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Fliegende Hunde

Roman

Ullstein eBooks

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gebundene Ausgabe

»Russische Mädchen schlagen sich durch, verlieben sich und ekeln sich dabei. Ein freches, leidenschaftliches, kluges Buch.« Wladimir Kaminer

Oksana und Lena wachsen in einem tristen Vorort von St. Petersburg auf. Sie teilen alles: Träume, Sorgen, erste Berührungen - Nächte, die es nicht geben darf. Um ihnen zu entkommen, zieht Lena zum Modeln nach China, wo ihr Körper Fotografen, Agenten, schmierigen Kunden gehört. Oksana taucht immer tiefer in eine Online-Community ab, in der Magersüchtige die Belagerung von Leningrad nachahmen und Rezepte für Ledergürtel-Suppe und Erdkaffee austauschen. Als Lena in den Ferien nach Hause kommt, müssen beide Entscheidungen treffen. Ein Roman über die Freundschaft und zarte Liebe zweier junger Frauen, die auf ihren unterschiedlichen Wegen ihr Glück und sich selbst suchen - und dabei zu Konkurrentinnen werden.

Portrait
Wlada Kolosowa, geb. 1987 in St. Petersburg, wuchs in Deutschland auf. Sie studierte Publizistik in Berlin und Creative Writing in New York, u. a. bei J. S. Foer und Zadie Smith. 2012 erschien "Russland To Go - Eine ungeübte Russin auf Reisen". Sie lebt als freie Journalistin in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783843717045
Verlag Ullstein Verlag
Originaltitel Fliegende Hunde (AT)
Dateigröße 579 KB
Verkaufsrang 17373
eBook
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Absolut gelungenes Debüt
von Cathy am 10.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte um Lena und Oksana hat mir wirklich gut gefallen. Weil sie echt war. Weil sie genau einfangen konnte, wie es ist, wenn man nicht mehr Kind ist, aber auch noch nicht richtig erwachsen. Wie es ist, wenn man seinen Platz im Leben noch nicht finden konnte. Wie es ist, wenn man merkt, dass alles ganz anders ist, als ma... Die Geschichte um Lena und Oksana hat mir wirklich gut gefallen. Weil sie echt war. Weil sie genau einfangen konnte, wie es ist, wenn man nicht mehr Kind ist, aber auch noch nicht richtig erwachsen. Wie es ist, wenn man seinen Platz im Leben noch nicht finden konnte. Wie es ist, wenn man merkt, dass alles ganz anders ist, als man immer glaubte. Und wie es ist, wenn man endlich Ballast los wird. Es ist die typische Mädchenfreundschaft, die man in dem Alter so führt. Das eine Mädchen stark und dominant, das andere Mädchen untergeben und froh Teil dieser Freundschaft sein zu dürfen. Nichts wird in Frage gestellt. Lena bestimmt und macht die Regeln, Oksana fügt sich diesen mehr als gerne. Als die beiden aber zum ersten Mal in ihrem Leben länger voneinander getrennt sind, lichtet sich der Begeisterungsnebel um Lena, in dem Oksana steckte. Ohne Lena wird sie mit jedem Tag stärker und selbstbewusster. Erkennt endlich sich selbst und ihren Wert und vor allem was ihr wichtig ist. Die Kapitel wechseln sich zwischen Oksana und Lena ab. Das gibt einen wunderbar tiefen Einblick in die Gedanken der beiden unterschiedlichen Mädchen und auch in ihre gleiche Welt, die teils so unterschiedlich wahrgenommen und empfunden wird. Es ist interessant zu verfolgen, dass die vermeintlich starke Lena meist von Angst und Unsicherheit geleitet wird, während die unscheinbar wirkende Oksana endlich ihren Glanz und ihre Stimme findet. Wenn auch tragisch, da es eben eine dieser Geschichten ist, die wir alle selbst erlebt haben: jemanden den man so sehr liebt, mit dem man so viel erlebt hat, aufgeben, damit man, man selbst sein kann. Eine besondere Geschichte über das sich selbst finden oder das sich nicht trauen und zwangsläufig doch die Rolle einzunehmen, die man doch nie wollte. Ein starkes Debüt von Wlada Kolosowa welches ich absolut empfehlen kann. Ich bin sehr gespannt auf alles was noch von ihr kommt.

