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Die Grenze

Roman

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Seit ewigen Zeiten wütet ein Krieg im All – ein Krieg zwischen den monströsen Gorgonen und den schemenhaften Cyphern. Uns Menschen weit überlegen, stellt die Erde für sie nur ein weiteres Schlachtfeld dar, das von ihnen binnen kürzester Zeit verwüstet wird.
Übrig bleibt eine lebensfeindliche Welt, in der sich die letzten Überlebenden noch einer zusätzlichen Gefahr gegenüber sehen. Denn als Folge der verheerenden Kämpfe verwandeln sich viele Menschen in kannibalistische Monster mit einem unstillbaren Hunger auf Menschenfleisch.

In dieser Welt erwacht ein Junge. Er weiss nicht, wer er ist, aber er spürt, dass ganz besondere Kräfte in ihm wohnen, welche den ausserirdischen Mächten gefährlich werden könnten. Und eine unsichtbare Kraft scheint ihn an einen ganz besonderen Ort zu ziehen, wo sich das Schicksal der Menschheit entscheiden könnte.

Mit DIE GRENZE hat Robert McCammon eine düstere, epische Saga geschaffen, eine Geschichte über das Ende der Welt und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Eine an Ideen nur so überquellende Mixtur aus Apokalypse, Horror-Roman und Science-Fiction-Epos, die einmal mehr McCammons Ausnahmestellung unter den modernen fantastischen Autoren untermauert.
Portrait
Robert McCammon ist der Autor der New York Times Bestseller Boy's Life und Gone South, sowie zahlreicher anderer von Kritikern hochgelobter Romane. Mehrere Millionen Exemplare seiner Bücher befinden sich im Umlauf. Robert McCammon ist für sein Lebenswerk mit dem Bram Stoker Lifetime Achievement Award ausgezeichnet worden und hat ausserdem den Grand Master Award der World Horror Convention und den World Fantasy Award erhalten.
Er lebt in Alabama.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 550
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95835-305-3
Verlag Luzifer-Verlag
Maße (L/B/H) 21.1/14.4/4.3 cm
Gewicht 650 g
Originaltitel The Border
Übersetzer Reimund Gerstäcker
Verkaufsrang 35679
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 35.90
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Keine netten Aliens...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ronnenberg am 01.07.2019

„Der Junge wusste es, aber er wusste nicht warum er es wusste, denn er erinnerte sich an nichts!“ So, oder so ähnlich, beginnt das erste Kapitel der Geschichte um zwei Alienrassen, die sich auf der Erde gegenseitig bekriegen und durch ihren Krieg die menschliche Zivilisation an den Rand der Auslöschung gebracht haben. Doch... „Der Junge wusste es, aber er wusste nicht warum er es wusste, denn er erinnerte sich an nichts!“ So, oder so ähnlich, beginnt das erste Kapitel der Geschichte um zwei Alienrassen, die sich auf der Erde gegenseitig bekriegen und durch ihren Krieg die menschliche Zivilisation an den Rand der Auslöschung gebracht haben. Doch begegnet man diesem Satz im ersten Kapitel gefühlte tausend Mal, und Robert McCammon machte es mir damit sehr schwer, nicht sofort meine „Begeistere mich nach 10 Seiten, oder ich lege Dich zur Seite!“-Regel greifen zu lassen. Allerdings löste sich diese Wiederholungsklammer nach circa fünfzig Seiten auf und Ethan – wie der Junge sich selbst nett – wird zum Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte. Im Kampf gegen den dritten Gegner der Menschheit, den sogenannten Grauen, welche mutierte Menschen sind – eine Art von Zombie auf Speed, ist er der Festung Panther Ridge eine große Hilfe, und da scheint noch mehr an dem kleinen Kerl zu sein, als es den Anschein hat. Im weitesten Sinne betrachtet, erinnerte mich die Geschichte zuerst ein wenig an „Falling Skies“, doch so ganz will sich der Roman nicht mit bekannten Dingen fassen lassen. Jeder Idee, in welche Richtung es jetzt gehen könnte da etwas scheinbar vertraut vorkommt, widersetzte sich der Roman vehement. Was Robert McCammon hier zusammengefügt hat, sind Versatzstücke der dystopischen Literatur wie man sie schon kennt, doch ist es gerade die Melange des Ganzen, welche „Die Grenze“ aus dem Wust der anderen Romane heraushebt. Auch wenn McCammon sich ab und zu in etwas ausschweifenden Beschreibungen oder Wiederholungen ergeht – wie das oben bereits angerissene „Der Junge kann sich nicht erinnern“ – so führt dies trotzdem nicht dazu, die Geschichte zu bremsen oder gar in stolpern zu bringen. Leser die es gerne extrem linear haben, werden an diesem Roman keine Freude finden, denn dazu ist er viel zu komplex strukturiert und die vorhandene Erzählweise zu wechselhaft, ja teilweise ein wenig unübersichtlich. Dies ist jedoch kein Manko, denn was ist langweiliger als die schwarz/weiß Sicht eines einzelnen Charakters? Ich habe schon eine Menge Dystopien unterschiedlichster Couleur gelesen und dachte, dass ich alles kennen würde. Klar, man erkennt einiges wieder, doch wie bereits erwähnt ist dir Zusammensetzung der Teilstücke nicht wie gewohnt oder erwartet. Nach beenden des Hardcover-Wälzers, war ich froh meine Regel einmal außer Acht gelassen zu haben und am Ball geblieben zu sein, denn es hat sich gelohnt.

