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Alle meine Mütter Roman | Eine feinfühlige Erkundung der vielleicht prägendsten Beziehung unseres Lebens

9

Fr. 36.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1920

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20.7/13.1/2.9 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Terracotta / Dunkellila

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00762-1

Beschreibung

Rezension

Mit grösstmöglicher Empathie fängt Gorelik den Begriff Mutterschaft ein und zeigt, dass er kein definierbares Fassungsvolumen hat ... Ein collageartiger Roman, der sich ins Herz bohrt – und dort bleibt. ("Der Standard")
Ein buntes Mosaik über die vielen Facetten der Mutterschaft ... ein sehr, sehr schöner Roman. ("lust-auf-literatur.com")
272 Seiten voller Zärtlichkeit, Liebe und erschütternder Momente. Wir alle haben eine Mutter, deswegen ist dieses Buch eines für uns alle, egal ob weiblich, männlich, divers. ("Der Spiegel")
Gorelik zeigt auch das, was sonst niemand sieht. Mütter mit beeinträchtigten oder kranken Kindern, mit denen sie in Schmerzskalen kommunizieren, die starrenden Blicken ausweichen oder deren Sprachkenntnisse an den medizinischen Fachbegriffen abprallen. Mütter, die ihr Kind verloren haben, etwa durch einen Unfall oder Krieg ... Wer dieses Buch aufschlägt, geht ein Wagnis ein. Goreliks zarte Feder sticht mitten ins Gefühlszentrum, auch in Bereiche, vor denen man sich sonst vielleicht schützen möchte, indem man nicht zu tief hineindenkt. ("Der Standard")
Eine hervorragende Autorin. ("Göttinger Tageblatt")
"Alle meine Mütter" ist keine Soft-Lektüre für zwischendurch. Es ist ein Buch, in dem der Schmerz omnipräsent ist und das uns ohne grosses Pathos mit den Kalamitäten der Mutter-Rolle vertraut macht. ("Rhein-Neckar-Zeitung")
Muttersein, Mutterschaft und Mutterbindungen beleuchtet Lena Gorelik anhand ihrer Protagonistinnen mit Sympathie und Empathie, verbindet geschickt Autofiktionales, Essayistisches und Dokumentarisches. ("Wiesbadener Kurier")
Berührend und sensibel.
Immer noch Tochter, längst selbst Mutter. Lena Gorelik beschreibt dieses Dazwischen genauso, wie es sich anfühlt: zerrissen, zärtlich, erschöpft. ("myself")
Ein Text, dessen Herz so weit und bergend ist, wie das einer Mutter nur sein kann.

Produktdetails

Verkaufsrang

1920

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20.7/13.1/2.9 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Terracotta / Dunkellila

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00762-1

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Zwischen Liebe, Zweifel und Familienchaos

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 16.03.2026

Bewertungsnummer: 3078622

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man schlägt dieses Buch auf und merkt ziemlich schnell: Hier wird nichts beschönigt. Lena Gorelik schreibt über Mütter und plötzlich sitzt man da und denkt an die eigene. An Sätze aus der Kindheit, an Augenrollen am Küchentisch, an Momente, die man längst vergessen glaubte. Schon verrückt, wie schnell einen so ein Buch erwischt. Alle meine Mütter ist kein klassischer Roman, eher eine sehr persönliche Reise durch Mutterschaft, Erwartungen und diese merkwürdige Mischung aus Liebe, Druck, Nähe und Distanz. Gorelik schreibt brutal ehrlich, manchmal fast schon entwaffnend offen. Beim Lesen hatte ich mehr als einmal das Gefühl, bei Gedanken zuzuhören, die man selbst kennt, aber selten laut ausspricht. Besonders stark ist, wie viele verschiedene Formen von Mutterschaft hier auftauchen. Gewollt, ungewollt, voller Zweifel, voller Sehnsucht. Da wird nichts idealisiert. Stattdessen stolpert man gemeinsam durch Ängste, Hoffnungen und diese ewige Frage, ob man eigentlich alles richtig macht. Und während man liest, merkt man plötzlich: Dieses Buch handelt nicht nur von Müttern. Es handelt davon, wie sehr uns Menschen prägen, auch wenn wir längst erwachsen sind. Manche Seiten haben mich zum Schmunzeln gebracht, andere waren überraschend still und nachdenklich. Am Ende bleibt ein warmes, leicht melancholisches Gefühl. Wie nach einem langen Gespräch über Familie, bei dem man viel gelacht hat und am Ende doch kurz schlucken muss. Genau solche Bücher bleiben im Kopf.

