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Der Garten der Düfte

Roman

Ein Wohlfühl-Roman für alle Sinne über zwei Frauen, zwei Leben und die Liebe zum Kochen: Lassen Sie sich von Kirsty Manning und ihrer charmanten Heldin Pip Arnet auf eine unvergessliche kulinarische Reise in den "Garten der Düfte" entführen.

Die Meeresbiologin Pip liebt ihre Heimat Tasmanien, den Duft nach Meer und Eukalyptus, die Weinberge und die regionalen Köstlichkeiten. Und doch zieht es sie in die Ferne. Von Wissensdurst getrieben heuert die Hobbyköchin bei einem spanischen Spitzengastronom an. Im Gepäck hat Pip wenig mehr als ihre Leidenschaft für vorzügliches Essen und das mittelalterliche Rezepte-Büchlein einer gewissen Artemisia, das sie in einem alten Kupfertopf entdeckt hat. Wer war die geheimnisvolle Frau, die mit grossem Einfallsreichtum solch köstliche Rezepte niedergeschrieben hat? Und was ist aus Artemisias Liebe zu ihrem italienischen Gewürzhändler geworden?
Von den windumtosten Stränden Tasmaniens führt Pips Reise ins Baskenland, auf ein Weingut in der Toskana und in die Brasserien von Paris, bis sie in dem verwunschenen Garten eines französischen Klosters auf die Spur von Artemisa trifft ...

"Lässt Ihnen das Wasser im Munde zusammenlaufen!" Australian Women's Weekly
Rezension
"Sinnlich, duftdurchtränkt und mit Liebe zu köstlichen Details erzählt Autorin Kirsty Manning in (...) von der Lust am Kochen, die zwei Frauen über Jahrhunderte hinweg verbindet."
Lippstädter Stadtmagazin, 01.05.2018
Portrait

Kirsty Manning lebt mit ihrem Mann und drei Kindern nördlich von Melbourne in einem Haus unter Kastanienbäumen. Neben dem Gärtnern und Kochen gilt ihre ganze Leidenschaft dem Weinanbau und den Weingeschäften und Bars, die sie in Sydney und Melbourne betreibt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783426444924
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 950 KB
Übersetzer Sonja Rebernik-Heidegger
Verkaufsrang 11644
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2019
Bewertet: anderes Format

Feinfühlig erzählter Roman um die Lebens- und Liebesschicksale zweier Frauen. Leichter und schöner Lesegenuss. Man würde gerne einmal bei Pip im Garten und in der Küche stehen!

Angenehme Lektüre, aber anders als erwartet
von jiskett am 22.02.2019

Auf "Der Garten der Düfte" bin ich zuerst durch das wunderschöne Cover aufmerksam geworden, doch auch die Inhaltsangabe klang interessant. Ich mag Erzählungen, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und alleine schon deshalb war ich neugierig auf dieses Buch. Alles in allem hat es mir gut gefallen; es ist eine angenehme Lektür... Auf "Der Garten der Düfte" bin ich zuerst durch das wunderschöne Cover aufmerksam geworden, doch auch die Inhaltsangabe klang interessant. Ich mag Erzählungen, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und alleine schon deshalb war ich neugierig auf dieses Buch. Alles in allem hat es mir gut gefallen; es ist eine angenehme Lektüre, ich fand die Beschreibungen der verschiedenen Düfte und Gerichte toll und die Protagonistinnen waren sympathisch, aber trotzdem konnte der Roman mich nicht hundertprozentig überzeugen. Dies lag zu einem großen Teil daran, dass ich Erwartungen an die Handlung hatte, die nicht erfüllt wurden. Wenn mehrere Geschichten in einem Buch erzählt werden, rechne ich ganz automatisch damit, dass es einige Parallelen und Berührungspunkte zwischen ihnen geben wird, doch dies war hier nur bedingt der Fall. Die beiden Hauptcharaktere, Pip und Artemisia, sind sich in mancher Hinsicht ähnlich, beispielsweise, wenn es um ihre Liebe zum Kochen und ihr großes Wissen über Kräuter geht, aber die Vergangenheit spielte in der Gegenwart kaum eine Rolle. Obwohl Pip durchaus erfahren möchte, was damals passiert ist, ist dies nur von untergeordneter Bedeutung und es lag ein viel stärkerer Fokus auf ihren Plänen für die Zukunft und den Problemen, mit denen sie zu kämpfen hat. An sich hat mich dies nicht gestört, da ich ihre Erlebnisse interessant fand, doch es war schade, dass die beiden Handlungsstränge kaum miteinander verbunden wurden und einfach nebeneinanderher liefen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass ich den Ausgang beider Erzählungen vorhersehbar fand. Das eine Ende war eigentlich schön und hat zu den vorherigen Ereignissen gepasst, allerdings hatte ich das Gefühl, dass alles etwas zu schnell ging, weil in nur wenigen Kapiteln viel passiert ist und ich hier weitere Details toll gefunden hätte. Das andere Ende war meiner Meinung nach unbefriedigend und es kam mir generell so vor, als wäre in Bezug auf diesen Handlungsstrang viel Potential verschenkt worden. Zudem konnte ich nicht alle Entscheidungen der Charaktere nachvollziehen. Davon abgesehen gab es natürlich auch Aspekte, die mir sehr gut gefallen haben. Der Schreibstil lässt sich wirklich gut lesen und der Autorin ist es gelungen, den Unterschied zwischen beiden Zeitebenen deutlich zu machen, selbst wenn das historische Setting eher im Hintergrund stand. Die Beschreibungen der verschiedenen köstlichen Gerichte waren definitiv appetitanregend und die Liebesgeschichten, die erzählt wurden, waren alles in allem überzeugend. Das Buch hat mir auf jeden Fall angenehme Lesestunden beschert und ich fand es sehr interessant, dass Kräuter durchgehend von großer Bedeutung waren. Ich hatte letztlich einfach andere Erwartungen an "Der Garten der Düfte", weshalb ich drei Sterne vergeben habe.

