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Gärtnern nach dem Terra-Preta Prinzip

Praxiswissen für dauerhaft fruchtbare Gartenerde

Fruchtbare Schwarzerde macht’s möglich: Schmackhaftes Gemüse anbauen, in einem sich selbst erhaltenden System, auf Torf verzichten und die Umwelt entlasten. Als Vorbild für diese moderne Art des Gärtnerns dient die zum Teil Jahrtausende alte Terra preta de Índio aus der südamerikanischen Regenwaldregion. Andrea Preissler-Abou El Fadil beschreibt, was mit selbst kompostiertem Schwarzerde-Substrat möglich ist. Auf kleiner Fläche, auch im Palettenbeet und im Balkonkasten, wachsen Gemüse, Kräuter und Blumen gesund und üppig. Der Küchenabfall landet gleich wieder im Stoffkreislauf. Pflanzenkohle, der Komposterde beigemischt, speichert CO2, Nährstoffe und Wasser – gut fürs Klima sowie auf humusarmen Böden und in trockenen Sommern.
Mit den detaillierten Anleitungen der Gartenexpertin gelingt es leicht, Erde nach Terra-Preta-Art herzustellen. Beispiele aus der Praxis von Klein- und Stadtgärtnern zeigen: Bald wachsen darauf Salate, Tomaten, Zucchini, Bohnen und Mais mit Küchenkräutern in üppiger Mischkultur.
Ein Buch für Gartenneulinge und erfahrene Selbstversorger, für Biogärten auf dem Land und grüne Oasen in der Stadt.
Portrait
Andrea Preissler-Abou El Fadil befasst sich seit 2009 in Theorie und Praxis mit dem Thema Terra Preta, das sie sowohl als Historikerin als auch passionierte Gärtnerin fasziniert. Beim BUND Region Hannover engagiert sie sich für das Kooperationsprojekt »Universum Kleingarten« zur ökologischen und sozialen Stärkung der Kleingärten in Hannover. Im Palettengarten Linden-Nord (PaGaLiNo) in Hannover betreibt sie einen eigenen Experimentiergarten zum Urban Gardening und Humusaufbau mit dem Pflanzenkohle-Kompost. Mit ihrer Biowerkstatt Bildung und Projekte arbeitet sie über Nachhaltigkeitsthemen mit Bildungsträgern und Nichtregierungsorganisationen zusammen.
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  • Faszinierendes Prinzip 9
    Prolog 11
    Die fruchtbarsten Böden der Welt: Schwarzerden 13
    Natürlich entstandene Schwarzerden 13
    Schwarzerden von Menschenhand 15
    Besonderheiten der Terra Preta 16
    Prinzipien aus der Entstehungsgeschichte 17
    Definitionen und Begriffe rund um Terra Preta 24
    Pflanzenkohle macht den Unterschied 26
    Weitere Zutaten für den Pflanzenkohle-Kompost 36
    Organische Rohstoffe 36
    Mineralische Zuschlagstoffe 39
    Wertvolle Mikroorganismen 42
    Keine Angst vor Keimen 46
    Schwarz erde nach dem Terra-Preta-Prinzip 49
    Kompostierung mit der aeroben Technik 50
    Erster Schritt: Aufsetzen der Kompostmiete 51
    Zweiter Schritt: Rotteprozess 54
    Dritter Schritt: Umsetzen der Miete 57
    Vierter Schritt: Fertigstellen des Kompostes 57
    Anaerob fermentieren, dann kompostieren 59
    Zutaten für den Pflanzenkohle-Kompostansatz mit Fermentierung 59
    Erster Schritt: Mischen der Materialien 60
    Zweiter Schritt: Fermentieren 62
    Dritter Schritt: Reifen und Vererden 62
    Noch mehr praxiserprobte Methoden 64
    Humusaufbau nach der Reckin-Methode 64
    Terra-Preta-Technik auf armen Sandböden 66
    Das Terra-Preta-Prinzip im Kleingarten 69
    Pflanzenkohle-Smoothie 72
    Schwarzerde-Substrate in Beet und Kübel 75
    Blick auf Bodentyp und Bodenzustand 76
    Ausbringen des Pflanzenkohle-Komposts 85
    Pflanzenkohle-Kompost im Flachbeet 87
    Hügelbeet mit Pflanzenkohle-Kompost 89
    Pflanzenkohle-Kompost im Hochbeet 93
    Hochbeete befüllen Schritt für Schritt 94
    Mischkultur im Hochbeet 98
    Pflanzennachbarn: Wer »kann« mit wem? 102
    Pflanzenkohle-Kompost für mobile Gärten 104
    Gärtnern in Kisten 108
    Pflanzenkohle-Kompost auf Baumscheiben 110
    Bodenpflege für dauerhafte Bodenfruchtbarkeit 113
    Humus und die Rolle des Bodenlebens 114
    Humus ist ein lebendiges System im Boden 117
    Umgraben – ja oder nein? 118
    Düngen mit Langzeiteffekt 120
    Die wichtigsten Nährstoffe im Überblick 121
    Milpa-Mischkultur mit Schwarzerde-Substrat 126
    Beispiel für ein Milpa-Pflanzschema 127
    Gründüngung für den Humusaufbau 129
    Mulchen schützt und nährt den Boden 132
    Potenziale für die Zukunft 137
    Die Autorin 147
    Anhang 149
    Danksagung 149
    Tabelle C/N-Verhältnis 150
    Hilfreiche Adressen 153
    Organisationen und Bezugsquellen für Saatgut 154
    Bezugsquellen für Effektive Mikroorganismen 155
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 18.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89566-376-5
Verlag Pala- Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 22.7/16.1/1.7 cm
Gewicht 409 g
Abbildungen zahlreiche Farbfotos
Auflage 1
Illustrator Karin Bauer
Verkaufsrang 39724
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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informativ, hilfreich, und gut umsetzbar
von geheimerEichkater aus Essen am 31.10.2018

