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Kaltenbruch

Roman

Ein spannender und atmosphärischer Roman über die Spuren, die Chaos und Leid bei den vom Krieg Traumatisierten hinterlassen haben, von der Autorin Michaela Küpper. Ein Roman, der auf beklemmende Weise die Nachkriegsjahre heraufbeschwört, Für die Leser von Brigitte Glaser und Mechtild Borrmann.
Frühsommer 1954: Eine vorlaute Bemerkung über die braune Vergangenheit seines Chefs bereitet Kommissar Peter Hoffmanns Traum von einer Karriere bei der Düsseldorfer Kripo ein Ende. Er wird in die rheinische Provinz versetzt, die er so schnell wie möglich wieder verlassen will.
Da geschieht in dem Provinznest Kaltenbruch ein Mord, der die Gemüter der Menschen bewegt. Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Lisbeth Pfau macht sich Hoffmann auf die Suche nach dem Täter – und stellt fest, dass die Wunden, die der Krieg geschlagen hat, noch lange nicht verheilt sind, sondern auch in der jüngeren Generation nachwirken. Hoffmann und Pfau stossen bei ihren Ermittlungen auf erschütternde Entdeckungen ...
Rezension
"Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Michaela Küpper von de Schicksalen insbesondere junger Menschen, die in den Krieg hineingeboren wurden." SWA, 05.05.2018
Portrait
Küpper, Michaela
Michaela Küpper wurde im niederrheinischen Alpen geboren und ist in Bonn aufgewachsen. In Marburg studierte sie Soziologie, Psychologie, Politik und Pädagogik. Dann zog es sie zurück ins Rheinland, wo sie nach einem Volontariat viele Jahre lang als Projektmanagerin in einem Verlag tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin, Redakteurin und Illustratorin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28200-7
Verlag Droemer HC
Maße (L/B/H) 21.8/14.4/3.2 cm
Gewicht 528 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
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Ungeheuer spannend!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ungeheuer spannend und ungemein bedrückend wird dieser Mordfall in einem Dorf am Rhein erzählt. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wird viel unter den berühmten Teppich gekehrt. Unbedingt lesen !!!

