!) bis auf die Unterschwäsche aus, weil sie ihren Raumanzug anziehen möchte. Hier würde niemand etwas Merkwürdiges dran finden. Aber sie kommentiert dies mit einem süffisanten: „Was denn, hätte ich etwa in Gegenwart dieses schwulen Mannes verlegen sein sollen?“. Solche Beispiele finden sich zuhauf und sind auf Dauer echt nervig. Hinzu kommt, dass die gesamte Story furchbar öde wäre, würde sie nicht auf dem Mond spielen. Einzig die Kulisse macht sie einigermaßen interessant, was für mich nicht ausgereicht hat. Spannungsbögen krieren sich nur selten, sodass es zeitweise eine echt zähe Veranstaltung ist. Und noch ein weiterer Aufreger zum Schluss: Es ist ein Unding, wenn der Klappentext, bzw. der Text auf der Innenseite, den Handlungsverlauf über mehr als hundert Seiten vorwegnimmt. Da kann man sich die Lektüre auch sparen - finde ich. Fazit: Kurzum, mir erscheint die hier dargestellte weibliche Figur aufgrund der dauernden sexistischen Bemerkungen echt problematisch. Das mag der Autor sicher nicht bewusst gemacht haben, aber genau deswegen ist eine Bewegung wie #metoo sinnvoll, denn dieses Buch ist ein gutes Beispiel, warum eine Sensibilisierung für das Theman wichtig ist. Alles in allem gibt es enttäuschte drei Sterne.

Kurzweilige Sci-Fi Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Seit einigen Jahrzehnten gibt es eine Stadt auf dem Mond. Und Jazz ist eine Bewohnerin auf eben diesem. Doch, weil das Leben dort teuer ist und die Jobs schlecht bezahlt, verdient sie sich gelegentlich etwas dazu... illegal. Irgendwann kommt es dann zu einem besonders lukrativem Angebot, das Jazz einfach nicht ablehnen kann. Doc... Seit einigen Jahrzehnten gibt es eine Stadt auf dem Mond. Und Jazz ist eine Bewohnerin auf eben diesem. Doch, weil das Leben dort teuer ist und die Jobs schlecht bezahlt, verdient sie sich gelegentlich etwas dazu... illegal. Irgendwann kommt es dann zu einem besonders lukrativem Angebot, das Jazz einfach nicht ablehnen kann. Doch natürlich geht nicht alles so glatt, wie erhofft! Andy Weirs zweiter Roman ist wieder wunderbare Unterhaltung. Die Charaktere sind sympathisch, die Story ist zwar nicht gerade neu, aber gut konstruiert. Außerdem fließen immer wieder interessante technische Details mit in die Geschichte. Es kommt zwar nicht ganz an den "Marsianer" ran, ist aber dennoch lesenswert und sorgt für kurzweilige Unterhaltung.

Ganoven-Krimi vom Mond
von einer Kundin/einem Kunden am 06.01.2019

Gerade wenn ein Autor einen so fulminanten Start hinlegt, wie Andy Weir es mit „Der Marsianer“ gemacht hat, fällt es einem schwer nicht den zweiten Roman mit dem ersten zu vergleichen. Vor allem nicht, weil die ursprünglich als Fortsetzungsgeschichte online veröffentlichte Erzählung in einem Oscar-nominierten Blockbuster, verfil... Gerade wenn ein Autor einen so fulminanten Start hinlegt, wie Andy Weir es mit „Der Marsianer“ gemacht hat, fällt es einem schwer nicht den zweiten Roman mit dem ersten zu vergleichen. Vor allem nicht, weil die ursprünglich als Fortsetzungsgeschichte online veröffentlichte Erzählung in einem Oscar-nominierten Blockbuster, verfilmt von niemand geringeren als Riddley Scott, mündete. Andy Weir bleibt in „Artemis“ dem Weltraum treu: Das Setting ist diesmal nicht der Mars, sondern unser Erdtrabant der Mond und der Plot ist keine Rettungsmission, sondern eher ein handfester Ganoven-Krimi. Insgesamt fand ich „Artemis“ auch ein wenig beladen mit Informationen und Fakten. Dadurch baut sich die Spannung erst allmählich auf. In einem Interview hat der Schriftsteller verraten, dass auch hier die Filmrechte bereits verkauft worden sind. Wer jetzt noch nicht „Der Marsianer“ gelesen hat sollte das schleunigst nachholen.