Warenkorb

64

Im Januar 1989 wird in Tokio ein siebenjähriges Mädchen entführt. Fünf lange Tage versuchen die verzweifelten Eltern alles, um die Forderungen des Entführers zu erfüllen. Doch alle Bemühungen sind vergebens. Der Entführer entkommt unerkannt mit dem Lösegeld, kurz darauf wird die Leiche des Mädchens gefunden. Die Ermittlungen der Polizei laufen ins Leere. Der Fall geht unter dem Aktenzeichen 64 als ungelöstes Drama in die Kriminalgeschichte Japans ein. Vierzehn Jahre später verschwindet die Tochter von Yoshinobu Mikami, dem Pressesprecher eines kleinen Polizeireviers. Mikami, selbst Gefangener eines übermächtigen Verwaltungsapparats, stösst kurz darauf auf ein geheimes Memo zu Fall 64. Getrieben von einer dunklen Ahnung beginnt er, auf eigene Faust zu ermitteln - und öffnet eine Tür, die besser für immer verschlossen geblieben wäre.
Portrait
Hideo Yokoyama, geboren 1957 in Tokio, arbeitete als investigativer Journalist und gilt als der japanische Stieg Larsson. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und schrieb zehn Jahre an 64, wobei er einen Schlaganfall erlitt. 64 eroberte Platz 1 der japanischen Best- sellerliste und wurde als bester japanischer Kriminalroman des Jahres 2013 ausgezeichnet. In der Folge wurde 64 auch in Grossbritannien und in den USA zu einer Sensation.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 768 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783037921043
Verlag Atrium Verlag AG Zürich
Dateigröße 2197 KB
Übersetzer Nikolaus Stingl, Sabine Roth
Verkaufsrang 1850
eBook
eBook
Fr. 15.00
Fr. 15.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i
eBook kaufen
eBook verschenken
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Buchhändler-Empfehlungen

64

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Pressedirektor Mikami, ausgebildeter Kriminalbeamter im KUA und unfreiwillig versetzt in den Verwaltungsapparat, weiß nicht wie ihm geschieht: Seine junge Tochter ist plötzlich verschwunden, von zuhause weggerannt. Sein neuer Posten in der Pressestelle verlangt sensibles Gespür für die Pressevertreter und eine offene und kooperative Kommunikation, an der es bisher sehr gemangelt hat. Und zuletzt schwehlt im Hintergrund auch immernoch der 64-Fall vor 14 Jahren, der plötzlich ein unvorstellbares Ausmass annimmt. Seine Position innerhalb der Hierarchie und sein persönlicher Zwiespalt zwischen KUA und Verwaltung setzten ihm etliche Steine in den Weg, machen es ihm schier unmöglich, an irgendwelche Informationen zu gelangen. Und doch setzt er mit viel Geduld und Durchhaltevermögen ein Puzzleteil nach dem anderen an die richtige Stelle. Das ist die doch recht grosse Zusammenfassung des fast 800 Seiten starken Kriminalromans, der mich völlig vereinnahmt hat. Und von dem ich wirklich sehr begeistert bin. Ich verstehe aber auch die schlechten Bewertungen im Internet. Zuerst etwas träge und weitschweifig, etwas mühsam in die Story reinzukommen. Fast so wie damals bei "Der Name der Rose" ;) Warum? Vielleicht aufgrund des völlig anderen Kulturhintergrunds? Der mir ungewöhnlichen Namen? Des stark in den Vordergrund gerückten gesellschaftlichen und hierarchischen Bezugs? Der "Langsamkeit" der Erzählung, die ich fast nicht mehr gewohnt bin? Nach etwa 250 Seiten dann aber plötzlich: ich bin voll drin. Und kann nicht mehr aufhören. Finde es toll wie Mikami immer nur ein winziges Stück mehr erfährt, wie sich ganz langsam ein Faden mit dem anderen und eine Story mit der anderen verbindet. Fazit: Gigantisch toll. Die Arbeit von 10 Jahren eben. Aber: Unbedingt überlegen ob einem diese (Erzähl)Art liegt und man sich auf einen ungewohnten und fremden Stil einlassen kann. Sonst ist das Buch nacher nach 100 Seiten weggelegt. Es ist kein für uns "typischer" westlicher Krimi, schon gar kein Thriller - wie es leider auf den Buch steht. Und wer rasante und actionreiche Dramatik und Spannung will, sollte die Finger davon lassen. Für mich persönlich aber ein absolutes Highlight 2018!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
24
4
1
3
1

Schade um Zeit...
von einer Kundin/einem Kunden aus Puchberg am Schneeberg am 26.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich weiß gar nicht mehr wie oft das Lesen dieses Buches abbrechen wollte, aber dennoch habe ich mich bis ans Ende durchgequält. Bis ca. Seite 400 (Tolino) bewegt sich nichts und es geht eigentlich nur darum wie mühsam die Arbeit im japanischen Polizeiapparat ist. Das hat bis dahin nichts mit einem Thriller zu tun. Dennoch kommt ... Ich weiß gar nicht mehr wie oft das Lesen dieses Buches abbrechen wollte, aber dennoch habe ich mich bis ans Ende durchgequält. Bis ca. Seite 400 (Tolino) bewegt sich nichts und es geht eigentlich nur darum wie mühsam die Arbeit im japanischen Polizeiapparat ist. Das hat bis dahin nichts mit einem Thriller zu tun. Dennoch kommt am Ende des Buches doch noch unerwartet ein bisschen Tempo hinein und das Ende birgt doch noch Überraschungen. Darum kann ich doch noch 2 Sterne vergeben.

von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2020
Bewertet: anderes Format

Sicher kein klassischer Krimi, doch alle Fans der japanischen Kultur und anspruchsvollen Thrillern kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Trotz der knapp 800 Seiten ist man von der Geschichte gefesselt und kann sich der Erzählung irgendwann nicht mehr entziehen.

für den anspruchsvollen Leser
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieser Kriminalroman ist in meinen Augen mitnichten ein Thriller, sondern ein Gesellschaftsroman, dem man als "normaler" Krimileser mindestens 100 oder mehr Seiten geben sollte, um wirklich so in ihn eintauchen zu können, dass man die mangelnde Spannung nicht vermisst. Ein früherer Kriminalbeamter und jetziger Pressesprecher d... Dieser Kriminalroman ist in meinen Augen mitnichten ein Thriller, sondern ein Gesellschaftsroman, dem man als "normaler" Krimileser mindestens 100 oder mehr Seiten geben sollte, um wirklich so in ihn eintauchen zu können, dass man die mangelnde Spannung nicht vermisst. Ein früherer Kriminalbeamter und jetziger Pressesprecher der Polizeibehörde gerät in einen Machtkampf zwischen Verwaltung und ehemaligen Ermittlern. Dabei ist er auch noch persönlich in Nöten, da seine eigene Tochter spurlos verschwunden ist. Die 768 Seiten lesen sich nicht wie im Fluge - hier sind Leser gefragt, die die hierarchisch geprägte Kultur Japans nachvollziehen können und sich die Zeit nehmen, diese besondere Geschichte auf sich wirken zu lassen. Ich gestehe: ich war wohl zu ungeduldig für diese auf Nuancen basierenden Ränkespiele und habe nach ca.100Seiten abgebrochen und quer gelesen, aber kommt Zeit, kommt auch irgendwann Neubewertung :-) ..... P.S.Die Gestaltung des "Ziegelstein"-ähnlichen Wälzers war allerdings mehr als gelungen (als Hardcover )