Das Buch vermittelt Hintergrundwissen, beispielsweise über entstandene Schwarzerden auf der Welt, natürliche und von Menschenhand geschaffene, sowie Besonderheiten bei der Entstehung samt der daraus abgeleiteten Prinzipien. Es wird ausführlich beschrieben, wie man Pflanzenkohle herstellen kann, den Pflanzenkohlekompost in aer... Das Buch vermittelt Hintergrundwissen, beispielsweise über entstandene Schwarzerden auf der Welt, natürliche und von Menschenhand geschaffene, sowie Besonderheiten bei der Entstehung samt der daraus abgeleiteten Prinzipien. Es wird ausführlich beschrieben, wie man Pflanzenkohle herstellen kann, den Pflanzenkohlekompost in aerober und anaerober Technik herstellt und dann Schwarzerde gewinnt. Spannend fand ich auch die Beschreibungen zum Einsatz des Schwarzerde-Substrats in Beet und Kübel, Hochbeet, mobilen Gärten und ganz besonders in Kisten, in denen man bereits im Haus vorziehen kann. Auch die persönlichen Berichte aus Brasilien oder über die Trockentoilette in einem deutschen Schrebergarten oder über Leihtoiletten und ein Windelprojekt, bei dem kompostiert wird, fand ich sehr interessant. Einiges im Buch wird man wiedererkennen, wenn man im Garten einen Komposter betreibt; selbst, wenn man einiges schonmal gelesen hat, finde ich eine Auffrischung sehr hilfreich. Zudem bietet dieses Buch viele neue Hinweise, Anleitungen und Inspiration. Sehr anschaulich und aufschlußreich fand ich beispielsweise den ausführlichen Leitfaden zur Bokashi-Herstellung und -nutzung oder zur Milpa-Mischkultur, die dem Indianerbeet nahekommt. Insgesamt bietet dieser gut bebilderte Ratgeber eine Reihe an Lösungen, die nicht unbedingt neu, aber lange erprobt und zum Teil fast vergessen wurden, obwohl sie nachgewiesenermaßen bestens funktionieren – und das, ohne bedenkliche Chemie einzusetzen.