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Wie man die Zeit anhält

Roman

Wenn Liebe die Zeit besiegt

Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ¿ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.

Portrait
Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. In Deutschland bekannt wurde er mit dem Bestseller ›Ich und die Menschen‹.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 20.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28167-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21.6/14.1/3.8 cm
Gewicht 549 g
Originaltitel How To Stop Time
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 40423
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 29.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
108 Bewertungen
Übersicht
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Tolle Geschichte
von Anastasia aus Nürnberg am 06.03.2019

"wir waren die Albatrosse und all die anderen Menschen auf der Welt bloß Eintagsfliegen" Das Cover ist ja mal ein echter Hingucker und farblich spricht es mich total an. Auch die Idee hinter der Geschichte ist super. Ich mag ja die Bücher von Matt Haig sowieso sehr gerne. Er hat einen angenehmen Schreibstil und die Geschich... "wir waren die Albatrosse und all die anderen Menschen auf der Welt bloß Eintagsfliegen" Das Cover ist ja mal ein echter Hingucker und farblich spricht es mich total an. Auch die Idee hinter der Geschichte ist super. Ich mag ja die Bücher von Matt Haig sowieso sehr gerne. Er hat einen angenehmen Schreibstil und die Geschichten vermitteln eigentlich immer eine Botschaft. Bei dieser Story hat mir der Zeitwechsel sehr gut gefallen, man begab sich quasi mit auf eine Zeitreise zu teils historischen Ereignissen. Es war interessant zu lesen wie es unserem Protagonisten all die Jahre ergangen ist, wo er überall auf der Welt war und was er in der Zeit alles erlebt hat. Eine zum Teil traurige aber auch Herzerwärmende Geschichte

Ein Muss!!
von Saskia M. aus Berlin am 05.02.2019

Matt Haig schreibt großartig. Schon mit den ersten Sätzen ist man in seiner Geschichte eingetaucht. Tom Hazard ist 41 Jahre alt. Für uns "Eintagsfliegen". Er ist ein "Albatros", einer mit der Gabe nur ein Jahr zu altern, während wir "Eintagsfliegen" 15 Jahre altern. Tom lehrt Geschichte an einer Londoner Highschool und sein Unte... Matt Haig schreibt großartig. Schon mit den ersten Sätzen ist man in seiner Geschichte eingetaucht. Tom Hazard ist 41 Jahre alt. Für uns "Eintagsfliegen". Er ist ein "Albatros", einer mit der Gabe nur ein Jahr zu altern, während wir "Eintagsfliegen" 15 Jahre altern. Tom lehrt Geschichte an einer Londoner Highschool und sein Unterricht wird mit Flashbacks in die Vergangenheit kombiniert. Über 400 Jahre geht er in seinem Leben zurück, erzählt von dem Tod seiner Mama, wie er seine große Liebe Rose traf und wie er seit all den Jahren seine Tochter sucht, die genauso ist, wie er. Die Albatrosse Gesellschaft unter der Führung von Hendrich soll ihm dabei helfen. Doch seine Hilfe entpuppt sich als trügerisches Spiel. Matt Haig verzaubert einen und nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Er schriebt von Einsamkeit, die Frage nach dem Sinn des Lebens und die Frage, was wir mit unserer Zeit anstellen sollen. Wir lernen Shakespeare, das alte London und die Hexenprozesse kennen. Alles mit einem kleinen Wink zu unserer Gegenwart, gepaart mit belustigender Kritik. Einfach nur herrlich!!

Haig wie man ihn kennt und liebt!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2019

Dieser Roman ist viel mehr als nur eine bloße fiktionale Geschichte. Die Art und Weise wie Haig Toms Einsamkeit, seine Isolation zu Umwelt und Mitmenschen sowie seinen niedergeschlagenen seelischen Zustand beschreibt, zeugt von einer tiefen Einsicht in die emotionalen Abläufe depressiver Schübe und deren körperlichen und mentale... Dieser Roman ist viel mehr als nur eine bloße fiktionale Geschichte. Die Art und Weise wie Haig Toms Einsamkeit, seine Isolation zu Umwelt und Mitmenschen sowie seinen niedergeschlagenen seelischen Zustand beschreibt, zeugt von einer tiefen Einsicht in die emotionalen Abläufe depressiver Schübe und deren körperlichen und mentalen Auswirkungen. Die Handlung wird abwechselnd aus Toms historischer und aktueller Sicht erzählt, sodass für den Leser die Gegenwart erst anhand der zahlreichen schmerzlichen Erinnerungen des Protagonisten verständlich wird. Haigs Erzählweise ist dabei so einfühlsam, nachdenklich und lehrreich, dass das Buch kaum mehr aus der Hand gelegt werden kann und die Grundstimmung der Erzählung noch eine lange Zeit nachwirkt. „Wie man die Zeit anhält“ ist eine wertvolle Bejahung des Lebens mit all seinen Herausforderungen und ein wunderschönes Zeugnis dafür, dass ein warmes zwischenmenschliches Licht einen scheinbar aussichtslosen dunkeln Zustand zu erhellen vermag.