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Das Böse, es bleibt

Thriller

Wenn die Schrecken der Vergangenheit zum Grauen der Gegenwart werden

Südtirol, im Winter. Marlene ist auf der Flucht, panisch steuert sie ihr Auto durch den Schneesturm. Im Gepäck: ein Beutel mit Saphiren, den sie ihrem skrupellosen Ehemann aus dem Safe entwendet hat. Wegener ist der Kopf einer mafiösen Erpresserbande, und Marlene weiss, dass er seine Killer auf sie hetzen wird. Da stürzt ihr Wagen in eine Schlucht. Marlene erwacht in einer abgelegenen Berghütte, gerettet von einem wortkargen Alten. Bei ihm und seinen Schweinen glaubt sie sich in Sicherheit vor ihrem Mann. Bald jedoch stellt sie mit Entsetzen fest, dass von dem Einsiedler eine noch grössere Gefahr ausgeht ...
Rezension
»Luca D'Andrea bedient sich nicht nur geschickt der klassischen Thriller-Elemente, sondern wechselt beständig die Perspektiven, erzählt unnachahmlich dicht. Virtuos in seiner Beiläufigkeit...«
Portrait
Luca D'Andrea wurde 1979 in Bozen geboren, wo er heute lebt. Er stieg mit seinem ersten Thriller sofort in die Riege der internationalen Top-Autoren auf: »Der Tod so kalt« erschien in rund 40 Ländern und hat sich weltweit 400.000 mal verkauft. Wochenlang stand der Roman unter den ersten 5 der Spiegel-Liste. Gegenwärtig wird »Der Tod so kalt« verfilmt. Luca D'Andreas zweites Buch, »Das Böse, es bleibt«, ebenfalls ein Spiegel-Bestseller, wurde mit dem Premio Scerbanenco, dem renommiertesten italienischen Krimipreis, ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2018
Sprache Deutsch, Italienisch
EAN 9783641228767
Verlag Random House ebook
Originaltitel NN
Dateigröße 1067 KB
Übersetzer Susanne Van Volxem, Olaf Matthias Roth
Verkaufsrang 2854
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Frau auf der Flucht...

Bianca Schiller, Thalia-Buchhandlung Schaffhausen

...und ein Einsiedler, der gefährlicher ist als es zu Beginn scheint... Sein zweiter Thriller ist Luca D`Andrea ebenfalls gelungen. Allerdings ist er völlig anders als sein Debüt. Die Haupthandlung ist in den 70er Jahren angelegt, es geht weniger um Mord und Totschlag als mehr um menschliche Abgründe und das raffiniert psychologische Spiel, das die Figuren miteinander spielen: Eine junge Frau, die mit einer fetten Beute vor Ihrem Ehemann flieht - ein gefürchteter Gangster, der dafür bekannt ist, gnadenlos zu sein. Ein betrogener Ehemann, der bereits als Kind lernen musste, seine Gefühle auszuschalten und skrupellos ist. Ein Auftragskiller, der durch seine Sachlichkeit und seine respekteinflössende Erscheinung jede Information entlockt. Ein Einsiedler, der nicht nur etliche Verluste verkraften musste sondern sich auch nach Geborgenheit und Liebe sehnt. Ganz anders kommt der Thriller also daher, mich hat er an Simon Becketts "Der Hof" erinnert. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich weniger Sterne vergeben habe, weil mir der erste Band doch mehr gelegen hat. Aber absolut lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
9
13
3
0
1

"Tödliches Vertrauen"
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach dem "Tod so kalt" wieder ein spannender Thriller mit tollen Landschaftsbeschreibungen, die einen vor Augen führen, wie rau der Winter in den Bergen Südtirols sein kann. Nichts für Leser die es gleich von Beginn an reißerisch und grausam haben möchten, aber je mehr man sich einliest umso spannender und fesselnder wird er.

