Meine Filiale

Der restliche Sommer

Roman

Max Scharnigg

(8)
eBook
eBook
Fr. 20.90
Fr. 20.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

Fr. 15.90

Accordion öffnen
  • Der restliche Sommer

    Heyne

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 15.90

    Heyne

gebundene Ausgabe

Fr. 29.90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

Fr. 20.90

Accordion öffnen

Beschreibung

»Max Scharnigg schreibt kluge, magische, lichtdurchflutete, einzigartige Geschichten.« Mariana Leky

Ein verliebter Stilkolumnist, der sich einen einzigen Fehltritt leistet. Ein mysteriöser Anschlag, der in Wirklichkeit ein Leben rettet. Und eine Frau, die sich plötzlich daran erinnert, wer sie einmal sein wollte. Geschichten von Liebe und Unbehagen - in einer Zeit, die grundsätzlich eine Zumutung ist.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783455003000
Verlag Hoffmann und Campe Verlag
Dateigröße 734 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
2
2
2
2
0

Sprachgewaltiger Sommerroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 24.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Der restliche Sommer" ist der dritte Roman des Münchener Autors und Journalisten Max Scharnigg. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Paul, Anfang 40, der als eine Art Benimmpapst eine Kolumne in einer Zeitschrift schreibt und die etwas jüngere Sara, einst umschwärmte Schülersprecherin. Sara hat Paul kurz nach seiner Trennung v... "Der restliche Sommer" ist der dritte Roman des Münchener Autors und Journalisten Max Scharnigg. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Paul, Anfang 40, der als eine Art Benimmpapst eine Kolumne in einer Zeitschrift schreibt und die etwas jüngere Sara, einst umschwärmte Schülersprecherin. Sara hat Paul kurz nach seiner Trennung von der Paartherapeutin Sonja auf einer Lesung angesprochen und wenig später startetenden sie eine Reise durch Südeuropa, die sie schließlich nach Tarifa am portugiesischen Atlantik führte. Dort leben sie mehr oder weniger in den Tag hinein von Pauls Ersparnissen und seinen Einkünften durch die Benimm-Kolumne. Zeitgleich landet Tin, der lange in Sara verliebt war und ihr in seiner Wohnung ein Zimmer angeboten hatte, nachdem sie am Ende einer unglücklichen Liebe vor seiner Tür stand, im Krankenhaus und ein Tumor muss aus seinem Darm entfernt werden und Pauls Exfrau Sonja gerät ins Visier der emanzipierter Frauen und der Medien, weil sie es geschafft hat, Paul, der einigen als Feinbild gilt, zu verlassen. Die Geschichte hinter dem Roman und vor allem auch der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Max Scharnigg findet sehr ungewöhnliche und zugleich auch total treffende sprachliche Bilder, um Situationen oder Gefühle zu beschreiben. Etwas unbefriedigt hat mich aber das doch sehr offene Ende der Geschichte zurückgelassen.

Eine Geschichte für zwischen-den-Zeilen Lesende
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 08.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Max Scharnigg ist ein Schriftsteller, der mir bis zu diesem Buch völlig unbekannt war. Das Cover und der Klappentext haben mich allerdings neugierig gemacht. In diesem Buch geht es um vier Protagonisten, die im hier und jetzt leben und dann auch wieder nicht. Alle 4 sind auf der Suche nach der fundamentalsten Antwort überhaupt... Max Scharnigg ist ein Schriftsteller, der mir bis zu diesem Buch völlig unbekannt war. Das Cover und der Klappentext haben mich allerdings neugierig gemacht. In diesem Buch geht es um vier Protagonisten, die im hier und jetzt leben und dann auch wieder nicht. Alle 4 sind auf der Suche nach der fundamentalsten Antwort überhaupt: Wer bin ich? Der Erzählstil lässt zu, dass man vom Gegenwärtigen und Vergangenen erfährt. Aber auch von den Zweifeln jedes Einzelnen. Die einzelnen Kapitel handeln von jeweils einem Protagonisten. Was ganz interessant ist, weil man so einen besseren Einblick bekommt. Eine zusammen erlebte Situation wird jeweils aus der Sicht der jeweiligen Hauptfigur beschrieben und man merkt schnell, wie unterschiedlich die Personen diese Situation erlebten. Obwohl es mir am Anfang schwer fiel, das Geschehene und Gelesene zu verstehen, da mir der Bezug zu den Protagonisten durch die nüchterne Schreibweise komplett fehlte und ich das Gefühl, eher am Spielfeldrand zuzusehen als mittendrin zu sein, hatte. Habe ich ZUM GLÜCK durchgehalten. Denn Tin, Sara, Paul und Sonja sind vier ungewöhnliche und liebenswerte Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind.

Urlaubslektüre über Liebe, Ehe und was jeweils davon übrig bleibt
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 07.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Urlaubslektüre über Liebe, Ehe und was jeweils davon übrig bleibt Das Cover und der Klappentext des Buches haben mich sehr angesprochen. Leider blieb der Roman weit hinter meinen Erwartungen zurück. Was manche als anschaulich formulierte Sprache mit raffinierten Metaphern werten mögen, weckt bei mir nur das kalte Grausen. Eine ... Urlaubslektüre über Liebe, Ehe und was jeweils davon übrig bleibt Das Cover und der Klappentext des Buches haben mich sehr angesprochen. Leider blieb der Roman weit hinter meinen Erwartungen zurück. Was manche als anschaulich formulierte Sprache mit raffinierten Metaphern werten mögen, weckt bei mir nur das kalte Grausen. Eine Figur sortiert Muschelschalen und putzt Artischocken. Gleichzeitig? Nacheinander? In welcher Reihenfolge? Man erfährt es nicht. Navigationssysteme "wähnten ihre Besitzer längst in Seenot". Ich freue mich auf den Tag, an dem meine elektronischen Geräte sich derart Sorgen um mich machen, dass eine Seenot infrage käme. Zur Geschichte: Diese ist durchaus intelligent, die Zeichnung der Figuren, vor allem der weiblichen, bleibt jedoch recht schemenhaft. Einzig Paul lernen wir so kennen, dass ich nach dem Lesen des Buchs behaupten würde, ihn zu kennen. Einige Szenen sind aufrichtig berührend und clever geschrieben, beispielsweise alles um die Figur Kiko. Insgesamt reicht der Roman für mich nur für eine lockere Urlaubslektüre, ich finde weder Spannung noch Herzenswärme noch inspirierende Gedanke in der Geschichte. Im Gegenteil: Manche Passagen wirken, als wollte der Autor lediglich sein vermeintliches sprachliches Können unter Beweis stellen. Das langweilt schnell.

  • Artikelbild-0