Dein ist mein ganzes Herz
von Die Art der Ida Gratias am 07.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dies ist ein Buch über eine Freundschaft. Dies ist ein Buch über die Liebe. Dies ist ein Buch, über das, was passierte als die Grenzen verschwammen.  Der liebevolle Blick der Autorin, Wlada Kolosowa, die mit 12 Jahren aus St. Petersburg nach Cottbus kam, und 12 Jahre später mit den Augen einer deutschen Touristin von Couch zu... Dies ist ein Buch über eine Freundschaft. Dies ist ein Buch über die Liebe. Dies ist ein Buch, über das, was passierte als die Grenzen verschwammen.  Der liebevolle Blick der Autorin, Wlada Kolosowa, die mit 12 Jahren aus St. Petersburg nach Cottbus kam, und 12 Jahre später mit den Augen einer deutschen Touristin von Couch zu Couch surfte, auf das Heimatland ihrer Familie, macht die Geschichte so berührend. Ihre damalige Reise hat sie  in „Russland To Go – Eine ungeübte Russin auf Reisen“ verarbeitet, das 2012 erschien. Wie sich das Leben junger Russen jenseits der mondänen und hippen Hotspots wie St. Petersburg und Moskau anfühlt, hat sie sehr eindrucksvoll in ihrem Debut dem Coming-of-age Roman  Fliegende Hunde dargestellt. Lena und Oxana, beide 16, leben seit ihrer Geburt Wand an Wand in dem fiktiven St. Petersburger Vorort, Krytylowa, eine Trabantenstadt, die es an Tristesse mit jeder Hochhaussiedlung  von Paris oder Hamburg aufnehmen kann. Bröckelige Betonwüsten, aufgestapelte Quader, Pioniertaten der egalitären Sowjetarchitekten, davor heruntergekommenen Spielplätze, von deren Geräten die Farbe wie billiger Nagellack abplatzt,  auf den Bänken  je nach Tageszeit jungen Müttern, alten Omis oder notorische Freilufttrinker. Diese Freundschaft, die ihnen in die Wiege gelegt worden zu sein scheint, bindet sie aneinander, so dass die Außenwelt, die Eine nicht ohne die Andere denken kann. Von diesem Gefühl der Einheit, bei der sie gemeinsam im Jungmädchenbett liegen und an Fenster fliegende Hunde beobachten, zum Einssein sind es nur wenige Zentimeter gewanderter Fingerspitzen unter der Bettdecke. Das kann die Einzelne stärken, oder so sehr verwirren, dass sie flieht. Und Lena, die lange Dünne, die hier alle Jungs abfällig nur Rechen nennen, die mit ihren straßenköterblonden Haaren und den Glubschaugen, noch immer ungeküsst ist, und deren Schulnoten eher mittelprächtig sind als das sie ihr Ticket für eine bessere Zukunft sein könnten, befreit sich aus der Symbiose. Sie nutzt die Chance, das Versprechen einer Modelkarriere auf dem großen aufstrebenden Markt im Land des Mitte, wo groß, fettlos und mitteleuropäisch noch gefragt ist. Lena zerschneidet die Nabelschnur, bringt über 9000 km zwischen sie beide. Sie lässt Oxana zurück mit der gemeinsamen Vergangenheit und macht sich auf in die Zukunft, die für sie in Shanghai liegen soll. Als sie sich dann einfach nicht bei der Freundin meldet, füllt Oxana, den Hunger nach Nähe, nach Lena, mit der Mitgliedschaft in einem perversen Internetforum, über das sie bei ihrer Recherche für eine Schularbeit gestoßen ist. In diesem Geheimbund versuchen junge, namenlose Russinen die ultimative Magerkeit durch die minimale Kalorienmenge, die den Einwohner St. Petersburgs, damals noch Leningrad, während der Blockade der Stadt vom September 1941 bis zum Januar 1944 zur Verfügung stand, zu erreichen. Damals verloren etwa 1,1 Mio. Zivilisten ihr Leben, Die meisten von ihnen verhungerten.  Qxana wird durch ihr Geschichtswissen zur Blockade und die eingestellten Rezepte der dementen Großmutter Lenas, die die Blockade dank Ledersuppe mit Nelkenbeigabe und Kleisterbuletten überlebt hat, zur mit Likes und Herzchen dekorierten Koryphäe, ein "hot ranked member" der bizaren Leningraddiät. Und dass, obwohl sie beim von der Handycamera aufgenommenen und zur Massenkritik durch die Kampfdiätlerinnen freigegebenen Wiegen und Speckfalten Messen genau so mogelt wie beim Hungern. Als nach Wochen des Wartens endlich eine Mail bekommt, ist es als hätte ihr eine Fremde geschrieben, nichts als klischeehafte Beschreibungen eines Vogue-Model-Lifestyles. Das die weder etwas mit Lenas realen Leben in ihrer restlos überbelegten Model-WG in Shanghai, zwischen stinkenden chinesischen Instanttütensuppen, entmenschlichten Anziehpuppenjobs in wenig glamourösen Lagehallen und einem übergriffigen Betreuer. Das um 9 das Licht ausgeht wie in einem Mädchenpensionat in den 50ern, dass der chinesische Markt schon nicht mehr schreit nach russischen Gesichtern, dass die Alternative, der ungefragten Mädchen das Abendprogramm mit ältlichen Herren ist, schreibt sie nicht. Lena wählt das Alternativprogramm in Form eines ältlichen Fotografen, Rafik, mit dem sie relativ erfolgreich ihren Körper gegen bessere Jobs tauscht, statt Sommerkleidchenphotos in eisiger Kälte, lebendige Attraktion zum Anfassen für Jedermann in einem Freizeitpark, win-win würde sie sagen. Nach drei Monaten Trennung kehrt Lena zurück, zwischen Fremdeln und Freude schwankend, kommt es an ihrer gemeinsamen Geburtstagsfeier zu unerwarteten Erkenntnissen. Kolosowa ist mit ihrem Debut eine spitzzüngige, pointierte Darstellung des Alltags weiblicher, russischer Teenager am Rande der großen Stadt gelungen, die sich, wer hätte das gedacht,  essentiell wenig unterscheidet von der in anderen großstädtischen Randgebieten dieser Welt, genau so wenig, wie das Thema Frauenfreundschaft literarisch unberührt ist und doch gelingt es ihr, dem Kanon etwas Neues, Lesenswertes hinzuzufügen. Sie bleibt nah bei ihren Figuren und stellt sie trotz schonungslosem Blick auf die Realität, der sich nie als Anklage liest, nicht bloß.  Ein lesenswerter Roman.