Ein Dorfleben mit Fehlern
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auf dieses Buch bin ich 2018 neugierig geworden, weil der Verlag es direkt mit dem Buch „Trümmerkind“ von Mechthild Borrmann vergleicht, welches ich vor Kurzem gelesen und für sehr gut befunden habe. Die Autorin Michaela Küpper kannte ich bisher noch nicht, allerdings hat sie durchaus schon einige Krimis geschrieben, die im Gmei... Auf dieses Buch bin ich 2018 neugierig geworden, weil der Verlag es direkt mit dem Buch „Trümmerkind“ von Mechthild Borrmann vergleicht, welches ich vor Kurzem gelesen und für sehr gut befunden habe. Die Autorin Michaela Küpper kannte ich bisher noch nicht, allerdings hat sie durchaus schon einige Krimis geschrieben, die im Gmeiner Verlag erschienen sind. Jetzt ist das Taschenbuch mit einem anderen Cover erschienen. Kaltenbruch ist ein fiktives Dorf in der rheinischen Provinz. Dort leben, wie zu der Zeit wahrscheinlich überall in Deutschland, Einheimische und Vertriebene aus dem Osten mehr oder weniger friedlich zusammen. 1954 gibt es schon einen gewissen Wohlstand, aber noch nicht für alle. Michaela Küpper beginnt ihren Roman nicht direkt mit dem Mord, sondern sie stellt uns nach und nach die wichtigen Personen ihres Romans vor: - Marlene, eine junge Frau, die bei dem Bauern Leitner untergekommen ist. Sie hat ihre ganz eigene traurige Geschichte, die ihren Ursprung in Köln hat. - Die Bauernfamilie Leitner, bestehend aus dem alten Bauern und seinen Söhnen Martin und Heiner, sowie noch zwei weiteren Kindern. - Dana, die beste Freundin von Marlene, eine ebenfalls junge Frau, die ursprünglich aus Breslau stammt und mit ihrer Mutter Gertrude ebenfalls auf dem Leitner-Hof lebt. - Berta Kaminski, ihre Söhne Wolfgang und Rudi, sowie einigen Töchtern, Flüchtlinge aus Schlesien, die noch in einer Notunterkunft wohnen. - Hans Gruber, ein langjähriger Hilfsarbeiter der Firma Schlüters Bürsten und Besen, der durch sein Alkoholproblem grad in Teufels Küche kommt. - Kommissar Peter Hoffmann, der ermittelnde Kommissar, der den Menschen in Kaltenbruch sehr arrogant gegenübertritt. - Lisbeth Pfau, eine junge Frau, die gerade ihre Stelle als Schreibkraft bei Kommissar Hoffmann angefangen hat. - Polizeimeister Kröger, der Polizist vor Ort. Wir lernen zuerst die jungen Leute kennen. Und dann passiert der Mord. Kommissar Hoffmann, der leider seinem Chef auf die Füße getreten ist, wird zur Aufklärung nach Kaltenbruch geschickt. Ein Hochwasser sorgt dafür, dass er direkt vor Ort bleiben muss. Eigentlich ist ihm von vorne herein klar, wer der Mörder ist. Er ermittelt nur in diese eine Richtung. Doch dann muss er feststellen, dass es so, wie er es sich vorgestellt hat, nicht sein kann. Und dann passiert ein zweiter Mord. Doch nicht nur Hoffmann ermittelt. Auch seine Sekretärin Lisa Pfau versucht dem Mörder auf die Schliche zu kommen, denn für sie ist der Fall nicht so eindeutig, wie er sich für ihren Chef darstellt. Für mich ist diese Geschichte kein klassischer Krimi, auch wenn es einen Kommissar gibt, der ermittelt. Michaela Küpper wechselt in fast jedem Kapitel, die Person, von der sie erzählt. Und so erfahren wir peu á peu, welche Geschichte die einzelnen Menschen haben, und wie sie zu einander stehen. Es sind z.T. sehr traurige Geschichten, die die Menschen während des 2. Weltkriegs traumatisiert haben. Aber so etwas wurde zu dieser Zeit einfach nicht thematisiert. Die Menschen haben versucht es zu vergessen und einfach weitergemacht, so gut es ging. Doch manchmal ging es halt nicht gut, so wie man in diesem Roman erkennen kann. Es gibt immer wieder Spannungen zwischen den Einheimischen und den Flüchtlingen. Und nicht jeder, der bei den Brauen aktiv mitgemacht hat, hat seine Strafe bekommen. Mich hat die Geschichte gefesselt und ich habe lange gebraucht, bis ich wirklich wusste, wer den Mord begangen hat und warum. Gerade diese immer wieder unterschiedlichen Blickrichtungen haben für mich den Reiz des Romans ausgemacht. Ich bin immer wieder erstaunt, dass es uns heute in Deutschland so gut geht, wenn man bedenkt, wie viele Menschen ihre seelischen Verwundungen aus der Zeit des 3. Reichs, des 2. Weltkriegs, der Flucht und des schwierigen Neubeginns nie wirklich therapiert haben. Ein sehr spannender Roman, den man tatsächlich gut mit dem „Trümmerkind“ von Mechthild Borrmann vergleichen kann. Kein klassischer Krimi, aber ausgesprochen spannend.

Alte Seilschaften
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Frühjahr 1954 : Peter Hoffmann muss , nach einer Bemerkung über die " braune Vergangenheit " seines Chefs, seine Karriereträume beenden. In die Provinz abgeschoben, soll er einen Mord in dem kleinen Nest Kaltenbruch aufklären. Nicht ganz einfach, denn auch hier gibt es sie noch : Täter und Opfer aus der Nazi-Zeit, alte Seilscha... Frühjahr 1954 : Peter Hoffmann muss , nach einer Bemerkung über die " braune Vergangenheit " seines Chefs, seine Karriereträume beenden. In die Provinz abgeschoben, soll er einen Mord in dem kleinen Nest Kaltenbruch aufklären. Nicht ganz einfach, denn auch hier gibt es sie noch : Täter und Opfer aus der Nazi-Zeit, alte Seilschaften und der verzweifelte Kampf um eine bessere Zeit. Dichte Atmosphäre, spannende und glaubhafte Handlung - ein solider Krimi mit Aussage. Lesefutter !!