Sehr spannend und emotional geschrieben.
von MoMe am 09.09.2018

Das Leben der Menschen hat sich komplett verändert und sich in einen wahr gewordenen Alptraum verwandelt. Während zwei verfeindete außerirdische Lebensformen um die Erde kämpfen, verwüsten sie diese und führen eine unglaubliche Umweltkatastrophe herbei. In dieser lebensfeindlichen Welt kämpfen die Menschen um ihr Überleben. Denn... Das Leben der Menschen hat sich komplett verändert und sich in einen wahr gewordenen Alptraum verwandelt. Während zwei verfeindete außerirdische Lebensformen um die Erde kämpfen, verwüsten sie diese und führen eine unglaubliche Umweltkatastrophe herbei. In dieser lebensfeindlichen Welt kämpfen die Menschen um ihr Überleben. Denn nicht nur die sich gegenseitig bekämpfenden Aliens stellen eine Gefahr für die Menschen dar, sondern auch „die Grauen“. Ursprünglich waren es Lebewesen des Planeten Erde, verwandeln sich aber nun in wahre Monster mit einem unbändigen Appetit auf menschliches Fleisch. Mitten in diese Hoffnungslosigkeit stolpert ein Jugendlicher. Obwohl er nicht mehr weiß, wer er ist, weiß er doch, dass er das Schicksal der Menschen verändern kann. Von einer unsichtbaren Kraft getrieben versucht er seiner Bestimmung gerecht zu werden. Wow. Was für eine Geschichte. Sehr spannend und emotional geschrieben. Manche Sätze waren etwas merkwürdig formuliert, gehen aber in der Masse des Buches unter und von daher fand ich das vollkommen in Ordnung. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Normalerweise ist das nicht mein bevorzugtes Genre und das letzte Buch, in dem Aliens vorkamen, war für mich am Ende eine herbe Enttäuschung. Aber dieses Buch ist so anders. Es ist sehr gut durchdacht, hat keinerlei Logikfehler und folgt einem roten unsichtbaren Faden mit vielen verzwickten und unvorhersehbaren Wendungen. Diese Geschichte hat mich mitgerissen und ganz tief in ihren Bann gezogen. Selbst wenn ich nicht in dem Buch gelesen habe, hatte mich die Story einfach nicht loslassen wollen. Die gedanklichen Ansätze sind wirklich überraschend klug und harmonisch ausgearbeitet worden. Sofort wurde ich in eine lebensgefährliche Situation gestoßen und schon die ersten Zeilen ließen mich mit pochendem Herzschlag zurück. Ich wurde sofort in den schon zwei Jahre währenden Alptraum der Menschen gespült und die Szenerie erhob sich düster. Und doch passierten schier unglaubliche Dinge und hier und da erhellte ein Hoffnungsschimmer die zerstörte und im Krieg befindliche Erde. Hier und da wurde die Vergangenheit aufgegriffen. Manchmal ging sie weit vor den Angriff der Außerirdischen zurück, manchmal waren sie jüngerer Natur. Immer waren sie jedoch geschickt in die vorhandene Handlung eingearbeitet worden, sodass es rundes Leseerlebnis war. Was mir sehr imponiert hat, dass der Autor seine Entwicklungen niemals ins Kitschige oder gar lächerlich hat abdriften lassen. Ethans Außergewöhnlichkeit hat er schlüssig erklärt und aufgebaut. Je länger ich darüber nachgedacht hatte, umso glaubwürdiger empfand ich seine Darstellungen. Genauso könnte es sein oder auch nicht. Wer weiß das schon? Denn was außerhalb unserer schönen Erde so existiert, wissen wir letzten Endes gar nicht. Der Schreibstil war sehr flüssig und einnehmend. Die beim Lesen erzeugten Bilder im Kopf machten das Erleben dieser Geschichte zu etwas beinah plastischem, als würde ich einen Film sehen