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Der zweite Reiter

Ein Fall für August Emmerich. Kriminalroman. Ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Wiener Kriminalliteratur 2017

August Emmerich Band 1


Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein ...

Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr...

Rezension
"Es kommt alles vor, was in einen guten Kriminalroman gehört [...]. Eine spannende Erzählung, die Details stimmen, ein Lesevergnügen ..." Manfried Rauchensteiner / derStandard Online
Portrait
Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur, »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019 und »Der dunkle Bote« erscheint im Mai 2020 der vierte, von den Fans lang erwartete Roman um August Emmerich. Neben dem Wiener Kriminalinspektor hat Alex Beer mit Isaak Rubinstein eine weitere faszinierende Figur erschaffen, die während des Zweiten Weltkriegs in Nürnberg ermittelt. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: »Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden.«
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 21.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0599-9
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18.5/11.8/3.5 cm
Gewicht 335 g
Verkaufsrang 11746
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ermittler mit Suchtproblem
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein Serienmörder geht um in Wien 1919. Die Menschen sind vom Krieg schwer traumatisiert, überall herrscht Elend und unvorstellbare Not. Beer zwingt uns da hinzusehen, das ist gut gemacht. Sein Ermittler August Emmerich hat eine Kriegsverletzung, die ihn im Laufe der Geschichte einiges an Zigaretten, Schnaps und Herointabletten k... Ein Serienmörder geht um in Wien 1919. Die Menschen sind vom Krieg schwer traumatisiert, überall herrscht Elend und unvorstellbare Not. Beer zwingt uns da hinzusehen, das ist gut gemacht. Sein Ermittler August Emmerich hat eine Kriegsverletzung, die ihn im Laufe der Geschichte einiges an Zigaretten, Schnaps und Herointabletten konsumieren läßt. Auch der Wiener Schmäh kommt nicht zu kurz. Gute Alternative zu Volker Kutschers Gereon Rath Krimis

Der zweite Reiter
von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2019

Hatte das Buch im Januar auf Empfehlung meiner Buchhändlerin verschenkt. Und bekam begeisterte Rückmel- dung. Habe das Buch dann selbst gelesen und auch ich war hin und weg. Eine ORF Bemerkung dazu lautet: So geht Krimi" ! Bleibt bis zur letzten Seite spannend, überrascht immer wieder! Verdiente 5*!

Weitab jeglicher Wiener Walzerseligkeit
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2019

Düsterer, morbider und deprimierender hat man Wien selten erlebt. Nachdem das Ende der „Goldenen Zwanziger“ in Berlin durch die Krimis von Volker Kutscher und ihre Verfilmung in der Serie „Babylon Berlin“ gerade populär geworden sind, zeichnet Alex Beer hier geradezu den Wiener Gegenentwurf. Ihr Roman spielt nämlich am Beginn di... Düsterer, morbider und deprimierender hat man Wien selten erlebt. Nachdem das Ende der „Goldenen Zwanziger“ in Berlin durch die Krimis von Volker Kutscher und ihre Verfilmung in der Serie „Babylon Berlin“ gerade populär geworden sind, zeichnet Alex Beer hier geradezu den Wiener Gegenentwurf. Ihr Roman spielt nämlich am Beginn dieser spannenden Epoche der Zwischenkriegszeit – der 1. Österreichischen Republik – einer Epoche, die spannender und zugleich düsterer nicht sein kann. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Polizeiagent August Emmerich, aufgewachsen in einem Wiener Waisenhaus und kriegsversehrt, mit seinem jungen Assistenten Ferdinand Winter, aus großbürgerlichem Hause stammend. Das von ihrer Herkunft und Art so gegensätzliche Ermittlerpaar soll eigentlich gegen die allgewärtigen Schleichhändler vorgehen, doch Emmerich stolpert über einen vermeidlichen Selbstmord, der seine Aufmerksamkeit erregt... Ich habe seit langer Zeit keinen so guten historischen Krimi gelesen, der es so gut schafft die besondere Atmosphäre dieser Zeit unmittelbar nach dem verlorenen Weltkrieg einzufangen, die zwischen Neubeginn und Revisionismus schwankt. Eine Epoche extremer sozialer Spannungen und Kontraste in der Hunger, Not und Elend ebenso präsent sind wie extravagante Ausschweifungen. Aber auch eine Zeit, die nun auch sozial Benachteiligten eine Aufstiegschance ermöglicht: sei es illegal durch Schleichhandel Wohlstand und die damit verbundene gesellschaftliche Anerkennung zu erlangen oder, wie für Emmerich, den langersehnten Posten in der Abteilung „Leib und Leben“ zu bekommen. Ich jedenfalls habe eine neue Lieblingsautorin gefunden und kann es kaum abwarten, wie es mit August Emmerich und seinem Assistenten Ferdinand Winter weitergeht. Außerdem kann mich dem Tipp der Kollegin aus Wiener Neustadt nur voll umfänglich anschließen: das Hörbuch von Cornelius Obonya gelesen ist einfach nur großartig! Obonya schafft es, die Figuren und das Wien der Nachkriegszeit so lebendig werden zu lassen, dass man meint, man sei mittendrin in den dunklen Gassen Wiens.