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Vergessene Seelen. Ein Fall für Max Heller

Ungekürzte Lesung (1 mp3-CD), Lesung. MP3 Format

Dresden, Sommer 1948: Während in der Stadt die Wiederaufbauarbeiten nur langsam vorangehen, bekommt es Max Heller in der staubigen Sommerhitze mit dem Fall eines toten Vierzehnjährigen zu tun. Woran er gestorben ist, ist völlig unklar. Wurde er von seinem kriegstraumatisierten Vater zu Tode geprügelt oder hat er die Mutprobe einer Jugendbande nicht bestanden? Niemand scheint sich für den Tod des Jungen zu interessieren. Heller stösst bei seinen Ermittlungen auf eine Wand des Schweigens und wird dabei mit seinem ganz persönlichen Albtraum konfrontiert.

Ungekürzte Lesung mit Heikko Deutschmann
1 mp3-CD | ca. 11 h 4 min
Portrait
Heikko Deutschmann, geboren 1962, ist Schauspieler und Drehbuchautor. Er zählt zu den renommiertesten deutschen Hörbuchsprechern und hat für DAV bereits viele erfolgreiche Krimis eingelesen, darunter auch die ersten zwei Fälle für Max Heller, »Der Angstmann« und »Tausend Teufel«.

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, veröffentlichte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb drei erfolgreiche Regionalkrimis. Mit »Der Angstmann« gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Heikko Deutschmann
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 22.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783742404138
Genre Krimi/Thriller
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 664 Minuten
Verkaufsrang 489
Hörbuch (MP3-CD)
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Fr. 29.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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5
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von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2019
Bewertet: anderes Format

Unfall, Mord oder Selbstmord ? Kommisar Heller hat es auch bei seinem dritten Fall im Nachkriegs Dresden mit vielen Verwicklungen zu tun. Aber diesmal wird alles noch viel persönlicher. Kann er den Fall lösen ohne selbst Schaden zu nehmen ? Toller Krimi.

Die zerstörten Seelen des Krieges
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Sommers 1948, Armut, Hunger, glühende Hitze: Kommissar Heller muss sich mit einer vermeintlichen Kinderbande & den Schrecken seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Sehr spannend.

Düstere Nachkriegszeit
von Tina Bauer aus Essingen am 21.02.2019

Max Heller hat mit seiner Familie den Krieg nahezu unversehrt überstanden. Berlin steht vor der Teilung und die Flucht in den Westen wird erstmals hart von der SED und den Russen bestraft. Während die Aufräumarbeiten schleppend vorangehen steht Max Heller und sein Mitstreiter Oldenburg stehen vor einem Rätsel. Die frische Le... Max Heller hat mit seiner Familie den Krieg nahezu unversehrt überstanden. Berlin steht vor der Teilung und die Flucht in den Westen wird erstmals hart von der SED und den Russen bestraft. Während die Aufräumarbeiten schleppend vorangehen steht Max Heller und sein Mitstreiter Oldenburg stehen vor einem Rätsel. Die frische Leiche eines Vierzehnjährigen führt Heller in eine Familie, bei der harte Schläge und billiger Fusel an der Tagesordnung stehen. Heller stößt während seinen Ermittlungen auf eine dubiose Jugendbande die in mehrere Diebstähle verwickelt sind. Deren Anführer steht bei Heller ganz oben auf der Liste der Verdächtigen, welche sich als unendlich lang entpuppt. Aber Heller hat nicht nur mit den Widerständen der Verdächtigen zu kämpfen, sondern plagt sich jetzt auch noch mit seinem Sohn Klaus herum. Der, mittlerweile zum Ermittler bei der Partei aufgestiegen, kommt ihm ein ums andere Mal in die Quere. Im dritten Teil wird Heller körperlich und persönlich angegriffen und kämpft schier auf verlorenem Posten. Einzig sein unbändiger Wille, den Mord an dem Jungen und den weiterer nunmehr auftauchende Opfer aufzuklären, bringt ihn voran. Dramatisch begeben wir uns in die Nachkriegszeit und erfahren nach und nach von diversen Gräueltaten der rückgekehrten Soldaten, bangen mit den misshandelten Kindern und Ehefrauen und hoffen, das Heller seine Selbstzweifel und sein dunkles Erbe besiegen mag. Drogen, Gewalt und viel Leid pflastern den Weg der Ermittler. Der Druck seitens der Partei wächst und erleichtert nicht gerade die Arbeit. Goldammers Ermittler Heller beweist auch in diesem Fall, das sich Hartnäckigkeit und gute Menschenkenntnis lohnt. Wir erleben als Leser und Hörer Dresden im Hitzesommer 1948. Der Überlebenskampf der Menschen der Nachkriegszeit und deren Kampf mit den Besetzern machen uns nur allzu deutlich, dass sich diese Vergangenheit nicht mehr wiederholen darf. Freiheit und Frieden sind ein hohes Gut. Ich bin gespannt, wo die Reise Hellers auch nach dem Bau der Mauer hinführen wird. Vergessene Seelen wurde wie auch die ersten beiden Teile von Heikko Deutschmann ausgezeichnet vertont.