Neues Wissen in spannende Unterhaltung verpackt
von Urte Köhler am 16.02.2019

Eine wunderbare Geschichte über zwei starke Frauen in zwei Jahrhunderten, die ihren Weg und ihren Platz im Leben suchen. Verbunden sind die beiden Frauen - Pip und Artemisia - über ein Kochbuch, welches Artemisia im 15. Jahrhundert als Köchin eines Chateaus geschrieben hat. Unter der teilweise sadistischen Fuchtel eines Abtes... Eine wunderbare Geschichte über zwei starke Frauen in zwei Jahrhunderten, die ihren Weg und ihren Platz im Leben suchen. Verbunden sind die beiden Frauen - Pip und Artemisia - über ein Kochbuch, welches Artemisia im 15. Jahrhundert als Köchin eines Chateaus geschrieben hat. Unter der teilweise sadistischen Fuchtel eines Abtes stehend, hat Artemisia keine Chance ein irgendwie geartetes "freies" Leben zu führen. Ihr einziger Freund ist ein junger Mann, der das Chateau regelmäßig mit Kräutern beliefert. Eine zarte Liebesbeziehung beginnt, streng geheim gehalten. Artemisias Klugheit und geistige Unabhängigkeit steht dabei im krassen Widerspruch zu der Person des Abtes, der sich u.a. bei der Lebensmittelbestellung (Artemisias Aufgabe) Eigenmächtigkeiten erlaubt hat und damit rechnen muss, von Artemisia beim Hausherren verraten zu werden. Entsprechend grausam und brutal behandelt der Abt die junge Frau. Fünfhundert Jahre später lebt eine junge Meeresbiologin namens Pip in Australien und steht kurz davor ihre Doktorarbeit zu beenden. Ihre Pläne kollidieren mit denen ihres Verlobten, der nur das Beste will, dabei aber Pips Karriere eher zweitrangig behandelt. Die beiden trennen sich und gehen nach Europa. Der eine nach Italien, die andere zunächst nach Spanien und dann nach Frankreich. Ihre Wege kreuzen sich, die Gefühle sind immer noch da. Doch erst als Pip ihre Doktorarbeit abgeschlossen hat und die mysteriöse Geschichte hinter dem Kochbuch von Artemisia - welches sie in einem alten Kupferkochtopf gefunden hat - aufgedeckt hat, ist Pip am Ende ihres Weges angekommen. Artemisia gehört in Pips Stammbaum und von ihr hat sie die Leidenschaft für Kräuter geerbt - über die Jahrhunderte hinweg. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Lebensechte Charaktere mit Fehlern und Schwächen ziehen den Leser in die Geschichte hinein und fesseln ihn. Artemisias Schicksal wird durch den sadistischen Abt geprägt, der ihr das Leben so schwer wie möglich macht - letztlich weil er Angst vor ihr hat. Er nutzt seine Machtposition im Chateau weidlich aus und besiegelt Artemisias Schicksal auf Grund von Hass und Missgunst. Pip im 21. Jahrhundert der westlichen Welt hat dagegen alle Möglichkeiten, die die Gleichberechtigung ihr über die Jahrhunderte geschaffen hat. Sie kann unabhängig von gesellschaftlichen Zwängen ihren Weg gehen und frei entscheiden, was sie machen will. Eine Geschichte, die die gesellschaftliche Entwicklung der Gleichberechtigung von Frauen aufzeigt. Von Unterdrückung/Niederhaltung bis hin zur freien Entscheidung. Ein Riesenschritt.