Vielschichtiges Buch mit ernsten Themen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kurzmeinung: Ein sehr interessantes, bewegendes und vielschichtiges Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Es behandelt so viele verschiedene Themen. Es geht um Freundschaft, Liebe, Erwachsenwerden, seinen Platz in der Welt finden. Um schwierige Themen wie Magersucht und das historische Ereignis der Belagerung von Leningrad durch... Kurzmeinung: Ein sehr interessantes, bewegendes und vielschichtiges Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Es behandelt so viele verschiedene Themen. Es geht um Freundschaft, Liebe, Erwachsenwerden, seinen Platz in der Welt finden. Um schwierige Themen wie Magersucht und das historische Ereignis der Belagerung von Leningrad durch die Nazis. Das alles ist verpackt in einer Geschichte über zwei Mädchen, Freundinnen, die in einer kleinen Stadt in Russland gemeinsam aufgewachsen sind, die sich sehr nahe stehen und die mehr als nur Freundschaft verbindet. Das Buch lässt sich trotz der schwierigen Themen sehr gut lesen, denn der Schreibstil ist wirklich toll. Die Geschichte bietet definitiv sehr viel Stoff zum Nachdenken und hat mich nach dem Lesen noch lange beschäftigt. Meine Meinung: Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es behandelt sehr schwierige Themen, wie die Belagerung von Leningrad, den Hungertod, den dort so viele Menschen starben. Es geht um Magersucht, um das harte Modelbuisness, um Prostitution. Aber auch um Liebe, Freundschaft und Familie. Im Fokus der Geschichte stehen Lena und Oksana. Lena, die Russland hinter sich lässt und ein aufregendes Modelleben in Shanghai beginnt, das dann aber doch ganz anders ist, als sie es sich vorgestellt hat. Und Oksana, die im tristen, russischen Vorort zurückbleibt und immer weiter in die Magersucht abrutscht. Die Beziehung zwischen den beiden Mädchen war mir lange nicht ganz klar. War es nur Freundschaft, oder war da doch mehr? Und warum wollte Lena den Kontakt mit Oksana vermeiden? Das hat mich beim Lesen viel beschäftigt, aber auch für Spannung gesorgt. Im Verlauf des Buches wird es dann aber immer klarer und ist auch gut aufgelöst. Das Buch behandelt wie gesagt viele schwierige Themen, unter anderem Magersucht. Teilweise ist es schon sehr zynisch, aus einem traurigen historischen Ereignis, der Belagerung von Leningrad, eine Anleitung für eine Hungerkur zu machen. Umso erschreckender ist, dass dieses Internetportal etwas zu sein scheint, was es tatsächlich so oder so ähnlich geben könnte. "Auf der Startseite empfing sie das stilisierte Bild eines ausgemergelten Blockadeopfers mit spitzen Rippen und dünnen Armen. (...) Darunter der Slogan: Phänomenale Ergebnisse. Die Geschichte ist unter Beweis." (aus "Fliegende Hunde", S. 12) Auch wenn die Diät zu absurd scheint, um wirklich glaubhaft zu sein, sind die dahinterstehenden Motive, der Sog, der Druck der Community, die Dynamik im Forum sehr gut dargestellt. Wie zum Beispiel ein Mädchen, das sich zu Tode gehungert hat, als Heldin gefeiert wird und die anderen Mädchen noch mehr anspornt, statt das die "Diät" in Frage gestellt wird. "Sie alle spürten, dass sie kaum Einfluss auf die Welt hatten und keine Kontrolle über ihr Leben, nur über ihren Körper. (...) Die Diät wirkte wie ein Betäubungsmittel: Wenn man sich auf das fokussierte, was man aß oder