Zwischen Liebe, Zweifel und Familienchaos

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 16.03.2026
Bewertungsnummer: 3078622
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man schlägt dieses Buch auf und merkt ziemlich schnell: Hier wird nichts beschönigt. Lena Gorelik schreibt über Mütter und plötzlich sitzt man da und denkt an die eigene. An Sätze aus der Kindheit, an Augenrollen am Küchentisch, an Momente, die man längst vergessen glaubte. Schon verrückt, wie schnell einen so ein Buch erwischt. Alle meine Mütter ist kein klassischer Roman, eher eine sehr persönliche Reise durch Mutterschaft, Erwartungen und diese merkwürdige Mischung aus Liebe, Druck, Nähe und Distanz. Gorelik schreibt brutal ehrlich, manchmal fast schon entwaffnend offen. Beim Lesen hatte ich mehr als einmal das Gefühl, bei Gedanken zuzuhören, die man selbst kennt, aber selten laut ausspricht. Besonders stark ist, wie viele verschiedene Formen von Mutterschaft hier auftauchen. Gewollt, ungewollt, voller Zweifel, voller Sehnsucht. Da wird nichts idealisiert. Stattdessen stolpert man gemeinsam durch Ängste, Hoffnungen und diese ewige Frage, ob man eigentlich alles richtig macht. Und während man liest, merkt man plötzlich: Dieses Buch handelt nicht nur von Müttern. Es handelt davon, wie sehr uns Menschen prägen, auch wenn wir längst erwachsen sind. Manche Seiten haben mich zum Schmunzeln gebracht, andere waren überraschend still und nachdenklich. Am Ende bleibt ein warmes, leicht melancholisches Gefühl. Wie nach einem langen Gespräch über Familie, bei dem man viel gelacht hat und am Ende doch kurz schlucken muss. Genau solche Bücher bleiben im Kopf.

Tolle Geschichte über Mütter

Jürg K. am 15.03.2026

Bewertungsnummer: 3077038

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich vor allem durch seine stille Wahrhaftigkeit berührt dieses Gefühl, dass ein Buch nicht einfach erzählt, sondern etwas in einem öffnet, welches man lange mit sich herumgetragen hat. Lena Gorelik schreibt über Mütter nicht als Idealfiguren, sondern als Menschen, die uns prägen, verletzen, tragen, enttäuschen und dennoch unauslöschlich in uns weiterleben. Der Roman fühlt sich an wie ein vorsichtiges Betreten eines Raumes, den man kennt und doch meidet, weil dort all die Stimmen liegen, die einen grossgezogen haben. Was macht diesen Roman so eindringlich? Die Vielschichtigkeit der Mutterrollen biologische Mütter, Wahlmütter, verlorene Mütter, abwesende Mütter. Jede Beziehung hinterlässt Spuren, die sich nicht einfach abstreifen lassen. Sie zeigt die Brüche, die Scham, die Angst, nicht zu genügen. Mich hat besonders bewegt, wie der Roman die Ambivalenz aushält. Er verklärt nichts, verurteilt aber auch nicht. Stattdessen entsteht ein Raum, in dem man die eigene Geschichte mit der Mutter neu betrachten kann mit mehr Milde, mehr Verständnis, vielleicht auch mehr Trauer. Man liest kein lautes Buch, aber eines, das lange nachhallt, weil es uns an den Kern dessen führt, was uns formt: die ersten Stimmen, die ersten Berührungen, die ersten Erwartungen. Es ist ein Roman, der zeigt, dass wir unsere Mütter nie ganz loswerden und vielleicht auch nicht sollen.

Tolle Geschichte über Mütter

Jürg K. am 15.03.2026
Bewertungsnummer: 3077038
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich vor allem durch seine stille Wahrhaftigkeit berührt dieses Gefühl, dass ein Buch nicht einfach erzählt, sondern etwas in einem öffnet, welches man lange mit sich herumgetragen hat. Lena Gorelik schreibt über Mütter nicht als Idealfiguren, sondern als Menschen, die uns prägen, verletzen, tragen, enttäuschen und dennoch unauslöschlich in uns weiterleben. Der Roman fühlt sich an wie ein vorsichtiges Betreten eines Raumes, den man kennt und doch meidet, weil dort all die Stimmen liegen, die einen grossgezogen haben. Was macht diesen Roman so eindringlich? Die Vielschichtigkeit der Mutterrollen biologische Mütter, Wahlmütter, verlorene Mütter, abwesende Mütter. Jede Beziehung hinterlässt Spuren, die sich nicht einfach abstreifen lassen. Sie zeigt die Brüche, die Scham, die Angst, nicht zu genügen. Mich hat besonders bewegt, wie der Roman die Ambivalenz aushält. Er verklärt nichts, verurteilt aber auch nicht. Stattdessen entsteht ein Raum, in dem man die eigene Geschichte mit der Mutter neu betrachten kann mit mehr Milde, mehr Verständnis, vielleicht auch mehr Trauer. Man liest kein lautes Buch, aber eines, das lange nachhallt, weil es uns an den Kern dessen führt, was uns formt: die ersten Stimmen, die ersten Berührungen, die ersten Erwartungen. Es ist ein Roman, der zeigt, dass wir unsere Mütter nie ganz loswerden und vielleicht auch nicht sollen.

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Alle meine Mütter

von Lena Gorelik

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