Mafiosi und Bergidylle
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Marlene ist mit einem Beutel Saphiren, die sie ihrem kriminellen Ehemann entwendet hat, auf der Flucht. Diese nimmt jedoch durch einen tragischen Autounfall ein abruptes Ende. Während ihr Ehemann, seines Zeichens hochrangiges Mitglied einer mafiösen Erpresserbande, alles daran setzt, seine Frau und die gestohlenen Saphire zurück... Marlene ist mit einem Beutel Saphiren, die sie ihrem kriminellen Ehemann entwendet hat, auf der Flucht. Diese nimmt jedoch durch einen tragischen Autounfall ein abruptes Ende. Während ihr Ehemann, seines Zeichens hochrangiges Mitglied einer mafiösen Erpresserbande, alles daran setzt, seine Frau und die gestohlenen Saphire zurückzugewinnen, wird Marlene von einem freundlichen Bergbauern aus dem Wrack ihres Wagens gerettet. Auf dessen Hütte, inmitten der südtiroler Berge, pflegt er die junge Frau gesund. Doch die scheinbare Bergidylle trügt. Der Bauer trägt ein altes Geheimnis mit sich herum, welches Marlene zum Verhängnis werden könnte. Spannung pur vor der atemberaubenden Kulisse der südtiroler Berge!

Wie man ein gutes Buch schreibt? Indem man die gängigen Klischees vermeidet!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.09.2018

Thriller und Krimis sind häufig nicht meine Genres. Es gibt ein paar Konventionen, derer sich Werke dieser Art immer wieder bedienen, womit sie ihre Glaubwürdigkeit einbüßen. Luca D'Andrea hingegen schreibt einfach originell daran vorbei. In vielen Thrillern entpuppt sich etwa eine dem Protagonisten sehr nahstehende Person irge... Thriller und Krimis sind häufig nicht meine Genres. Es gibt ein paar Konventionen, derer sich Werke dieser Art immer wieder bedienen, womit sie ihre Glaubwürdigkeit einbüßen. Luca D'Andrea hingegen schreibt einfach originell daran vorbei. In vielen Thrillern entpuppt sich etwa eine dem Protagonisten sehr nahstehende Person irgendwann als Psychopath und geht praktischerweise genau auf Angriff, kurz nachdem der Protagonist die Wahrheit herausgefunden hat, ohne dass der Psychopath das mitbekommen hat. Und normalerweise ist der Gegenspieler auch mit beinahe übersinnlichen Kräften ausgestattet, die es ihm ermöglichen, lautlos überall zu sein und unüberwindbar zu sein, bis der Protagonist doch einen Weg findet. "Das Böse, es bleibt" funktioniert ganz anders. Schon allein ist mehr oder weniger von Anfang an klar, dass jede der Figuren auf sich gestellt ist und jede Allianz ganz schnell brüchig werden kann. Einige Figuren sind sehr fähig, auch überlebensfähig, aber nicht ihrer inhärente Bosheit, sondern weil sie Dinge gelernt und an sich gearbeitet haben. Nie nimmt D'Andrea seine Figuren einfach hin, stattdessen reichert er sie immer wieder um neue Details an, sodass man als Leser der Figuren nicht überdrüssig wird. Das alles führt zu einer Figurenkonstellation, die so aussichtslos tragisch anmutet wie in "Hamlet". Gespickt wird das mit einer surrealen Überhöhung, die am ehesten an die Fernsehserie "Hannibal" erinnert, sodass ich hoffe, dass Regisseur Bryan Fuller dieses Buch mal liest. D'Andrea verlangt indes nicht, dass der Leser sich auf eine Seite schlägt, sondern erlaubt moralische Grauzonen, wo alle Figuren noble und verwerfliche Seiten haben. Ein Lob auch an Susanne van Volxem und Olaf Matthias Roth, deren Übertragung sich nie wie ein zweitrangig nachgestellter Text liest, sondern äußerst selbstbewusst den Eindruck vermittelt, ein Original zu sein. "Das Böse, es bleibt" mag ein Thriller sein, aber wenn es in dem Genre mehr Werke dieser Qualität gibt, werde ich meine Vorurteile sehr bald überdenken müssen!