nicht aß, blendete man vieles andere aus. Und wie jedes Betäubungsmittel machte es süchtig." (aus "Fliegende Hunde", S. 159) Dadurch kann man es sich sehr gut vorstellen, wie Oksana immer tiefer in diesen Abnehme-Wahn hereinrutscht. Die damit verbundenen Motive und Gefühle sind wie gesagt so gut beschrieben, dass ich es Menschen, die mit Essstörungen zu kämpfen habe, nicht empfehlen würde, da es da einige Trigger geben könnte. Ein weiteres wichtiges Thema in dem Buch, was mich aber noch mehr belastet hat, ist die Belagerung von Leningrad. Ich wusste vorher nicht sehr viel darüber. Ich habe im Geschichtsunterricht mal davon gehört, aber genaue Fakten dazu kannte ich nicht. Zum Beispiel das im Zeitraum der Belagerung über 1 Millionen Menschen ihr Leben verloren haben. Das Buch schildert einige Begebenheiten aus der Zeit und das ist wirklich nicht leicht zu lesen. Von ganzen Familien, die verhungert oder erfroren sind. Von Menschen, die in ihrer Not ihre Katzen und Hunde gegessen haben oder eine Suppe aus Lederschuhen gekocht haben. Es gibt da noch viele weitere Beispiele, die ich ich jetzt nicht vorwegnehmen möchte. Aber ich hoffe, ich konnte einen kleinen Eindruck vermitteln, in welche Richtung diese Passagen gehen. Für mich war das wirklich nicht leicht zu lesen, aber ich finde es auch wichtig, mich an die Ereignisse im zweiten Weltkrieg zu erinnern, neues darüber zu lernen und es mir eine Warnung sein zu lassen, es nie wieder so weit kommen zu lassen, sondern aus der Geschichte zu lernen. Aber das sollte wirklich jede_r Leser_in selbst entscheiden, ob er/ sie so etwas lesen möchte. Ansonsten geht es um viele Themen, die gerade Heranwachsende wie die zwei Protagonistinnen im Leben beschäftigen. Es geht ums Erwachsenwerden, den eigenen Weg zu finden. Um Einsamkeit, das Sehnen nach Liebe, Freundschaft und Anerkennung. Trotz der teils schwierigen Themen liest sich das Buch sehr gut. Der Schreibstil schafft genau an den richtigen stellen Nähe und baut an den anderen die nötige Distanz auf. Zwischendurch gibt es aber auch immer wieder Sätze voller Leichtigkeit und Schönheit. Und Sätze, die mich haben schmunzeln lassen, wenn es auch manchmal recht schwarzer Humor war. "Lena mochte die chinesische Küche. Sie ähnelte der russischen weder in der Würze noch im Geschmack, dafür aber in der Bereitschaft, ein Tier restlos zu verspeisen." (aus "Fliegende Hunde", S. 58) Quasi nebenbei bekommt man auch noch sehr interessante Einblicke in das Land und die Kultur, die Geschichte von Russland, speziell natürlich Leningrad. Aber auch über die Lage heute, welche Einflüsse die Geschichte und der Kommunismus auch heute noch haben. Das war für mich ein weiterer der vielen Punkte, die dieses Buch zu einem Highlight gemacht haben. Fazit: In diesem eher schmalen Buch steckt so viel drin. So viele schwierige und wichtige Themen. So viele Gefühle. Man muss sich darauf einlassen können, aber dann kann einen dieses Buch wirklich packen, berühren, zum Weinen und zum Lachen bringen. Diese emotionalen Themen sind verwoben mit der Geschichte über zwei Mädchen, die erwachsen werden, ihren Weg finden müssen und sich klarwerden müssen, wer sie sind und was sie wollen. Die Kombination aus wichtigen Themen, interessanten Charakteren und einem sehr schönen Schreibstil macht Fliegende Hunde von Wlada Kolosowa zu etwas ganz Besonderem.