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Chinas Bosse

Unsere unbekannten Konkurrenten. Ungekürzte Lesung

Wer steckt hinter den Unternehmensgiganten aus China?
Sie erobern die Weltmärkte, positionieren China als digitale Supermacht und prägen die entscheidenden Zukunftsindustrien. Gleichwohl wissen wir fast nichts über sie. Wie ticken Chinas Bosse? Wer steckt hinter den immer mächtigeren und aggressiven Unternehmensgiganten? Was sind das für Leute, die in Frankreich Weinberge und in Europa Fussballvereine oder Immobilien kaufen? Was passiert, nachdem sie bei deutschen Unternehmen, Banken, Flughäfen eingestiegen sind? Der renommierte Chinaexperte Wolfgang Hirn hat beste Verbindungen und recherchiert regelmässig vor Ort. Er liefert einen einzigartigen Einblick ins Zentrum des chinesischen Wirtschaftsmodells und porträtiert die Macher und ihre Strategien. Wolfgang Hirn gibt Chinas "unbekannten Giganten" in seinem Buch ein Gesicht.

Mit zahlreichen Unternehmensbeispielen, unter anderem von:
- Haier, HNA, Huawei und andere - Chinas grosse Privatkonzerne
- die Internetgiganten Alibaba und Tencent - Angriff auf Facebook, Google und andere
Portrait
Wolfgang Hirn, geboren 1954, studierte Volkswirtschaftslehre und Politische Wissenschaften in Tübingen. Danach arbeitete er als Wirtschaftsredakteur für den"Kölner Stadtanzeiger"und die"Wirtschaftswoche". Derzeit ist er Reporter beim"manager magazin". Seit 1986 reist er regelmässig nach China.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Matthias Lühn, Josef Vossenkuhl
Erscheinungsdatum 15.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783954715893
Verlag ABOD Verlag GmbH
Auflage 1
Spieldauer 530 Minuten
Hörbuch (CD)
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Fr. 39.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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"Überholen ohne einzuholen"
von Dr. M. am 09.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte steckt voller seltsamer Ironie. Die Parole "Überholen ohne einzuholen" stammt vom SED-Bonzen Walter Ulbricht und wurde gegen Ende der 1950-Jahre verkündet. Größenwahnsinnig wie Sozialisten in der Regel sind, dachte Ulbricht, in einem kleinen Land mit 17 Millionen Einwohnern und einer Planwirtschaft, könnten innova... Die Geschichte steckt voller seltsamer Ironie. Die Parole "Überholen ohne einzuholen" stammt vom SED-Bonzen Walter Ulbricht und wurde gegen Ende der 1950-Jahre verkündet. Größenwahnsinnig wie Sozialisten in der Regel sind, dachte Ulbricht, in einem kleinen Land mit 17 Millionen Einwohnern und einer Planwirtschaft, könnten innovative Produkte entstehen, die die Welt noch nicht gesehen hatte. Das ging gewaltig schief, wie man inzwischen weiß. Doch nun, ein halbes Jahrhundert später, hat die Spitze der Kommunistischen Partei Chinas begonnen, Ulbrichts Parole leicht modifiziert in die Tat umzusetzen. Statt, wie Ulbricht es wollte, bereits vorhandene Technologien zu ignorieren, nimmt man diese her und verbessert sie so, dass innovative Neuigkeiten oder gar neue Produktpakete entstehen. Dazu unten mehr. Inzwischen kann man die Volksrepublik kaum noch als ein sozialistisches Land bezeichnen, vielmehr herrscht in China ein freigelassener Kapitalismus unter dem Regime einer diktatorisch auftretenden Partei, die eher nationalistisch als kommunistisch ist. Eine solche Struktur ist ebenso einmalig auf der Welt wie dieses Land es ist. Innerhalb von nur knapp zwei Jahrzehnten vollzog die Volksrepublik eine atemberaubende wirtschaftliche Entwicklung, die sich bis jetzt noch nicht einmal völlig entfaltet hat. China befindet sich auf dem besten Wege, die westliche Konkurrenz in den Schatten zu stellen und eine dominierende Wirtschaftsmacht zu werden. In diesem Buch kann man sich davon überzeugen. In leicht euphorischer Weise stellt sein Autor die inzwischen zahlreichen chinesischen Unternehmen von Weltrang vor und enthüllt ganz nebenbei die raffinierte Strategie, mit der die chinesische Staatsmacht den Weg zu dieser unglaublichen Entwicklung geebnet hat und weiterverfolgt. Dahinter stecken alte, in der chinesischen Kultur tief verwurzelte Denk- und Handlungsstrategeme, die vom Westen mit seiner typischen Arroganz nicht verstanden werden. Wenn man das Buch kritisieren möchte, dann kann man darauf hinweisen, dass die dunklen Seiten dieser Entwicklung und zahlreiche wirtschaftliche Risiken nicht erwähnt wurden. Es war jedoch nicht das Ziel des Textes, eine umfassende Analyse zu vermitteln. Vielmehr geht es allein darum, die großen chinesischen Unternehmen vorzustellen, ihre Entwicklung zu beleuchten und die Macher dahinter