und doch mitten drin dabei sein. Es war einfach unglaublich. Obwohl es Science-Fiction ist, liest es sich wie ein Thriller. Es fließt eine Menge Blut, nicht nur menschliches, auch außerirdisches. Ein wenig erinnerte mich die Geschichte an Alien vs. Predator. Aber dennoch ist diese Story etwas ganz anderes. Da der personale Erzähler die Geschichte erzählt hat, konnte ich viel mehr Informationen, Ereignisse und Emotionen aus dieser umfassenden Geschichte gewinnen, als wenn es in einer anderen Erzählperspektive der Fall gewesen wäre. Hauptsächlich begleitete ich den außergewöhnlichen Ethan Gains, aber hier und da erhielt ich auch Einblicke in die Gedanken, Emotionen und Handlungen von weiteren Figuren. Sei es menschlicher oder außerirdischer Natur. Sehr gut gefallen hat mir, dass ich von Anfang an einem „harten Kern“ an Figuren folgen durfte. Es war, als hätte ich Freunde gefunden. Jeder, in diesem Buch erschaffen Figuren, egal ob ich sie als Leser nur für einen kurzen Augenblick getroffen habe oder ob ich sie längerfristig begleiteten konnte, haben unterschiedlich ausgearbeitete Charakterzüge erhalten. Ihre Art zu handeln, zu denken oder gar zu sprechen war, von ihren Charaktereigenschaften durchzogen und schlüssig. Ich hatte wirklich das Gefühl auf viele unterschiedliche Persönlichkeiten zu treffen. Am meisten hatte mich erstaunt, dass mir Dave so ans Herz gewachsen war. War er mir doch am Anfang ein bisschen sehr ruppig und unsympathisch erschienen. Ich habe mit jeder Figur, die von Anfang an dabei gewesen ist, mitgelitten und gefiebert, aber Dave ist mir viel mehr ans Herz gewachsen. Neben dem Jungen war er einer der spannendsten Charaktere. Zwar ein Raubein, aber ein Mann der anpackt. Der selbst in sehr gefährlichen Situationen sein Ziel nicht aus den Augen verliert und immer weiterkämpft. Das fand ich sehr beeindruckend. Auch Olivia oder JayDee gehören zu diesen starken Menschen, aber Dave ist und bleibt mein Buchheld. Das Ende hat mich überrascht, aber auch sehr gefreut. Ein klein wenig offengehalten ist es zwar, aber es lüftet kleine Geheimnisse, die mich das Buch über gequält haben, weil ich es unbedingt wissen wollte. Auch wird die Geschichte rund zu Ende gebracht. Leider kann ich nicht zu sehr ins Detail gehen, da ich es sonst Spoilern würde. Aber es war ein sorgsam ausgeklügeltes Ende, welches den Anfang irgendwie mit einbezog. Echt klasse umgesetzt. Ich liebe solche auf mehreren Ebenen logisch durchdachten Geschichten. Und dieses Buch ist ein wahrer Quell davon. Genial. Das Cover ist absolut stimmig zur Geschichte und hat hohen Wiedererkennungswert. Denn der gelbe Schulbus und die Berge im Hintergrund spielen eine Schlüsselrolle. Wer sich auf diese fantastische Geschichte einlässt, wird definitiv belohnt werden. Denn auch wenn jemand Vorurteile hat, wie ich sie hatte, der Autor schafft es locker einem vom Gegenteil zu überzeugen. Ein Buch, das ich super gerne noch einmal lesen werde und es auch nur wärmstens weiterempfehlen kann. Fazit: Ein sehr stimmiges Buch über Menschen, die eisern versuchen in einem wahr gewordenen Alptraum zu überleben. Menschen, die an das Unmögliche, ja an das Unglaubliche glauben und hinter ihrem Entschluss bis zum Schluss stehen. Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt und das wichtigste im Leben. Das Vertrauen in sich und in andere, ohne die wir nichts wirklich schaffen können.