einmal ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Und das ist geradezu hervorragend gelungen. Der Text befasst sich zunächst mit den vielen IT-Unternehmen Chinas und deren rasantem Aufstieg. Ganz am Ende des Buches findet man jedoch ein Beispiel, das man sehr gut verstehen kann und das die chinesische Strategie geradezu exemplarisch beleuchtet: die Bahnindustrie. Dort steht: "Bis vor 20 Jahren besaß das Land noch ein antiquiertes System, wo altersschwache Lokomotiven unkomfortable Waggons mit einem Stundenschnitt von 40 Kilometern über jahrzehntealte Schienen zogen. Und heute besitzt das Land das größte Hochgeschwindigkeitsnetz der Welt – 20000 Kilometer." Da unter anderem Siemens nicht auf den chinesischen Markt verzichten wollte, ging das deutsche Unternehmen auf die Forderung ein, auch die komplette Technologie abzuliefern. Nach nur wenigen Jahren war China dann in der Lage, sämtliche Züge selbst herzustellen. Inzwischen ist das chinesische Unternehmen CRRC das größte Bahnunternehmen der Welt, Siemens nur noch Sublieferant. Da CRRC nicht nur Züge liefert, sondern auch die gesamte Strecke baut (und das zu unschlagbaren Preisen), sind sie inzwischen auch in der Lage die ehemaligen Platzhirsche vom Weltmarkt zu verdrängen. Ähnliche Entwicklungen zeichnen sich auch in anderen Technologiebereichen ab. Hinzu kommt dabei noch, dass die Chinesen sich überall auf der Welt seltene Rohstoffe sichern. Sie gehen dabei ganz anders vor als die ehemaligen Kolonialmächte. Wer das verstehen will, kann es im Buch nachlesen oder am Fall der deutschen KUKA nachvollziehen, wo eine ähnliche Strategie gefahren wurde. Kurz gesagt: Die Chinesen machen sich keine Feinde, sondern nutzen die Energien und Möglichkeiten anderer für sich. Wer sich schon einmal mit asiatischen Kampfkünsten und ihren geistigem Hintergrund befasst hat, erkennt diese Strategien sofort. Inzwischen sind die westlichen Industriestaaten außerhalb des schlafmützigen Europas etwas aufgewacht. Um diese für sie sehr nachteilige Entwicklung aufzuhalten, dürfte es jedoch inzwischen viel zu spät sein. China besitzt viele Vorzüge, die zwar ab und zu im Buch diskutiert werden, jedoch nicht im Vordergrund stehen. Vor allem ist es seine Größe und seine Bevölkerungszahl, die einen gigantischen, hart umkämpften inneren Markt schaffen, auf dem so viel Geld verdient werden kann, dass es leicht ist, danach weltweit zu expandieren. Während insbesondere in Europa Unternehmen mit bürokratischen Regeln zugeschüttet werden, lässt die chinesische Führung staatlichen und privaten Unternehmen viel Freiheit, so lange sie im strategischen Interesse der Volksrepublik handeln. Ausländische Konkurrenz wird einfach abgeblockt. Beispielsweise hat Amazon nie einen Fuß auf den chinesischen Markt setzen können. Man findet sicher viel Platz für Kritik an diesem System. Doch das alles ist heiße Luft, die niemandem etwas nützt, wenn gleichzeitig immer mehr Marktanteile deutscher Firmen nach China abwandern. Leider scheint die Macht des Faktischen noch nicht in Deutschland angekommen zu sein, obwohl die Situation an Klarheit nichts zu wünschen übrig lässt. Gelingt es den Chinesen nicht, ein Unternehmen zu kaufen, dann kaufen sie eben das Fachpersonal, beispielsweise von BMW. Dieses Buch zeichnet nicht nur ein Bild von den inzwischen zahlreichen chinesischen Weltunternehmen, sondern auch von der strategischen Vorgehensweise, die es dem Land ermöglicht in einem unglaublichen Tempo seine ehemalige Rückstände aufzuholen und dann dominante Marktpositionen aufzubauen. Wer sich also immer noch im Dämmerschlaf befindet, dem ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2018
Bewertet: anderes Format

Spannender Einblick in Chinas Wirtschaft und Gesellschaft. China ist auf dem besten Weg die USA als globalen Wirtschaftsmarktführer abzulösen. Wie hat China dies geschafft?

Chinas Wirtschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wie funktioniert die chinesische Wirtschaft? Wer sind die Bosse großer, gigantischer Unternehmen wie Alibaba, Tencent usw.. Wie sehen ihre Ziele aus, auf was müssen sich andere Staaten in den nächsten Jahren einstellen? Wie können wir in Europa dieser Wirtschaftsmacht begegnen? Wolfgang Hirn, langjähriger Chinakenner macht den V... Wie funktioniert die chinesische Wirtschaft? Wer sind die Bosse großer, gigantischer Unternehmen wie Alibaba, Tencent usw.. Wie sehen ihre Ziele aus, auf was müssen sich andere Staaten in den nächsten Jahren einstellen? Wie können wir in Europa dieser Wirtschaftsmacht begegnen? Wolfgang Hirn, langjähriger Chinakenner macht den Versuch auf viele Fragen eine Antwort zu geben.